------------------------------------------------------------------ A N L E I T U N G Z U R S E L B S T Ü B E R L I E F E R U N G Version 3.02 www.ramces.de Frank Kempelmann (C) 2000 (Der unveränderte Text darf beliebig weitergegeben und auf allen Medien vervielfältigt werden.) ------------------------------------------------------------------- I N H A L T ----------- Zeile Vorwort ......................... 67 Kurzfassung ..................... 246 Ziele ........................... 324 Theoretisches ................... 407 Genügen die Daten? .............. 723 Wann ............................ 776 Computer Nanotechnik Genetik Der Turing-Test Simulationen Darf man das .................... 1333 Die Aussichten ................. 1462 Wer soll mich rekonstruieren? ... 1528 Die Identitätsfrage ............. 1567 Alternativen .................... 1695 Einzelheiten zur Anleitung ...... 1837 Arbeitstechnik Zeitaufwand Erbinformationen Unbewusstes Geschlechtliches Widersprüchliches Kosten und Archivierung Weiterführendes Testanleitung ................... 2135 Ausrüstung Allgemeine Hinweise Arbeitspunkte Literaturhinweise ............... 3703 -------------------------------------------------------------------------- VORWORT ------- Der Mensch soll an Unsterblichkeit glauben; er hat ein Recht; es ist seiner Natur gemäß. 4.2.1829, Goethe zu Eckermann Als 1967 in Kalifornien der Leichnam von Dr. James Bedford mit flüssigem Stickstoff für ein zweites Leben kältekonserviert wurde, waren die Berichte darüber voller Spott: Eher wird aus einer Boulette wieder eine Kuh, als dass Bedford wieder erwacht. Der an Lungenkrebs erkrankte Bedford hatte die Prozedur in der Hoffnung auf eine Reanimation in ferner Zukunft verfügt. Doch drei Jahrzehnte später erscheint seine Entscheidung nicht mehr so abwegig. Einige der dazu erforderlichen Fähigkeiten sind heute keine Utopien mehr - beispielsweise die Manipulation einzelner Atome oder das Klonen von Säugetieren. Tatsächlich sind es in der Regel keine Wirrköpfe, die darauf hoffen, dass sich eines Tages ihr tiefgefrorener Leichnam reparieren und reanimieren lässt. Unter ihnen befinden sich anerkannte Ärzte und Rechtsanwälte, genauso wie Computerexperten und Soldaten. Auch scheinen die Naturgesetze ihrer Hoffnung nicht entgegenzustehen. Allerdings verursachen der Kühlaufwand und eventuelle irreparable Gewebsschäden Probleme. Doch das Einfrieren ist nicht die einzige Technik, um die Voraussetzungen für die eigene Reanimation herzustellen. Eine Alternative, die RAMCES- Methode, möchte ich Ihnen hier vorstellen. Im Gegensatz zum Einfrieren wird bei dieser Methode nicht der Körper konserviert und überliefert, sondern nur einige Zellen und zahllose Informationen. Im Kern beruht sie auf zwei Ausgangsüberlegungen: 1. Alles, was einen Menschen ausmacht, hat seine Ursache in der Körperstruktur. 2. Zwischen Körperstruktur, Erbmasse, Bewusstsein und Umfeld eines Menschen bestehen ergründbare Zusammenhänge. So bestehen beispielsweise Zusammenhänge zwischen der Augenfarbe und dem Erbmolekül, aber auch zwischen einer Kindheitserinnerung und der molekularen Gehirnstruktur. Gelänge es nun, genügend geeignete Informationen zur neuronalen und genetischen Struktur eines bestimmten Menschen zu erfassen, ergibt sich eine überraschende Option: Es bestände nämlich eines Tages die Möglichkeit auf Grundlage solcher Informationen, diesen Menschen, inklusive seiner Erinnerungen, Wünsche, Fähigkeiten und Gefühle, Atom für Atom zu rekonstruieren und dadurch weiterleben zu lassen. Geeignete Werkzeuge dafür wären Künstliche Intelligenz (KI) und Nanotechnik. Davon ausgehend, begann ich im Frühjahr 1986 Methoden zu entwickeln, mit denen sich solche "Rekonstruktionsdaten" gewinnen lassen. Da ich mich damals unter anderem mit "evolutionären Lernalgorithmen" beschäftigte, war mir das Thema nicht völlig fremd und ich rechnete mit einem hohen Aufwand. Doch das Ausmaß überraschte mich. Nach wenigen Monaten war offensichtlich, dass erst einmal rationellere Arbeitsmethoden erforderlich sind. Jedes Detail verzweigte sich scheinbar endlos und vergrößerte den Aufwand unvertretbar. Bei späteren Recherchen stellte ich fest, dass andere längst ähnliche Überlegungen anstellten. Genau genommen, müssten sogar die Priester der Antike dazu zählen. Denn das Konservieren von Körper und Umfeld eines Pharaos ist zumindest konzeptionell ähnlich. Kluge Ausführungen zur Reanimation auf der Basis von Daten fand ich in dem Buch "Wie der Mensch den Tod besiegt" von Klaus Reinhard1. Wichtige dahingehende Überlegungen veröffentlichte z.B. auch Algimantas Malickas. In den folgenden Jahren arbeitete ich in unregelmäßigen Abständen weiter an dem Projekt, kam aber nicht recht voran. Dennoch ließ mich die Idee nicht mehr los. Außerdem suchte und suche ich bis heute nach prinzipiellen Denkfehlern - immer noch misstraue ich dem einfachen Prinzip. Ab 1994 standen mir schließlich geeignete Verfahren und Rechner zur Verfügung, um das Projekt weiterzuführen. So dauerte die Optimierung des Eigennamen-Assoziationskomplexes nur noch zwei Tage - per "Hand" hätten vermutlich Jahre nicht genügt. Eine Schwierigkeit beim Entwickeln der Anleitung war allerdings, dass immer noch wenig darüber bekannt ist, was uns als Mensch ausmacht. Insbesondere Gefühle und Bewusstsein sowie Unbewusstes geben Rätsel auf. Somit ist unsicher, welche Informationen für eine Rekonstruktion unabdingbar sind. Um dennoch schon mit heutigen Mitteln eine praktikable Anleitung zu erstellen, war es erforderlich, "vorbeugend" auch eventuell überflüssige Informationen zu erfassen. Dadurch hat sich zwar der Aufwand wieder erhöht, aber auch die Fehlertoleranz. Heraus kam eine unerwartet unkomplizierte, jedoch arbeitsaufwendige Anleitung, mit der nahezu jeder die erforderlichen Informationen für seine eigene Rekonstruktion erfassen und überliefern kann. Eine Rohfassung veröffentlichte ich 1996 im Internet. Aus aller Welt schrieben daraufhin Leser ihre Überlegungen. Damals erwartete ich mehr Widerspruch. Immerhin liegt der Anleitung die frustrierende Annahme zu Grunde, dass irgendwann intelligente Maschinen einen Menschen inklusive seines Bewusstseins analysieren und auf Datenbasis rekonstruieren können. Aber in einer Zeit, in der die Kluft zwischen Mensch und Maschine zunehmend kleiner wird, scheinen solche Prognosen allmählich ihren Schrecken zu verlieren. Heute ist es kaum noch eine Meldung wert, wenn Kinder mit virtuellen Welten spielen, Computer telefonisch Auskunft geben, Roboter Gehirnoperationen unterstützen oder Hörgeschädigte mit implantierten Miniaturrechnern wieder hören. Zahlreiche Leser steuerten sogar Verbesserungsvorschläge bei und eher vorsichtige Wissenschaftsmagazine bekundeten ihr Interesse. Gleichwohl half insbesondere Kritik, die Anleitung weiterzuentwickeln. An dieser Stelle noch einmal Dank an alle, die sich daran beteiligten. Besonders möchte ich mich bei dem Mediendistributor Georg Lingenbrink bedanken, durch dessen kluges Projekt "Books on Demand"1 es erst möglich wurde, Buch- und Internetversion2 sowie anderssprachige Fassungen urheberrechtlich komplikationslos zu veröffentlichen. Da sich meine Vermutung, allein Technikbegeisterte und Fachleute interessieren sich für diese doch recht abstrakte Methode, als falsch erwies, bemühte ich mich, wo vertretbar, ohne Fachjargon auszukommen (den Vorwurf der Simplifizierung ertrage ich gegebenenfalls gefasster, als den, Einfaches zu verkomplizieren). Wer weiterführende Informationen zu den hier behandelten Themen benötigt, findet im Anhang eine Reihe hervorragender Literatur dazu. Das in der Internetveröffentlichung verwendete Kunstwort RAMCES (ReAnimation Precondition Method: Creating an Extensive Self-Recording) zur vereinfachten Kennzeichnung der Methode wird hier beibehalten. Den technisch assoziierten Begriff "Rekonstruktion" verwende ich hier nicht ganz zutreffend, doch auch Begriffe wie Rematerialisierung, Reanimation, Wiederbelebung, Wiederverkörperung oder Wiedergeburt erscheinen mir nicht geeigneter. Informationseinheiten sind zur besseren Vergleichbarkeit in Bit* angegeben. Ein wichtiges Ziel war, dass zum Abarbeiten der Anleitung kein Fachwissen oder Spezialgeräte notwendig sind. So werden Erbinformationen mit Paraffin archiviert und alle anderen Informationen mit Videotechnik. Das erscheint zwar in Anbetracht der Zielstellung geradezu grotesk, doch immer wieder stellte sich heraus, dass gerade einfache Verfahren mächtig und universell sein können. So lassen sich in einer Wachskugel mit drei Zentimetern Durchmesser der genetische Code von 300 Millionen Menschen inklusive aller bekannten Säugetier-, Vogel-, Reptilien-, Insekten- und Pflanzenarten dauerhaft konservieren. Dagegen ist es heute nur mit Milliardenaufwand machbar, die Erbinformation eines Menschen auf Hitec-Datenträger digital zu konservieren. Auch ermöglichen wenige Minuten Videointerview potenziell detailliertere Rückschlüsse zur neuronalen Feinstruktur, als aufwändige Untersuchungen mit den besten Kernspintomographen. Ich muss gestehen, dass dieser Text aus dem "oberlehrerhaften" Wunsch heraus entstand, dass möglichst viele Menschen die Plausibilität und Machbarkeit der RAMCES-Methode für sich überprüfen. Ziel ist es, Ihnen, lieber Leser, dazu die Methode vorzustellen und die Argumente zur Beurteilung vorzulegen. Dabei soll sich die Plausibilität logisch und anhand von gegenwärtigen Technologieentwicklungen ergeben, andernfalls habe ich Ihre Zeit nur mit einer technisch-romantischen Fantasterei in Anspruch genommen. Ob allerdings der Mensch das Recht hat, seine Existenzdauer nach Belieben festzulegen, dazu finden Sie hier keine zwingende Argumentation. Es scheint lediglich so zu sein, dass sich aus den bekannten Naturgesetzen und insbesondere aus dem Evolutionsalgorithmus kein Einwand ergibt. Offenbar stehen alle Entitäten, also auch der einzelne Mensch, seine Bewusstseinsbestandteile und Ideen, gleichberechtigt im Wettbewerb um Existenz. Jemand, der seine Existenz - mit welcher Methode auch immer - verlängert, sollte demnach mit Widerstand auf allen Ebenen rechnen. Denn nicht nur Krankheitserreger, Alterungsgene oder Zerfallsprozesse sind hartnäckige Gegner, sondern auch Leitgedanken, die es uns erleichtern, sich mit dem Tod abzufinden. Eine Reihe der zur Rekonstruktion benötigten Technologien werden heute bestenfalls in Ansätzen verwendet. Um trotzdem zu verdeutlichen, wie eines Tages aus Daten wieder ein Mensch aus Fleisch und Blut rekonstruiert werden könnte, befinden sich in den Ausführungen dazu teilweise Zukunftsprognosen. Natürlich kann niemand in die Zukunft sehen, aber solange solche Prognosen auf gegenwärtige Entwicklungen aufbauen und sie keine Naturgesetze verletzen, sind sie meiner Meinung nach nicht völlig aus der Luft gegriffen. Um dagegen die Voraussetzungen für eine Rekonstruktion herzustellen, werden keine Zukunftstechniken benötigt. Hierzu genügen erprobte Methoden und handelsübliche Technik unserer Zeit. Anhand der Beispiele aus der Anleitung können Sie gegebenenfalls testen, ob die RAMCES-Methode für Sie durchführbar ist. -------------------------------------------------------------------------- KURZFASSUNG ----------- Der Wunsch nach Unsterblichkeit ist so alt wie die Menschheit. Jedoch alle höheren Lebewesen, und damit auch wir Menschen, sind sterblich. Ist allerdings nur eine Zelle erhalten, besteht zumindest die Möglichkeit, mit der enthaltenen Erbinformation den genetisch identischen Körper des jeweiligen Lebewesens zu rekonstruieren. Um einen Menschen zu rekonstruieren, genügt es jedoch nicht, einen identischen Körper zu schaffen. Zum Menschen gehören seine bewussten und unbewussten Gedanken, seine Erinnerungen und Fähigkeiten, Wünsche und Gefühle, kurz gesagt, sein Ich. Da das Ich hauptsächlich in der Vernetzung der zirka 100 Milliarden Nervenzellen seine materielle Entsprechung findet, müssen mindestens auch die Daten zur neuronalen Struktur vorliegen. Das Problem besteht nun darin, dass solche Daten gegenwärtig nicht direkt zugänglich sind und obendrein mit einem Umfang von zirka 100 Billiarden Bits* zu umfangreich wären. Allerdings lassen sich solche Schwierigkeiten umgehen, indem man entweder den gesamten Körper konserviert und überliefert oder nur die zur Rekonstruktion notwendigen Ausgangsinformationen und einige Zellen. Ausgangsinformationen sind dabei nicht nur die Erbinformationen, sondern beispielsweise auch Filmaufnahmen, auf denen der Anwender über seine Erinnerungen, Wünsche, Gefühle oder Meinungen erzählt. Denn auch solche Informationen ermöglichen Rückschlüsse über Details seiner körperlichen Struktur. Während das Konservieren des Körpers aufwändig ist, sind schon heute riesige Datensätze und einzelne Zellen einfach archivierbar. Es bietet sich deshalb an, nur die zur Rekonstruktion notwendigen Ausgangsinformationen zu erfassen. Schließlich sind diese zu Lebzeiten zugänglich und lassen sich mit handelsüblicher Videotechnik speichern. Das geschieht im Wesentlichen durch Aufzeichnen von Informationen, die in Relation zur Körperstruktur des Anwender stehen könnten. Um die Fehlertoleranz zu erhöhen, werden aber auch Informationen erfasst, die nach heutiger Lehrmeinung nicht im Zusammenhang zur Körperstruktur stehen. Die Anleitung beinhaltet 1 450 Arbeitspunkte, die einen Zeitaufwand von 600 - 1 000 Stunden erfordern. Fachwissen oder fremde Hilfe sind dabei nicht notwendig. Auch die Zellprobe wird ohne fremde Hilfe anhand einer kleinen Anleitung mit Paraffin konserviert. Die Mehrzahl der benötigten Informationen sind in den Wechselbeziehungen zwischen Bewusstsein, Unterbewusstsein, Körperstruktur und Umfeld zu finden. Um solche Informationen zu erhalten, werden bevorzugt erprobte psychologische Techniken eingesetzt - beispielsweise Assoziationslisten, Bilderreihen, Problemfragen, Wortschatztests, Befehlsreihen, Auswahltests und Gedankenspiele (allerdings erfolgt prinzipiell keine Auswertung). In den meisten Fällen zeichnet der Anwender dabei mit einer Videokamera seine Reaktionen und Antworten auf. Weiterhin sind detaillierte Aufzeichnungen von Alltagsgegenständen, Wohnumfeld, Stationen der Kindheit, Fotos, Schriftstücke und Ähnlichem anzufertigen. Zirka 150 Stunden läuft die Kamera bei alltäglichen Situationen ohne weitere Vorgaben mit. Beispielsweise beim Frühstücken, Autofahren, Fernsehen oder bei Familienfeiern. Um den Datensatz ständig auf dem aktuellen Stand zu halten, ist alle zwei Monate eine dafür optimierte Liste abzuarbeiten - Zeitaufwand zirka eine Stunde. Videobänder besitzen nur eine Haltbarkeit von zirka 20 Jahren. Sobald es preiswert möglich ist, sind deshalb die Aufzeichnungen auf digitale Speicher (beispielsweise DVD oder HD-ROM) zu kopieren und an eine Archivierungsgesellschaft oder zuverlässige Verwandte zu übergeben. Wichtigste Voraussetzung dafür, dass aus dem Datensatz wieder der Mensch werden kann, der den Datensatz erstellt hat, ist, dass sich Wissenschaft und Technik ähnlich weiterentwickeln wie in den letzten 100 Jahren. Hält das gegenwärtige Entwicklungstempo an, ist eine Rekonstruktion auf Datenbasis innerhalb von 90 Jahren vorstellbar. Eine Garantie für eine RAMCES-Rekonstruktion kann es dabei natürlich nicht geben. Aus technischer Sicht spricht aber offenbar nichts dagegen. Es sind keine unerreichbaren technologischen Leistungen erforderlich, und die Methode befindet sich zu keinem Naturgesetz im Widerspruch. --------------------------------------------------------------------------- ZIELE ----- Die Vergangenheit und die Gegenwart sind unsere Mittel. Die Zukunft allein ist unser Zweck. Blaise Pascal Ziel der Anleitung ist das Überliefern von Informationen, mit dem Körper und Bewusstsein des Anwenders nach seinem biologischen Tod für ein Weiterleben wiederhergestellt werden können. Qualität und Quantität der Informationen sollen ausreichen, um den Anwender so zu rekonstruieren, dass sich Denkweise, Verhalten, Gefühlsleben, Mentalität und Ichbewusstsein nicht verändern. Lediglich Erinnerungsverluste von maximal 10 Prozent werden toleriert. Für den Anwender soll also der biologische Tod nicht das Ende seiner Existenz bedeuten. Eher sollen die Folgen so ähnlich sein, wie nach einem schweren Kreislaufzusammenbruch, von dem er mit geringfügigen Erinnerungslücken reanimiert und resozialisiert werden kann. NEBENEFFEKTE Da im RAMCES-Datensatz nahezu lückenlose Informationen über Leben und Umfeld des Anwenders in maschinenlesbarer Form enthalten sind, ist die Anleitung auch zum automatisierten Erstellen eines Vermächtnisses geeignet - beispielsweise in Form einer anspruchsvollen Autobiografie oder eines Familienarchivs. Auch das virtuelle Abbild des Anwenders sowie seines Umfeldes ist denkbar. Dabei ließe sich, selbst die Art zu sprechen und zu reagieren, simulieren. Möchte sich beispielsweise ein Nachkomme einen lebendigen Eindruck von seiner Ur-Ur-Großmutter verschaffen, könnte er sich mit ihrem virtuellen Abbild über Leben, Erinnerungen und Erfahrungen unterhalten. Gegenwärtig arbeitet ein erheblicher Teil aller Softwareentwickler an ähnlichen Simulationen für Unterhaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Bildung. Hält das gegenwärtige Entwicklungstempo an, könnten schon im Jahr 2010 Softwarepakete in den Kaufhausregalen stehen, mit denen sich Videoaufzeichnungen automatisch in solche Simulationen umwandeln lassen. Mit Videotechnik Vermächtnisse aufzuzeichnen, ist übrigens keineswegs neu. So gründete der Spielfilmregisseur Steven Spielberg die Shoah Stiftung. Sie hat die gigantische Aufgabe, mit den Videointerviews von 50 000 Holocaust- Opfern ein umfassendes Bild der damaligen ungeheuerlichen Geschehnisse herzustellen. Um den Aufwand überschaubar zu halten, lassen sich bei diesem Projekt gegenwärtig nur ausgewählte Informationen erfassen. Dennoch ist der Aufwand enorm, da die Auswertung und Vernetzung der Informationen vom Menschen Satz für Satz erfolgt. Um so höher ist anzurechnen, dass Spielberg und seine Helfer bereits mit heutiger Technik versuchen, die Vermächtnisse für zukünftige Generationen aufzubereiten. Ein weiterer Nebeneffekt ergibt sich während der Arbeit mit der Anleitung. Denn das Abarbeiten ist zwangsläufig eine intensive Beschäftigung mit sich selbst. Da dazu weder Psychologen noch vorgefertigte Beurteilungen oder Esoterisches notwendig sind, kommt es nebenbei zu unmanipulierten und deshalb wertvollen Selbsterkenntnissen. Einige Leser berichteten auch, dass sie sich nach und nach wieder an längst vergessen Geglaubtes erinnerten. Vermutlich ist der Grund dafür, dass sukzessive immer tiefer liegende Assoziationen reaktiviert werden - ähnlich wie Wanderpfade, die bei Benutzung erneut sichtbar werden und über die man wiederum zu noch entlegeneren Wegen gelangt. Wozu der Einzelne die Anleitung letztendlich verwendet, ist nicht vorgegeben. Wie aus der Leserpost hervorgeht, werden tatsächlich recht unterschiedliche Ziele verfolgt. Hier die häufigsten Angaben: · um selbst zu bestimmen, wie lange die eigene Existenz dauert · um die Welt von übermorgen kennenzulernen · um eine Sicherheitskopie des eigenen Ichs zu erstellen · um seinem Leben weitere Möglichkeiten zu erschließen · um die Grundlage für Unsterblichkeit zu legen · als Ergänzung zu anderen Methoden (z.B. der Einfriermethode) · für einen neuen Anfang unter anderen Bedingungen · um den Enkelkindern mehr als nur Fotos zu hinterlassen -------------------------------------------------------------------------- THEORETISCHES ------------- Die Wahrheit hat Kinder, die sie nach einiger Zeit verleugnet: Sie heißen Wahrheiten. Ebner-Eschenbach Je mehr wir in die Geheimnisse der Natur eindringen, um so deutlicher wird, dass unsere Theorien nur Näherungen sind. Dieses bestätigt sich insbesondere im Wissen über uns Menschen. Bisher haben wir zwar einen ganzen Berg aus Wahrheits-Mosaiksteinchen zusammengetragen, aber an welche Stelle sie gehören und wie das Bild aussehen wird, darüber wissen wir wenig Zuverlässiges. Wie lässt sich nun auf einer derartig ungesicherten Basis herausfinden, welche Daten zur Rekonstruktion eines Menschen erforderlich sind? Die Antwort liegt in der Zielstellung: Da nur die Voraussetzungen für eine Rekonstruktion zu schaffen sind, genügt es erst einmal, wenn sich irgendwo innerhalb des Datensatzes die zur Rekonstruktion erforderlichen Informationen befinden - solange nicht bekannt ist, welche Steine zum Mosaik gehören, muss eben der ganze Berg mit. Die Entscheidung, welche Informationen wie auszuwerten sind, kann also auf die Zukunft verschoben werden, solange die entscheidenden Informationen direkt oder indirekt mit dabei sind. Um zu verhindern, dass wegen unvollständiger Theorien notwendige Informationen unberücksichtigt bleiben, war es erforderlich, möglichst viele Überlegungen einzubeziehen. Dabei erhielten die Überlegungen den Vorrang, die am besten mit den gegenwärtigen experimentellen Ergebnissen übereinstimmen. Auch sollten die grundlegenden Theorien widerspruchsfrei sein und möglichst wenig Postulate beinhalten. Ohne auf die Details einzugehen - aber leider mit Fachbegriffen - hier ein Beispiel: Zur Einschätzung, welchen Einfluss verschränkte Quantenzustände auf das Bewusstsein haben könnten und welches Potential in Quantencomputern steckt, wurde die derzeit beste Interpretation für deren Verhalten in Experimenten gesucht. Die Kopenhager Deutung der Quantentheorie ist zwar in der Quantenphysik die am häufigsten verwendete Lehrmeinung, hat aber den Nachteil, dass sie für die sogenannten Doppelspalt- und EPR-Experimente paradoxe Erklärungen und unbefriedigende mathematische Lösungen liefert. Dagegen bietet die Transactional Interpretation von John G. Cramer1 einen geschlossenen Formalismus. Erreicht wird dieses unter anderem, indem die zweite Lösungsreihe der Maxwellschen Gleichungen und Schrödingers Wellengleichung nicht mehr unberücksichtigt bleiben. Außerdem enthalten die Erklärungsmuster keine Paradoxa. Somit besitzt die Transactional Interpretation einen höheren Stellenwert als die Kopenhager Deutung. Für die Bewertung der von Roger Penrose angeführten Diskussion über die physikalischen Voraussetzungen für Bewusstsein bedeutet dieses, dass verschränkte Quantenzustände möglicherweise bei der Entschlüsselung des Bewusstsein zu berücksichtigen sind. Es bedeutet aber nicht, wie Penrose in seinem Buch "Schatten des Geistes"2 richtig einräumt, "es sei notwendigerweise unmöglich, irgendetwas echt Intelligentes zu bauen". Übrigens beruht Penroses Beweisführung auf fehlerhafte Voraussetzungen, wenn er den Gödelschen Unentscheidbarkeitssatz als Gegenbeweis für ein Bewusstsein auf Basis einer Turing-Maschine verwendet. Denn weder das menschliche Bewusstsein noch Quantenfelder beziehungsweise Quantencomputer können die durch den Unentscheidbarkeitssatz vorgegebenen Grenzen durchbrechen. Das menschliche Bewusstsein umgeht derartige Probleme durch Wahrscheinlichkeitsabwägungen - und dazu ist auch eine Turing-Maschine fähig. Theorien so zu gewichten, hat sich zwar in der wissenschaftlichen Praxis bewährt, gewährleistet jedoch keine endgültige Sicherheit. So sind Begriffe oft nicht einheitlich definiert und Experimente auslegungsfähig. Für die Erstellung der RAMCES-Anleitung mussten deshalb vorsichtshalber auch umstrittene Theorien berücksichtigt werden - beispielsweise, dass unsere Sinne erheblich leistungsfähiger sind, als gemeinhin angenommen. Es wurden nur dann Theorien ausgeklammert, wenn ihre Berücksichtigung zu Informationslücken führen könnten. So wurde die Theorie, dass vorgeburtlich wahrgenommene Geräusche keinen Einfluss auf die Entwicklung des Gehirns besitzen, nicht berücksichtigt. Aufgrund dieser Vorgehensweise ist nicht wesentlich, dass jede Überlegung richtig ist, sondern nur, dass sie in ihrer Gesamtheit zu den relevanten Informationen führen. Glücklicherweise ist zum Abarbeiten der Anleitung das Verständnis der Theorie nicht erforderlich - genauso wenig wie die Quantentheorie zum Bedienen eines Fernsehgerätes, obwohl es ohne Quantentheorie keinen Fernseher geben würde. Wer sich dennoch für die Theorien und Hypothesen, inklusive der Definitionen, Grundsätze (Axiome), Schlussregeln und abgeleiteten Sätze (Theoreme) interessiert, findet in der Probeanleitung im letzten Arbeitspunkt (Seite 138) einige Beispiele aus verschiedenen Bereichen. Hier nur vier wichtige Ausgangsüberlegungen: 1. Alles, was einen Menschen ausmacht hat, seine Ursache in der Körperstruktur. 2. Zwischen Körperstruktur, Erbmasse, Bewusstsein und Umfeld eines Menschen bestehen ergründbare Zusammenhänge. 3. Je mehr Informationen über Erbmasse, Bewusstsein und Umfeld eines Menschen vorliegen, um so detailliertere Rückschlüsse zu seiner Körperstruktur sind möglich. 4. Aus Sicht der Evolution besitzt jede Entität, also auch jedes Lebewesen, also auch jeder Mensch, das Recht, seine Existenz zu verlängern.* Auf der theoretischen Ebene lässt sich die RAMCES-Methode als eine Variante der sogenannten "Mind-Uploading-Methoden" betrachten - dies sind Methoden, bei denen Informationen zu Gehirn und Bewusstsein auf technische Systeme übertragen werden. Um bei der Beurteilung ungerechtfertigte Vermischungen zu vermindern, hier die wichtigsten Merkmale: 1. Das theoretische Fundament der RAMCES-Methode sind die derzeit bekannten Naturgesetze. (Um die Fehlertoleranz zu erhöhen, werden jedoch ergänzend auch Theorien berücksichtigt, die nicht dem aktuellen wissenschaftlichen Weltbild entsprechen. Sollte sich allerdings herausstellen, dass beispielsweise das Bewusstsein etwas für alle Zeiten Unergründbares ist, dann dürfte auch die erhöhte Fehlertoleranz nicht ausreichen.) 2. Die RAMCES-Methode gilt als widerlegt, wenn sich rekonstruktionsrelevante Informationen mit der RAMCES-Anleitung weder erfassen noch herleiten lassen. (So müssen sich mit den eingesetzten Verfahren auch ausreichend genau Informationen zu Intuition, Geruchssinn oder Gefühlen direkt oder indirekt erfassen lassen.) 3. Die RAMCES-Methode gilt als widerlegt, wenn sich Bestandteile des Seins weder simulieren noch künstlich erzeugen lassen. Beispielsweise ist für eine Rekonstruktion erforderlich, subjektives Bewusstsein oder lebensfähige Zellen künstlich erzeugen zu können. 4. Es handelt sich nur dann um die RAMCES-Methode, wenn lediglich eine Rekonstruktion nach dem biologischen Tod des Anwenders erfolgt. 5. Körper und Bewusstsein sollen möglichst originalgetreu wiederhergestellt werden. (Im täglichen Leben finden permanent erhebliche Veränderungen in Körper und Bewusstsein statt. Beispielsweise sterben jede Sekunde zirka 9-Millionen Zellen ab und bilden sich neu. Eine völlig identische RAMCES- Rekonstruktion ist allein schon deshalb unmöglich, aber auch nicht erforderlich. Jedoch bleibt es das grundlegende Ziel der RAMCES-Methode, die Rekonstruktion von Körper und Bewusstsein so vorzubereiten, dass keinerlei für das Sein des Betreffenden relevanten Veränderungen auftreten - dazu gehören auch kleine Sommersprossen und scheinbar nebensächliche Erinnerungen aus der Jugend. ) 6. Die RAMCES-Anleitung darf nur durch Erweitern verändert werden. (Selbst geringfügiges Kürzen oder Ersetzen von Arbeitspunkten kann die Anleitung unpraktikabel machen oder zu unsinnigen Schlussfolgerungen führen - wie etwa die Erfassung der Körperstruktur mit heutigen 3D-Scannern, die Konservierung der Zellprobe mit Formalin, das Vernachlässigen von Informationen zum Umfeld oder gar das Verwenden von Spracherkennungsprogrammen.) 7. Die RAMCES-Anleitung wurde für die technischen Möglichkeiten der Gegenwart optimiert. (Mit der Entwicklung neuer Verfahren zur Erfassung der Körperstruktur und Datensicherung kann eine Überarbeitung der Anleitung erforderlich werden.) 8. Die RAMCES-Anleitung beruht auf einem individuellen Konzept. Zum Abarbeiten der Anleitung sollten keine anderen Menschen involviert sein. Bei der Archivierung der Datensätze wird individuelle Vielfalt angestrebt. 9. Um einen Menschen auf Basis der RAMCES-Daten innerhalb der nächsten 100 Jahre rekonstruieren zu können, ist eine ähnliche Weiterentwicklung von Wissenschaft und Technik wie bisher Voraussetzung. 10. Die Anleitung beinhaltet Vorgaben zur Herstellung und Archivierung des Datensatzes. Sie enthält keine Vorgaben, wie aus den Daten wieder der Anwender entstehen soll und in welchem Zeitraum dies abgeschlossen sein muss. -------------------------------------------------------------------------- VOM DATENSATZ ZUM SEIN ---------------------- Viele Probleme in Chemie und Biologie können leichter gelöst werden, wenn ... man schließlich lernt, auf der atomaren Ebene zu arbeiten - eine meines Erachtens unvermeidliche Entwicklung. Richard Feynman, 1959 Wenn jemand bei der Ulmer Firma Interactiva maßgeschneiderte Erbmoleküle bestellt, dann werden aus Datenträgern - z.B. Festplatten, CD-ROMs oder elektromagnetische Schwingungen - Zellbausteine. Die Firma stellt nämlich via Internet zugesendeten Informationen Erbmoleküle her. Sicher ist es noch ein weiter Weg bis sich Informationen in lebensfähige Zellen oder gar Vielzeller umwandeln lassen, aber es scheinen keine unüberwindbaren Hürden auf dem Weg zu liegen. Es lässt sich natürlich nur vermuten, wie eines Tages aus dem RAMCES- Datensatz ein atomgenauer Bauplan und daraus ein Mensch werden könnte. Schon eine einzige Schlüsselentdeckung kann völlig unerwartete Wege ermöglichen. Berücksichtigt man aber nur gegenwärtige Technologien, könnte es etwa so ablaufen: Als Erstes müssen alle relevanten Informationen gefunden, aufbereitet, analysiert und vernetzt werden. Informationsquellen sind dabei nicht nur die individuellen Videoaufzeichnungen und Erbmoleküle, sondern auch Datenbanken, Weltwissen, Museen und Archive. Das könnte mit Software geschehen, die den heutigen Internet-Suchmaschinen ähnelt. Jedenfalls ist es damit momentan schon machbar, Daten im Terabyte-Bereich zu verknüpfen - allerdings noch nicht besonders intelligent. Die so aufbereiteten Informationen sind danach zwar vernetzt, aber nicht auf die gleiche Weise wie im Gehirn. Um mit diesen Daten, die Simulation eines neuronalen Netzes zu erstellen, lassen sich eventuell Vorgänge nachahmen, die auch während der Entwicklung des menschlichen Gehirns stattfinden. Nach bisherigen Kenntnissen werden im Gehirn, ausgehend von einer in weiten Bereichen zufälligen Ausgangsvernetzung, je nach Anforderung nach und nach Bestandteile stabilisiert, neugebildet und abgebaut. Die Kriterien dazu scheinen evolutionär zu sein. Das heißt, auch hier regieren Algorithmen, die die fitesten Bestandteile bevorzugen. Das erscheint zwar einfach, ist aber auf der Ebene des menschlichen Gehirns das Komplexeste, was wir kennen. Denn was beispielsweise eine neuronale Teilstruktur unterstützt, entscheidet sich innerhalb eines dichten Geflechtes von Beziehungen aller Komplexitätsebenen - eventuell angefangen von der Ebene der Elementarteilchen über die Ebene der Atome, Moleküle, Zellen, Zellgruppen, Individuen, Gesellschaften bis hin zum gesamten Umfeld. Eine Aufgabe bei der Herstellung der neuronalen Simulation wird also sein, anhand der verfügbaren Informationen dieses Beziehungsgeflecht bestmöglich zu rekonstruieren. Anschließend sind die Ergebnisse in einen atomgenauen Körperbauplan umzuwandeln. Beispielsweise müssen zur Rekonstruktion von Assoziationsfeldern die Positionsdaten aller Bestanteile der Nervenzellenverknüpfungen errechnet werden. Ähnliches gilt für alle Zellgruppen und für alle Zellen inklusive ihrer Bestandteile. Das bedeutet beispielsweise: Für ein Neurotransmittermolekül, das sich in der Synapse eines Zellgeflechtes befindet, welches für ein Hochgefühl mitverantwortlich ist, muss bei der Rekonstruktion wieder eine wirkungsidentische Molekülkonstellation geschaffen werden. Das Erstellen eines atomgenauen Bauplanes erscheint aufgrund des enormen Rechenaufwandes gegenwärtig kaum vorstellbar. Doch sollte das Entwicklungstempo der Rechentechnik anhalten, ist schon in wenigen Jahrzehnten das erforderliche Niveau erreicht. Zudem sind die meisten Berechnungen nur einmal nötig, da sich fast alle Bestandteile des menschlichen Körpers aus identischen Bausteinen zusammensetzen. Der Körper besteht nur aus zirka 300 verschiedenen Zellarten. Ein 75 kg schwerer Mensch enthält z.B. zirka 24 Billionen identische Blutzellen. Somit ist lediglich erforderlich, den Blutzellenbauplan nur einmal zu rekonstruieren. Und auch der Bauplan einer Blutzelle enthält Wiederholungen. Das Hämoglobin-Molekül besteht aus einer 141-teiligen Sequenz von 20 verschiedenen Aminosäuren, das wiederum milliardenfach in jeder Zelle enthalten ist. Mit welchen Verfahren nun aus einem atomgenauen Bauplan wieder ein Mensch entstehen könnte, lässt sich ebenfalls nur vermuten. Aus heutiger Sicht scheint eine biologische Variante der sogenannten Nanotechnik in Frage zu kommen. Bei dieser Variante sollen programmierbare Moleküle im Legoprinzip organische Strukturen herstellen. Da sich aus programmierbaren Molekülen praktisch beliebige Produkte mit einfachen Rohstoffen preiswert herstellen lassen, wird momentan viel Geld in die Nanotechnik investiert. Bisher steckt diese mächtige Universaltechnologie aber noch in den Kinderschuhen. Doch ihre Machbarkeit beweist die Natur allgegenwärtig. Alles was lebt, ist das Werk des Zusammenspiels komplexer Moleküle. Beispielsweise sind die Chlorophyll-Moleküle der Pflanzen in der Lage, aus einfachen Rohstoffen wie Wasser, Kohlendioxid und Lichtenergie Zuckermoleküle zu synthetisieren. Andere Moleküle verketten diese wiederum zu stabilen Gerüsten, aus denen beispielsweise Bäume aufgebaut sind. Wie auch immer der technische Prozess einer Umwandlung von Daten in Fleisch und Blut sein wird, für den Rekonstruierten - nennen wir ihn Jan Neumann - könnte es etwa so ablaufen: Jan Neumann erwachte am 4. Mai 2081, kurz nach 8 Uhr. Langsam drang in sein Bewusstsein, dass er Jahrzehnte "geschlafen" haben musste. Heute ist also der erste Tag seines neuen Lebens. Er hat viel zu erledigen in den nächsten Jahren. Erleichtert wird ihm dieses nur dadurch, dass er solange, wie er es für richtig hält, in der Nachbildung seiner Wohnung lebt. Sie befindet sich im Zustand des Jahres 2021. Sogar der Inhalt der Schränke entspricht detailliert dem des Jahres 2021, diesem letzen Jahr seines alten Lebens. Leider ist auch seine Gehbehinderung noch die Alte. Doch neu erwacht in einer Welt fast unbegrenzter Möglichkeiten, weiß Jan, dass sich auch sein linkes Bein wiederherstellen lässt. Natürlich könnte er sofort beginnen, die neue Welt zu erkunden oder nach Verwandten zu suchen. Aber das hat Zeit ... Sicher kommt das Erwachen aus einem langen Koma der Situation nach einer Rekonstruktion am nächsten. Allerdings gibt es im Gegensatz zum Koma keinen körperlichen Verfall oder rapiden Gedächtnisverlust. Und natürlich ist es auch ein entscheidender Unterschied, ob man nur für einige Monate "abgeschaltet" war, oder ob man sich in einem anderen Jahrzehnt oder gar Jahrhundert wiederfindet. Zur Verringerung der psychischen Belastung ist es deshalb sicherlich von Vorteil, wenn der Reanimierte für eine Übergangszeit ein gewohntes Umfeld vorfindet - mit Nanotechnik ohne besonderen Aufwand realisierbar. Vermutlich ist es auch zur Vermeidung von Identitätsproblemen von Vorteil, wenn der Körper des Reanimierten nur soweit verändert wird wie notwendig. Dagegen sind aus heutiger Sicht nachträgliche "Verbesserungen" unproblematisch. So ist das Anpassen an Wissen und Fähigkeiten der Menschen des Rekonstruktionsjahres genauso denkbar, wie das Beseitigen angeborener Krankheiten oder die Verringerung des biologischen Alters. Auf den folgenden Seiten finden Sie einige Illustrationen, die die Komplexität der Umwandlung von Daten in Körperstrukturen verdeutlicht. -------------------------------------------------------------------------- GENÜGEN DIE DATEN? ------------------ Spätestens nach einer einstündigen Urlaubsvideovorführung dürften Zweifel aufkommen: Reichen gespeicherte Bild-Ton-Sequenzen und eine Zellprobe aus, um Körper und Bewusstsein rekonstruieren zu können? Die mit der RAMCES-Anleitung gewonnenen Informationen sind - informationstheoretisch ausgedrückt -komprimierte und kodierte Daten. Hinzukommt, dass am Tag x auch alle Wissensschätze zur Verfügung stehen, die sich beispielsweise direkt und indirekt aus Archiven von Fernsehanstalten, Bibliotheken, Behörden, Museen, Instituten und den gesamten wissenschaftlichen Erkenntnissen des Rekonstruktionsjahres extrahieren lassen. Und selbst die Gesamtheit dieser Informationen ist gering gegenüber derjenigen, die sich ergibt, wenn alle relevanten Daten zueinander in Beziehung gesetzt werden. Jedoch sind letztlich auch diese Daten nur die Ausgangsbasis der daraus ableitbaren Positionsdaten der Körperatome. Ein Mittel zum Entfalten der RAMCES-Daten wäre Software, die jene Vorgänge simuliert, denen wir unsere Existenz verdanken. Ständig verwandelt unser Körper Informationen in komplexe Strukturen und umgekehrt. Wenn wir uns beispielsweise ein Gesicht einprägen, werden im Gehirn einige Trillionen Atome umstrukturiert. Fragt uns später jemand, ob wir dieses Gesicht kennen, dann sind genau diese umstrukturierten Atome daran beteiligt, ob wir mit der Ein-Bit-Information "ja" oder "nein" antworten. Für welche Antwort wir uns letztlich entscheiden, hängt natürlich von allen beteiligten Körperstrukturen ab, also auch von denen, die auswerten, wer, warum, wie und wann gefragt hat. Der hier wichtige Punkt ist, dass der RAMCES-Datensatz lediglich die übergeordneten Schlüsselinformationen enthalten muss. Diese stehen mengenmäßig zu den Körperstrukturdaten im ähnlichen Verhältnis wie die Typenbezeichnung eines Computers zu dessen atomaren Bauplan. Allerdings ist eine zahlenmäßige Einschätzung, wann der Einzelne die für seine Rekonstruktion erforderliche Datenmenge erfasst hat, nicht möglich. Deshalb wurde beim Erstellen der Anleitung bei jeder Gelegenheit angestrebt, die maximal mögliche Informationsmenge zu erfassen. Auch wenn sich oft schon nach 200 bis 300 Stunden ein Alles-schon-mehrfach-gesagt- und-gezeigt-Gefühl einstellt, ist auch trotz dieses subjektiven Gefühls die Anleitung bis zum Ende abzuarbeiten. Obendrein vervielfacht sich die Zuverlässigkeit und Aussagekraft der Informationen, wenn sie aus möglichst verschiedenen Blickwinkeln vorliegen. Anders sieht es bei den zur genetisch korrekten Rekonstruktion des Körpers benötigten Informationen aus. Heute wissen wir zuverlässig, dass in den meisten Körperzellen alle Erbmoleküle enthalten sind. Diese umfassen Schlüsselinformationen zu Körper und Veranlagung. Beim Menschen beträgt die Datenmenge zirka 30 Milliarden Bit (inklusive der im Zellplasma enthaltenen Informationen). Da sich diese Daten heute nur mit gigantischem Aufwand erfassen lassen, wird auch das auf die Zukunft verschoben. Dies geschieht beispielsweise durch die Konservierung einiger Haarwurzelzellen in Paraffin. Somit sind die eigentlich schwer zugänglichen Erbinformationen schon mit einem Zeitaufwand von zirka einer Stunde lückenlos erfasst. -------------------------------------------------------------------------- WANN ---- Wenn ein Wissenschaftler etwas als möglich darstellt, liegt er fast sicher richtig. Wenn er etwas als unmöglich hinstellt, liegt er sehr wahrscheinlich daneben. Arthur C. Clarke Ob oder wann sich ein Mensch auf Grundlage von Daten rekonstruieren lässt, hängt hauptsächlich von der Entwicklung unserer technischen Fähigkeiten ab. Eine Voraussetzung ist die milliardenfache Steigerung der verfügbaren Rechenleistung. Da eine derartige Leistungssteigerung nicht innerhalb des halbwegs übersehbaren Zeitraums von 10 Jahren wahrscheinlich ist, stellt sich zuerst die Frage nach der Verlässlichkeit weit reichender Zukunftsprognosen. Bei der Suche nach einer Antwort ist es sinnvoll, zwischen drei Zeiträumen zu unterscheiden. Prognosen über wenige Jahre sind häufig noch richtig. Wer etwa 1999 schätzte, dass Computer natürliche Sprache im Jahre 2005 mit 99 prozentiger Genauigkeit erkennen, hat gute Aussichten richtig zu liegen. Gleiches gilt für die Vorhersagen, dass bis zum Jahre 2002 das menschliche Genom kartiert ist, oder dass in den nächsten fünf Jahren zunehmend Kommunikation und Unterhaltung über das Internet erfolgen. Dagegen sind Vorhersagen über 10 bis 30 Jahre häufig zu optimistisch. Erinnert sei an die Ankündigungen aus den 70ern, man werde in spätestens 15 Jahren Computer bauen, die über "Künstliche Intelligenz" verfügen, die sich mit dem Menschen messen kann. In Wirklichkeit gibt es momentan keinen Rechner, der auch nur das Übersetzen eines lyrischen Textes zufriedenstellend bewältigt. Selbst auf dem ureigensten Gebiet des Rechnens und Kombinierens, nämlich beim Schach, konnte einer der leistungsfähigsten Rechner, der "DeepBlue" von IBM, den Schachweltmeister Garry Kasparow erst 1997 schlagen - und das nicht durch bewusste Intelligenz, sondern mit der brachialen Rechenleistung seiner 512 Prozessoren, die 200 Millionen Schachstellungen je Sekunde bewerteten.* Umgekehrt erweisen sich Prognosen, die über 30 Jahre hinausgehen, oft als zu vorsichtig. Einer der Gründe ist wohl, dass Erfindungen, die neue Technologien nach sich ziehen, nicht vorhersagbar sind. Wohl kaum ein Militärexperte vermutete 1948 in der Spielzeugkiste seiner künftigen Enkelkinder Millionen Mal leistungsfähigere Rechner als seine neueste 15- Millionen-Dollar-40-Tonnen-Rechenanlage. Eine Ursache für die Unberechenbarkeit ist, dass winzige Änderungen in komplexen Systemen mit zunehmender Zeit völlig neue Entwicklungsrichtungen verursachen können. Erfindet beispielsweise jemand beim Frühstück einen preiswerten Quantenprozessor, könnte sich innerhalb weniger Jahre die Leistung der Rechentechnik um mehrere Größenordnungen erhöhen. Genau aus dieser Technik erwachsen dann wiederum unerwartete Neuentwicklungen und technologische Fähigkeiten. Aber nicht nur nach der Erfahrung erscheinen weit reichende Zukunftsprognosen als unsicher. Der Komplexitätsforschung gelingt es immer besser, mathematisch zu belegen, warum vielschichtige Systeme zwangsläufig unberechenbar sind. Auch wird langsam sichtbar, unter welchen Bedingungen aus einfachen Strukturen ohne mysteriöse Kräfte komplexe Systeme mit unerwarteten Eigenschaften entstehen - einschließlich unter welchen Bedingungen aus Elementarteilchen Moleküle, Lebewesen und subjektives Bewusstsein entstehen. Da die menschliche Gesellschaft ein besonders vielschichtiges System ist, sollte man diesbezügliche Vorhersagen lediglich als grobe Schätzung betrachten - das gilt natürlich auch für alle in diesem Buch enthaltenen Vorhersagen. Trotz aller Unsicherheit wird eine unendlich weit reichende Zukunftsprognose häufig geäußert. Sie lautet: "Niemals". Zwar lassen sich Niemals-Prognosen oft nur in ferner Zukunft durch Fakten widerlegen. Aber einige sind schon heute Geschichte. So behaupteten anlässlich der Weltausstellung 1893 führende Autoritäten allen Ernstes (unter anderem der Eisenbahnbaron George Westinghouse), Lokomotiven werden niemals eine Reisegeschwindigkeit von über 165 km/h erreichen, da die physikalischen Gesetze beim Bremsen technisch unbeherrschbar sind. Offensichtlich falsch: So befördert seit seiner Inbetriebnahme 1964 der Japanische Express Shinkansen jährlich 100 Millionen Fahrgäste mit einer Spitzengeschwindigkeit von 275 km/h zwischen Tokyo und Osaka. Guglielmo Marconi (1874-1937), ein italienischer Physiker und Ingenieur, Erfinder der drahtlosen Telegrafie, hielt man für einen Fantasten, weil er behauptete, Funkwellen könnten eines Tages den Atlantik überqueren. Man rechnete ihm vor, dass dazu eine Antenne von der Größe Nordamerikas erforderlich wäre. Ernest Rutherford, Lord of Nelson and Cambridge (1871-1937), einer der Begründer der modernen Atomphysik, erklärte noch im Oktober 1937: "Wer an die Gewinnung von Atomenergie glaubt, bellt den Mond an." 1952 prognostizierte der Nobelpreisträger Erwin Schrödinger (1887-1961): "Wir werden niemals mit einem einzelnen Elektron oder Atom experimentieren ...". 1989 erhielten Wolfgang Paul und Hans Georg Dehmelt für die Erfindung und Weiterentwicklung einer "Ionenfalle" den Nobelpreis. Ein Grund, der Mögliches als unmöglich erscheinen lässt, ist häufig das Vernachlässigen von intelligenten Lösungen. So rechnete ein Fachjournalist in einem ansonsten kompetenten Beitrag vor, dass zum Übertragen des atomgenauen Bauplanes eines Menschen zirka 25 Billionen Jahre erforderlich sind. Er legte zu Grunde, dass der Mensch aus 1028 Atome besteht, deren Positionsdaten mit je 8 000 Bit per ISDN-Leitung übertragen werden. Sieht man davon ab, dass erheblich effektivere Übertragungsverfahren existieren*, und dass beim gegenwärtigen Entwicklungstempo im Jahre 2090 die Übertragung nur noch Sekunden dauert, wurde doch zu kurz gerechnet. Es ist nämlich nicht notwendig, die Positionsdaten jedes einzelnen Atoms zu übertragen, da sich der Mensch zum überwiegenden Teil aus identischen "Bestandteilen" zusammensetzt. So bestehen die meisten Erbmoleküle und Zellwände aus identischen Molekülgruppen und diese sind wiederum Segmente der Zellen. Es genügt also Codenummern für die entsprechende "Baugruppe" zu übertragen. Teilweise stellte ich durch Nachfragen fest, dass die Niemals-Prognosen eigentlich im Sinne von "niemals, solange ich lebe" gemeint ist. Bei einer kleinen Umfrage bat ich Hochschullehrer einzuschätzen, ob es möglich ist, eine lebensfähige Maus nur auf Grundlage von Daten herzustellen. Die Frage war offenbar zu undifferenziert gestellt, denn die Antwort lautete fast immer "nein", während bei einer Zeitvorgabe von 200 Jahren überwiegend mit "vielleicht" geantwortet wurde. Wie sieht es aber aus, wenn Naturgesetze gegen die Machbarkeit sprechen? In diesen Fällen ist sicher eine Niemals-Prognose gerechtfertigt. Doch eine Garantie für ihre Richtigkeit gibt es dennoch nicht. Denn die Vergangenheit lehrt, dass auch vielfach bestätigte Naturgesetze unvollständig sein können. So mussten die so eindeutigen Newtonschen Gesetze durch die Relativitätstheorie präzisiert werden. Und auch die Relativitätstheorie bedarf nach Ansicht von Verfechtern der Stringtheorie einer Erweiterung. Stellt sich ein Naturgesetz als falsch oder unvollständig heraus, müssen die darauf aufbauenden Niemals-Prognosen überprüft werden. So sind Zeitreisen in die Vergangenheit nach heutigem Wissen niemals möglich. Sollte sich aber die 1957 aufgestellte Viele-Welten-Theorie des Physikers Hugh Everett als richtig erweisen, ist eventuell auch diese Prognose nicht mehr verlässlich. Aber auch der umgekehrte Fall ist möglich. Aufgrund neuer Theorien kann Mögliches plötzlich als unmöglich erkannt werden. So beschrieb R. J. Boscovic 1763 in einem genialen Buch* Gesetzmäßigkeiten, mit deren Hilfe es machbar sein sollte Erscheinungen vorherzusagen, solange man nur die Anfangsbedingungen genau genug kennt (später Laplacescher Determinismus genannt). Nach experimenteller Bestätigung von Werner Heisenbergs Formulierung der Unschärferelation gilt heute der Determinismus als in der Praxis unbrauchbare Annahme über die Welt. Die Unschärferelation besagt nämlich, dass Ort und Geschwindigkeit eines Teilchens nicht gleichzeitig exakt zu bestimmen sind. Beispielsweise lässt sich ein Hurrikan selbst mit Kenntnis der Position aller Elementarteilchen des Universums nicht vorhersagen, da dann die Geschwindigkeit der Teilchen unbekannt ist. Aber wie erwähnt, verlassen kann man sich darauf nicht. Im Volksmund gibt es dazu wohl die klügste Empfehlung: "Sag nie nie." Obwohl bisher kein Naturgesetz bekannt ist, welches gegen eine RAMCES- Rekonstruktion spricht, kann also nicht zweifelsfrei festgestellt werden, ob sie realisierbar ist, und falls sie realisierbar ist, lässt sich der Zeitpunkt nicht kalkulieren. Um dennoch zumindest grob abzuschätzen, wann die erforderlichen Technologien zur Verfügung stehen könnten, hilft vielleicht die Betrachtung des bisher Erreichten weiter. Doch um überhaupt erst einmal die Rekonstruktionsvoraussetzungen schaffen zu können, müssen die dazu erforderlichen Technologien schon heute verfügbar sein. Noch vor 30 Jahren war geeignete Aufzeichnungstechnik zu kostspielig oder nicht erhältlich. Heute kostet eine Videokamera mit Videoband für 1 000 Stunden nur noch zirka 1 200 €. Zudem beginnt gerade die Markteinführung der DVD-Technik. Durch die damit verbundene Digitalisierung steigt die Qualität und Lagerfähigkeit der Aufnahmen auf ein für die RAMCES-Methode ausreichendes Niveau. Damit ist die erste Hürde überwunden. Anders verhält es sich mit der Rekonstruktionstechnik. Noch befinden wir uns sowohl technisch als auch wissenschaftlich weit vor dem Ziel. Um zu veranschaulichen, wo wir uns heute befinden und wie es weitergehen könnte, hier einige Betrachtungen zu den wichtigsten Techniken und Kenntnissen. COMPUTER -------- Um die Informationen der Zellprobe und der Videoaufzeichnungen in eine Simulation der Zellstruktur des Anwenders umzuwandeln, ist eine Maschine erforderlich, die mindestens die Komplexität der Zellstruktur des menschlichen Körpers aufweist. Nun ist mit heutigem Wissen die Komplexität eines Menschen nicht messbar. Als einziger Maßstab bleibt vorerst der Vergleich der Fähigkeiten. Legt man zu Grunde, dass zur Simulation aller für das Sein eines Menschen relevanten Einflüsse je Zelle durchschnittlich pro Sekunde 100 000 Rechenschritte erforderlich sind, dann könnte ein Homecomputer mit 500 MHz- Prozessor zirka 1 000 Zellen simulieren. Um die zirka 100 Billionen Körperzellen eines Menschen zu simulieren, benötigt man demnach einen Rechner der ungefähr 100-milliardenfach leistungsfähiger ist. Zudem sind vermutlich Rechner- und Softwarearchitekturen erforderlich, die die Arbeitsweise des menschlichen Gehirns nachahmen. Das bedeutet in erster Linie massive parallele Verarbeitung, was beispielsweise erreichbar durch Entwicklung von Prozessoren ist, die Quanteneffekte ausnutzen und Software, die evolutionäre Vorgänge simuliert. Um aus der zellulären Simulation einen atomgenauen Bauplan zu entwickeln, ist noch einmal die 100-milliardenfache1 Rechenleistung heutiger Computer erforderlich. Umgerechnet erhält man heute also für 1 000 € nur zirka 0,000 000 000 5 Prozent der zur Rekonstruktion erforderlichen Rechenleistung. Um nun abschätzen zu können, wann die erforderliche Rechenleistung zur Verfügung steht, hilft die Betrachtung der letzen 330 Jahre Technikentwicklung.2 Dabei fällt auf, dass sich seit 1673, als Gottfried Wilhelm Leibniz seine Rechenmaschine in London vorführte, die Fähigkeit von Maschinen Informationen zu verarbeiten, exponentiell erhöht hat. Wobei sich die Zeit bis zur Leistungsverdopplung bei gleichen Kosten beständig verkürzt. Dauerte es anfangs zirka 40 Jahre sind es heute zirka 18 Monate. Die dafür verwendeten Bauteile wandelten sich. Anfangs waren es Zahnräder, Federn und Hebel; danach Relais, später Vakuumröhren, abgelöst von Transistoren und heute integrierte Schaltkreise. Wann diese Entwicklung beendet ist, lässt sich nicht absehen. Integrierte Schaltkreise, wie wir sie heute in Computern finden, werden wohl um 2020 am Ende ihrer Entwicklungsfähigkeit3 angelangt sein, da ungewollte Quanteneffekte mit zunehmender Packungsdichte an Einfluss gewinnen. Aber genau solche Quanteneffekte ermöglichen die nächsten Entwicklungssprünge, wenn es gelingt, diese Effekte gesteuert einzusetzen. Die exponentielle Erhöhung der Rechenleistung könnte sich dann sogar noch mindestens ein Jahrhundert fortsetzen. Zunächst war die Idee mit Quanten zu rechnen, nur als theoretisches Anschauungsmodell gedacht. Der Physiknobelpreisträger Richard Feynman stellte es 1982 seinen Kollegen vor. Doch als 1994 Peter Shor von den Bell Laboratories in New Jersey bewies, dass sich mit Quantencomputern bestimmte Rechenalgorithmen effektiver als mit herkömmlichen Computern bewältigen lassen, begann eine intensive Suche nach technischen Lösungen. Die begehrte Eigenschaft von Quanten ist, vereinfacht ausgedrückt, dass sie scheinbar alle alternativen Zustände und Wege gleichzeitig "abtasten", bevor sie durch eine Messung in einen bestimmten Zustand gezwungen werden. Gegenwärtig verfolgen Forscher mehrere Strategien, um diese Eigenschaft auszunutzen. Beispielsweise wird daran gearbeitet einzelne Quanten in sogenannten Ionenfallen oder in Käfigen aus Atomen zu stabilisieren. Ein weiterer Weg besteht darin, mit einer Art umgebauten Kernspintomographen Quantenzustände statistisch auszuwerten. Vielversprechend, aber noch am wenigsten entwickelt, ist das Rechnen mit Lichtquanten. Bisher gelang es lediglich, mit drei Quanten gleichzeitig zu rechnen. Da sich die Leistungsfähigkeit mit jedem zusätzlichen Quant verdoppelt, sind Prozessoren auf Quantenbasis schon mit zehn Quanten wirtschaftlich. Ein 800-Quantenprozessor könnte sogar im Bruchteil einer Sekunde mehr alternative Varianten für eine neuronale Simulation bewerten, als es Atome im Universum gibt. Aufgrund derartig hoher Rechenleistungen lassen sich fast augenblicklich bisher als sicher geltende Verschlüsselungsverfahren knacken. Es verwundert deshalb nicht, dass Militär und Industrie das Potential dieser Technologie erkannt haben. Sie stellen gegenwärtig trotz des relativ frühen Erkenntnisstadiums überdurchschnittlich hohe Forschungsgelder bereit. Rechnet man die Entwicklung der Rechnerleistung der vergangenen 50 Jahre konservativ hoch, dauert es 50 bis 60 Jahre bis die erforderliche Leistung für 1 000 € zur Verfügung steht. Ist jedoch der hier zu Grunde gelegte Rechenaufwand für eine RAMCES-Rekonstruktion um das 1 000 000 000-fache zu niedrig angesetzt, dann steht die Rechenleistung etwa im Jahre 2090 Jahre zur Verfügung. NANOTECHNIK ----------- Ziel der RAMCES-Rekonstruktion ist ein Mensch aus Fleisch und Blut. Wie schon erwähnt, scheint aus heutiger Sicht, die Nanotechnik eine geeignete Technologie zu sein, um Daten in biologische Strukturen umzuwandeln. Vereinfacht ausgedrückt, müsste sich mit Nanotechnik das nachahmen lassen, was uns die Natur vorlebt - nämlich die gesteuerte Synthese und Verdopplung von Strukturen aus Makromolekülen durch Makromoleküle. Letztendlich verdankt jedes Lebewesen diesem Prinzip seine Existenz. Die Idee zur Nanotechnik stammt wieder von Richard Feynman. Am 29. Dezember 1959 wies er in seinem visionären Vortrag "There's Plenty of Room at the Bottom", darauf hin, dass wissenschaftlich nichts gegen den Bau von Maschinen in atomarem Maßstab spricht. Eric Drexler entwickelte 26 Jahre später diese Idee in seinem Buch "Engines of Creation"1 kompromisslos weiter. Seit dem griffen Forscher in der ganzen Welt diese Gedanken auf. Heute ist das gezielte Beeinflussen, Vermessen, Bearbeiten und Aufbauen von Materie im atomaren Maßstab aus Forschung und Industrie nicht mehr wegzudenken. Man ist gegenwärtig in der Lage: · Oberflächen gezielt mit einzelnen Atomlagen zu beschichten. · fußball- und röhrenförmige Gerüste aus Kohlenstoffatomen zu erzeugen (Fullerene) · einzelne Atome mittels Rastersondentechnik abzutasten und zu platzieren · DNA-Moleküle ähnlich wie ein Roboterarm zu verwenden, um einzelne Moleküle zu bewegen2 Nadrian C. Seeman, Professor an der New York University und einer der führenden Köpfe auf diesem Gebiet, schätzt, dass zwischen 2010 und 2020 die ersten voll kontrollierbaren Nanomaschinen hergestellt werden. GENETIK ------- Als im Januar 1997 das Blöken des geklonten Schafes Dolly die Öffentlichkeit erschreckte, entstand der Eindruck, als ob durch Gentechnik nun fast jede Manipulation zu befürchten ist. Unbegründet sind diese Ängste nicht. Schon fünf Monate später warb eine Sekte im Internet mit dem Angebot Kinder zu klonen. Offenbar sind die daraufhin auf den Weg gebrachten Gesetze notwendig, um Gesellschaft und Forschung zumindest Zeit einzuräumen, die Folgen abzuschätzen und sich gegebenenfalls darauf einzustellen.* Die momentanen Kenntnisse berühren jedoch bestenfalls die Oberfläche. Selbst wenn voraussichtlich noch vor dem Jahre 2003 das gesamte menschliche Genom entschlüsselt ist, bereitet doch das Klären der Funktionsweise der einzelnen Gene große Probleme. Es ist sogar umstritten, wie komplex das Zusammenspiel der Gene tatsächlich ist und über welche Fähigkeiten sie verfügen. So weisen Experimente mit Bakterien darauf hin, dass das Genom über kybernetische Kapazität verfügt. Sollte sich das bewahrheiten, ist die Bekämpfung von Krebs, Autoimmunkrankheiten und Alterungserscheinungen erheblich schwieriger als bislang vermutet. Vermutlich ist eine nahezu lückenlose Erklärung des menschlichen Genoms erst möglich, wenn es gelingt, die Entwicklung eines Embryos auf molekularer Ebene näherungsweise zu simulieren. Eine Klärung ist dann an die verfügbare Rechenleistung gebunden und somit nicht vor dem Jahr 2030 zu erwarten. DER TURING-TEST --------------- Schon 1637 fragte René Descartes in seiner "Abhandlung über die Methode des richtigen Vernunftgebrauchs", wie sich Maschinen von Menschen unterscheiden lassen - eine Frage, die wohl erst im 21. Jahrhundert praktische Bedeutung erlangt. Er glaubte, zwei sichere Mittel gefunden zu haben: · Maschinen können niemals Worte oder andere Zeichen so gebrauchen wie Menschen · Maschinen können nicht nach Einsicht handeln, sondern lediglich nach der Disposition ihrer Organe Der Mathematiker Alan Turing (1912 - 1953 / Manchester) stellte 1950 die gleichen Fragen und ersann zur Unterscheidung einen hinterhältigen Wettstreit zwischen Mensch und Maschine. Dabei gilt die Maschine als Gewinner, wenn sie dem Menschen erfolgreich vorgaukelt, sie sei ein Mensch. Bei dem sogenannten Turing-Test kommunizieren Menschen über Tastatur und Bildschirm mit einem unbekannten Partner. Ob der Partner ein Mensch oder eine Maschine (Computer mit Software) ist, legt dabei ein Zufallsmechanismus fest. Es existieren verschiedene Definitionen, wann der Turing-Test als bestanden gilt. Hier soll die Variante betrachtet werden, bei der selbst ein Psychologenteam nach Stunden nicht sicher eine Maschine hinter den Antworten erkennt. Seit 1950 arbeiten viele kluge Köpfe eifrig daran, eine Maschine zu konstruieren, die irgend eine Variante des Turing-Tests besteht. Bisher gibt es zwar Teilerfolge, wie Maschinen, die Schach spielen können oder gesprochene Worte erkennen. Aber ein Durchbruch gelang bisher nicht. Einige Kritiker vertreten die Auffassung, dass niemals eine Maschine den Test bestehen kann, da sie weder Bewusstsein noch Gefühle besitzt. So könnte man durch geschicktes Fragen die Maschine vor Situationen stellen, die nur überzeugend zu beantworten sind, wenn sie Bewusstsein und Gefühle besitzt. Sollte dieser Einwand zutreffen, ist auch die RAMCES-Methode widerlegt, denn eine Maschine, die die in den Videoaufzeichnungen enthaltenen Informationen aufschlüsseln soll, muss jeden Turing-Test bestehen. Zur Einschätzung, ob Maschinen jemals Bewusstsein und Gefühle besitzen können, ist eine Definition dieser Begriffe erforderlich. Doch schon hier verbergen sich je nach Weltanschauung unterschiedliche Vorstellungen. Werden Bewusstsein und Gefühl mit religiöser oder esoterischer Bedeutung verbunden, gilt beides zumeist als etwas Unbegreifliches, Übernatürliches und nicht künstlich Herstellbares. Obwohl das Begreifen von Bewusstsein und Gefühl noch in weiter Ferne liegt, nimmt zumindest die Zahl der Wissenschaftler rapide ab, die Übernatürliches hinter diesen Phänomenen vermuten. Und mit jeder Meldung über Fähigkeiten von Computern, die bisher nur Menschen besaßen, schrumpft auch die Zahl derer, die glauben Bewusstsein und Gefühl ist nicht simulierbar. Diese Tendenz wird verständlich, wenn man verfolgt, mit welcher Geschwindigkeit in den letzten Jahrzehnten Forscher Details über das Gehirn aufdeckten. Insbesondere Neurologen und Entwickler von intelligenter Software haben längst bemerkt, dass die alten, ehrfürchtigen und bequemen Vorstellungen über das Bewusstsein bei der Suche nach praktikablen Lösungen nicht weiterhelfen. Auch unter Philosophen gewinnt die Auffassung an Bedeutung, dass die Evolution ohne Hilfe von "Oben" fähig ist, Leben und Bewusstsein hervorzubringen. Eine stichhaltige Darlegung der naturwissenschaftlichen und philosophischen Grundlagen, auf der die hier vertretene Auffassung über das Bewusstsein fußt, würde allerdings den Rahmen dieser Darstellungen bei weitem sprengen.* Um wenigstens einen Eindruck von den gegenwärtigen Theorien und Erkenntnissen über Bewusstsein und Gefühl zu vermitteln, hier einige Beispiele: · Eine klare begriffliche Trennung von Bewusstsein und Gefühl ist oft nicht sinnvoll. Menschliches Bewusstsein setzt vermutlich Gefühle voraus. · Bewusstsein erfordert eine bestimmte Anzahl sich gegenseitig stützender Fähigkeiten. Beispiele sind die Fähigkeiten: Neues mit Altem zu verknüpfen, innere Räume zu simulieren, sich selbst in Relation zum Umfeld zu setzen, Weltwissen einzuordnen, Tastsinn, Zeitgefühl, Langzeitgedächtnis, Sprache und Orientierungssinn. · Jede Fähigkeit setzt sich wiederum aus Bestandteilen zusammen - beim Sprachverstehen sogar aus mehreren Millionen. Neuronal sind sie in Schichten und zylinderartigen Strukturen organisiert. So gibt es beim Gesichtssinn einzelne Strukturen, die jeweils darauf spezialisiert sind, Kreise, Linien oder rechte Winkel wahrzunehmen; andere Strukturen sind auf höherer Ebene nur für das Wiedererkennen von Gesichtern zuständig. · Die Grobstruktur des Gehirns ist erblich. Beispielsweise befinden sich die Bereiche für den Gesichts- und Geruchssinn bei den meisten Menschen an der gleichen Stelle. · Das Bewusstsein kann sich aufspalten. Dieses Phänomen tritt verstärkt nach anhaltendem starken Stress oder traumatischen Erlebnissen auf. Vermutlich handelt es sich um einen Schutzmechanismus. · Die Zeit scheint im Bewusstsein ihrem eigenen Verlauf zu folgen. Je nach Situation vergeht die Zeit höchst unterschiedlich - sie kriecht geradezu, wenn wir uns langweilen. Auch stellte der Neurophysiologe, Benjamin Libet, von der University of California, experimentell fest, dass das Bewusstsein selbst direkte Ereignisse wie etwa ein Geräusch immer um zirka 400 Millisekunden zurückdatiert. Vermutlich wird so die Verarbeitungsgeschwindigkeit des Gehirns mit der realen Welt synchronisiert. · Übergeordnete Funktionen bei Bewusstseinsprozessen kommen den sogenannten Neurotransmittern zu. Bereits Bruchteile eines Milligramms sind in der Lage, die Wahrnehmung radikal zu verändern. · Welche Nervenzellen absterben, erhalten bleiben oder sich miteinander verknüpfen, folgen ähnlichen Gesetzen wie die Evolution. Somit ist nicht der Computer eine geeignete Metapher für das Gehirn, sondern eher der Dschungel. · Bis zu einem gewissen Umfang können ausgefallene Funktionen von anderen neuronalen Strukturen übernommen werden. · Kreativität ist allein kein Merkmal für Bewusstsein. Etwa berichten Wissenschaftler und Künstler häufig, dass ihnen Geniales einfiel, während sich ihr bewusstes Denken um andere Dinge drehte. Komplexe Handlungen erfordern ebenfalls kein Bewusstsein. So kann man längere Zeit ein Auto steuern, während man sich bewusst mit anderem beschäftigt. Auch Untersuchungen an Hypnotisierten belegen diese These. Lernfähigkeit erfordert ebenfalls kein Bewusstsein. Selbst niedere Tiere sind lernfähig. Dagegen: Bewusstsein erfordert Lernfähigkeit. · Die Mehrzahl aller Vorgänge im Gehirn finden unbewusst statt. Man schätzt, dass durchschnittlich zirka elf Millionen Bit je Sekunde unbewusst verarbeitet werden - bewusst kann das menschliche Gehirn maximal 45 Bit je Sekunde verarbeiten. Anhand dieser Punkte wird auch deutlich, dass man gut ohne offenen oder versteckten Mystizismus bei der Entschlüsselung von Bewusstsein auskommt. Langsam zerbröselt damit eine weitere Säule des menschlichen Selbstbewusstseins - oder Hochmuts. Nicht nur, dass die Astronomen uns vom Mittelpunkt der Welt an den Rand einer unscheinbaren Galaxie erklärten und die Evolutionstheorie unseren Ursprung entmystifizierte, droht nun auch noch die Dekodierung des Bewusstseins. Und schlimmer noch, wenn nichts Übernatürliches für die Entstehung von Bewusstsein erforderlich ist, könnten auch unsere eigenen Kreationen, die Maschinen, eines Tages Bewusstsein und Gefühle entwickeln und damit den Turing-Test bestehen. Freilich, noch ist es nicht soweit. Um Bewusstsein und Gefühle künstlich erzeugen zu können, genügt es nicht sie zu verstehen, man benötigt auch maschinell aufbereitetes Weltwissen. Denn dass Bier an der Tankstelle mehr kostet als im Supermarkt, der Mond am Horizont größer erscheint und Stechmücken verschwitzte Körperteile bevorzugen, sollten Maschinen berücksichtigen, um den Turing-Test zu bestehen. Kurz, sie benötigt ein aus zahllosen Informationen zusammengesetztes Modell der Welt. Selbst die ausgetüftelsten Maschinen haben bisher bestenfalls Bruchstücke davon in sich. Folglich sind auch ihre Einsatzmöglichkeiten beschränkt. Damit das nicht so bleibt, unterstützten führende High-Tech-Unternehmen wie beispielsweise Microsoft, Hewlett Packard und Boeing das CYC-Projekt. Seit 1984 verknüpft ein zirka 20köpfiges Team unter der Leitung von Douglas Lenat hunderttausende Aussagen über die Welt. Wegen des enormen Umfangs kam man bisher nur langsam voran. Jedenfalls gibt es gegenwärtig nur wenige Software mit "CYC-Inside". Ein Kleinkind lernt dagegen innerhalb weniger Jahre, sich in der Welt zurechtzufinden. Vermutlich kommt man am ehesten weiter, wenn man die Natur nachahmt. Dazu müsste man Roboter mit Sinnen und Körperbewusstsein ausrüsten und sie befähigen, sich selbstständig und gegenseitig mit Weltwissen zu versorgen. Sobald das gelingt, könnte sich die Wissensbasis und damit die Intelligenz von Software schnell multiplizieren. Denn Maschinen können Wissen milliardenfach schneller aufnehmen und untereinander austauschen als Menschen. In den Führungsetagen der Softwareunternehmen scheint sich zunehmend herumzusprechen, dass ihre Produkte einen Marktvorteil erhalten, wenn sie Weltwissen und Künstliche Intelligenz in ihre Programme integrieren. So wird es vermutlich nicht einmal mehr 10 Jahre dauern bis Textverarbeitungsprogramme - genau wie eine gute Sekretärin - schon am Satzanfang "erahnen", wie der Text weitergeht und Bilderkennungsprogramme selbstständig alle Fotos mit Oma und Enkelkindern mütterlicherseits finden. Da offenbar der Turing-Test an die Simulation von Bewusstsein gebunden ist und dieses wiederum an die Leistungsfähigkeit von Rechnern, wird vermutlich vor dem Jahr 2030 keine Maschine ein Expertenteam an der Nase herumführen. SIMULATIONEN ------------ Wenn Sie jetzt die Augen schließen und sich einen Waldspaziergang vorstellen, simulieren Sie in ihrem Gehirn eine virtuelle Welt. Was uns so mühelos gelingt, ist technisch bisher nur unvollkommen möglich. Die mit heutigen Rechnern geschaffenen virtuellen Welten sind noch grotesk einfach. Das liegt in erster Linie an dem enormen Rechenbedarf der unzulänglichen Software und den wenig entwickelten Ausgabe- beziehungsweise Eingabegeräten. Dennoch durchdringt Virtuelles schon jetzt unseren Alltag. Wer will, kann Informationen in virtuellen Bibliotheken suchen, Kleidung in virtuellen Kaufhäusern bestellen, Linksabbiegen im Verkehrssimulator üben oder das Wochenende nach der virtuellen Wetterkarte aus dem virtuellen Fernsehstudio planen. In wenigen Jahren werden Schüler individuell die alten Griechen oder Regenwälder in virtuellen Welten erleben und Mediziner eine komplizierte Operation am virtuellen Patienten üben. Auch das virtuelle Abbild des Anwenders ließe sich mit Virtualisierungstechnik aus den RAMCES-Aufzeichnungen erzeugen (siehe Kapitel Zielstellung). An den dazu erforderlichen Softwarebausteinen wird jedenfalls schon intensiv gearbeitet. So geben Unterhaltungsfirmen heute Millionenbeträge für die Realisierung von virtuellen Menschen aus - beispielsweise um Honorare zu sparen oder lebensgefährliche Filmszenen zu realisieren. Doch von zufriedenstellenden Lösungen ist man noch weit entfernt. Erste Ansätze bewegen sich jedenfalls so unbeholfen, wie ein Kind, das die ersten Schritte wagt. Zudem verschlingt die erforderliche Detailauflösung noch Unmengen von Rechenzeit. Einen Versuch, möglichst echt aussehende Menschen zu virtualisieren, startete 1994 die Firma Digital Doman mit dem Projekt HARD (Human Animation Research and Development). Ziel ist die Produktion von Bausteinen, aus denen sich virtuelle Lebewesen zusammensetzen lassen. Um beispielsweise die Form und Bewegung einer menschlichen Hand zu erzeugen, muss jeder der 33 Muskeln, jeder der 27 Knochen, jede Ader und jede Hautfalte anatomisch korrekt eingefügt sein. Hat man das jedoch erreicht, lässt sich durch Modifizierung mit geringem Aufwand daraus beispielsweise die Hand eines Kindes oder Pianisten virtualisieren. Aber die Virtualisierung des menschlichen Körpers ist nur ein Ziel. Gegenwärtig arbeitet man mit faustischem Eifer an der Virtualisierung von nahezu allem, was wir aus der realen Welt kennen. Von Simulationen einzelner Elementarteilchen über Moleküle, Zellen, Autos, neuronale Netze, evolutionäre Systeme (wozu vermutlich auch das Bewusstsein gehört) bis hin zum Urknall ist nichts ausgenommen. Somit besteht Grund zu der Fiktion, dass in den nächsten Jahrzehnten auch virtuelle Welten entstehen, die der Realen bis ins Detail gleichen - eine frischgemähte Wiese wird dann auch in der virtuellen Welt nach Heu duften. Weiter lässt sich mutmaßen, dass ein beliebiger Wechsel zwischen realer und virtueller Welt möglich ist. Immerhin bewegt man sich schon heute mit sogenannten Avatare (einer Art virtueller Stellvertreter) zaghaft in virtuellen Welten. Sollte dieses zufriedenstellend gelingen, sind auch Urlaubsreisen oder Rekonstruktionen in eine virtuelle Welt vorstellbar. Auch hier hängt die Entwicklung von der verfügbaren Rechenleistung ab. Abschließend möchte ich unter Berücksichtigung der oben genannten Entwicklungen die Vorhersage wagen, dass eine wie auch immer geartete Rekonstruktion auf Basis der RAMCES-Daten nicht vor dem Jahr 2050 möglich ist - sollte allerdings ein Milliardenfach höherer Rechenaufwand erforderlich sein, als hier angenommen, dann wohl nicht vor 2090. -------------------------------------------------------------------------- DARF MAN DAS ------------ Das Moralische versteht sich immer von selbst. Friedrich Theodor Vischer Wer beabsichtigt, seine Existenzdauer selbst zu bestimmen, steht früher oder später vor der Frage, ob er das Recht dazu hat. Er wird auf Einwände stoßen wie: das Rentensystem könnte zusammenbrechen, es droht Überbevölkerung, der Rekonstruktionsaufwand ist nicht gerechtfertigt oder die Evolution wird behindert. Eventuell sind solche Einwände berechtigt. Aber es ist völlig unklar, ob am Tag X das Rentensystem noch existiert, tatsächlich Überbevölkerung droht oder eine Rekonstruktion nennenswerten Aufwand verursacht. Auch die Natur scheint nichts Prinzipielles gegen eine unbegrenzte Lebensspanne zu haben, denn die meisten Einzeller sind praktisch unsterblich. Kürzlich entdeckte der Meeresbiologe Ferdinand Boero von der italienischen Universität Lecce sogar eine im Mittelmeer lebende Quallenart (Turritopsos nutricula), die sich durch Rückentwicklung ihrer Körperzellen (Dedifferenzierung) regenerieren kann. Doch um es vorweg zu nehmen, ich habe keine unwiderlegbaren Argumente für eine selbstbestimmte Existenzdauer. Es ist zwar leicht, zu jedem Einwand auch ein vernünftig erscheinendes Gegenargument zu finden, aber da niemand in die Zukunft sehen kann, besitzen weder Pro noch Kontra ein stabiles Fundament. Auch gesellschaftliche Maßstäbe sind keine verlässlichen Anhaltspunkte. Man beachte nur, wie schnell sich die Einstellung zur Organspende, zur Abtreibung und zum Kloning verändert. Letztlich muss wohl jeder für sich entscheiden, ob er seine Existenz verlängern darf. Doch den schwerwiegenden Einwand, dass die RAMCES-Methode die Evolution behindert, möchte ich zumindest versuchen zu entkräften. Die drei wichtigsten Argumente dazu sind: · "alte" Genome bereichern den Genpuhl genauso wie neue · genetische Anpassungen sind nachträglich möglich · der Einfluss auf die Evolution ist wegen der relativ kurzen Zeiträume gering Um Letzteres zu verdeutlichen, ist es nützlich, die 3,6 Milliarden Jahre Evolution im 24-Stunden-Zeitraffer zu betrachten. 0.01 Uhr (vor ca. 3,6 Milliarden Jahren) Blaualgen und Stromatolithen hinterlassen Spuren auf der Erde. Sie gehören zu den frühesten bekannten Lebensformen, die mit Hilfe von Erbmolekülen identische Kopien von sich herstellen konnten. Vermutlich entwickelten sie sich aus einfachen selbstverdoppelnden Moleküle. Wann solche Moleküle zum ersten Mal auftraten ist unklar. 19.16 Uhr (vor 700 Millionen Jahren) In den vergangenen 19 Stunden, gab es nur einzellige Mikroorganismen, deren Anpassungsfähigkeit sich durch Auslese und Verschmelzen genetischen Wissens erhöht. Nach und nach bilden sich immer komplexere Zellverbände. Zwischen den einzelnen Zellen entsteht eine Art Arbeitsteilung, wodurch sich die Anpassungsfähigkeit wiederum erhöht. So entwickeln sich Quallen, Schnecken, Muscheln, Ringelwürmer und Trilobiten. 20.43 Uhr (vor 480 Millionen Jahren) Zarte Pflanzen (Psilophyten) besiedeln das Land. Den Pflanzen folgen die Tiere. Hauptsächlich sind es Spinnen, Würmer, Tausendfüßler. Während jener Epoche entwickeln sich im Wasser die Urfische. Sie besitzen über eine Wirbelsäule. 21.28 Uhr (vor 370 Millionen Jahren) Amphibien bevölkern das Land. Tausendfüßer, Libellen und Skorpione bilden Riesenformen. 22.17 Uhr (vor 250 Millionen Jahren) Über 90% aller Arten sterben aus. Die besser angepassten Echsen treten an ihre Stelle - die Vorfahren der Saurier. Zur gleichen Zeit entwickeln sich aus den Echsen kaninchengroße warmblütige Arten mit Fell. Diese Vorläufer der Säugetiere führen im Zeitalter der Saurier ein eher unauffälliges Leben. 23.35 Uhr (vor 60 Millionen Jahren) Die Primaten entwickeln sich. Sie sind die Vorfahren der Menschenaffen und der Menschen. 23.59 Uhr (vor 2,5 Millionen Jahren) Es erscheinen die frühen Urmenschen in Afrika. Sie stellen einfache Werkzeuge her. 0,3 Sekunden vor 24 Uhr (vor 12 000 Jahren) Die letzte Eiszeit endet. Mammut, Wollnashorn und Höhlenbär sterben aus. Der Mensch ist fähig sich aufgrund seines hochentwickelten Gehirns an unterschiedliche Umweltbedingungen anzupassen. 0,01 Sekunden vor 24 Uhr (vor ca. 400 Jahren) Johannes Kepler stellt die drei Gesetze über die Planetenbewegungen auf. Damit befindet sich im Bewusstsein der Menschen die Erde nicht mehr im Mittelpunkt der Welt. 0,001 Sekunden vor 24 Uhr (im Jahre 1946) ENIAC, der erste elektronische Großrechner hilft bei der Lösung zeitaufwendiger mathematischer Probleme. Mit der Erfindung der Atombombe ist die Menschheit ab jetzt in der Lage sich auszulöschen. 24.00 Uhr (heute) Kinder spielen mit Computern, deren Leistungsfähigkeit mehr als 1 000 000- mal höher ist, als die des ENIAC. Virtuelle Räume und weltweite Kommunikationsnetze entstehen. Das Wirken der Menschen verändert die Umweltbedingungen auf der Erde ... 0,05 Sekunden nach 24 Uhr (im Jahre 4 000) ? ? ? Die Zeitrafferbetrachtung verdeutlicht die sich ständig erhöhende Evolutionsgeschwindigkeit. Dennoch gab es offenbar in den letzten 10 000 Jahren beim Menschen keine nennenswerten genetischen Veränderungen. Immer noch sind wir die Jäger und Sammler, die wir waren, auch wenn sich die Objekte der Begierde änderten. Vermutlich sind wir nicht einmal wesentlich klüger als Menschen der Steinzeit. Demgegenüber sind in den vergangenen Jahrhunderten die technischen Fähigkeiten exponentiell gewachsen. Unser Leben verändert sich gegenwärtig hauptsächlich durch eine Evolution der Denkmuster und Werkzeuge. Dabei scheinen ähnliche Prinzipien wie bei der biologischen Evolution zu gelten. So bevorzugt diese Art der Evolution Effektivität, nutzt Informationen als Triebfeder, strebt nach Raum und ist ähnlich unberechenbar. Der Schluss liegt nahe, dass die biologische Evolution unseres Genoms nicht einmal in den nächsten 4 000 Jahren (oder, um im Vergleich zu bleiben, in der nächsten Zehntelsekunde) einen nennenswerten Einfluss besitzt. Eher kommt es zu künstlichen Veränderungen. Schon plädieren die Ersten dafür, ihren genetischen Code nach persönlichen Vorlieben beeinflussen zu dürfen. Vermutlich werden ethische Bedenken schon an dem Tage über Bord geworfen, an dem ein genetisch aktives Mittel gegen Hautalterung auf dem Markt erscheint. Eine schnelle künstliche Evolution des menschlichen Genoms wäre aber erst recht kein tragfähiger Einwand, da sich der Rekonstruierte nachträglich mit Erbmaterial seiner Wahl ausrüsten könnte - genauso wie heute jeder versucht, sich die für ihn jeweils geeignetsten Denkmuster und Technologien anzueignen. -------------------------------------------------------------------------- DIE AUSSICHTEN -------------- Propheten wimmeln stets in trüber Zeit hervor. Johann Peter Uz Seine Rekonstruktion in einer Welt ohne Zukunft vorzubereiten, ist wohl ähnlich vergebens, wie auf der Titanic eine Pokerpartie zu gewinnen. Und tatsächlich sind die Sorgen angebracht. So verfügt die Menschheit über genügend einsatzbereite Waffen, um ihr eigenes Fortbestehen mehrfach zu beenden. Hinzu kommen Gefahren durch Umweltschäden, mutierte Mikroben und unkontrollierbare Hochtechnologien. Im Übrigen ist ungewiss, ob Intelligenz auf lange Sicht ein Evolutionsvorteil ist. Jedenfalls sind einige Millionen Jahre Menschheitsgeschichte kein Beweis. Schließlich hat sich das Überlebenskonzept der Saurier 100 Millionen Jahre bewährt und erwies sich letztlich als untauglich. Dennoch ist Misstrauen gegenüber jeder Art von Weltuntergangsprognosen angebracht. Häufig verbergen sich dahinter religiöse, wirtschaftliche oder militärische Interessen, bisweilen freilich auch das gesunde Bedürfnis, auf gefährliche Umweltentwicklungen nachdrücklich hinzuweisen. Demgegenüber gibt es zwar auch Untersuchungen, nach denen selbst bei einem weltweiten Atomkrieg eine ausreichende Anzahl von Menschen überleben. Beweisbar sind solche Untersuchungen jedoch nicht. Zudem besitzen Katastrophenprognosen auch beträchtlichen Unterhaltungswert. Da wundert es nicht, dass sie sich schnell verbreiten. So gibt es im Internet unzählige Seiten, auf denen vorhergesagt wird, dass schon bald neue Krankheiten die Menschheit ausrotten, alle Bürger bewaffnet sind, Hochzeiten nicht mehr in Weiß stattfinden, Romane nur noch der Werbespotdramaturgie folgen, die Steuerbelastung bei 95 Prozent liegt oder Geheimbünde die Macht übernehmen. Bleibt zu hoffen, dass solcherlei Vorhersagen genauso falsch sind wie die vergangener Generationen. Auf die Vision, dass Roboter uns ersetzen, möchte ich hier etwas ausführlicher eingehen. In einer drastischen Variante verläuft die Entwicklung der Roboter vom intelligenten Helfer über den überlegenen Freund bis zum intelligenten Universum, in dem Menschen bestenfalls als unterhaltsame Simulation ihren Platz finden - vorausgesetzt, wir befinden uns nicht schon dort, denn bemerken könnten wir es vermutlich nicht. Derlei Überlegungen besitzen bei näherer Betrachtung tatsächlich eine zwingende Logik, und auch die technisch Entwicklung scheint unbeirrt in eine derartige Richtung zu verlaufen. Aber oft wird bei solchen Prognosen vernachlässigt, dass es dem Menschen freisteht, sich neue Techniken selbst einzuverleiben. Somit muss er zumindest nicht zwangsläufig Sklave seiner eigenen Schöpfung werden - allerdings ist er aus heutiger Sicht dann genau das, wovor sich Technikpessimisten fürchten. Vielleicht ist ja alles nur eine Frage der Definition und wir sind schon weiter auf diesem Weg, als wir uns eingestehen. Ist beispielsweise jemand, der auf einen Sprachcomputer angewiesen ist oder dem ein Minicomputer in die Gehörmuschel (Cochlear-Implant) eingepflanzt wurde ein "Cyborg"? Doch wohl nicht. Die Entscheidung wird jedoch schwieriger, wenn die ersten Neurochips Gehirnfunktionen übernehmen - erste Prototypen, mit denen Unfallpatienten beispielsweise wieder die Bewegung gelähmter Gliedmaßen ermöglicht werden soll, gibt es schon. Auch wenn die Entwicklung in diese Richtung verläuft, einer RAMCES- Rekonstruktion steht sie nicht entgegen. Schließlich kann sich der Reanimierte nachträglich auf den "neuesten Stand" bringen. -------------------------------------------------------------------------- WER SOLL MICH REKONSTRUIEREN? ----------------------------- Egal wie gut oder wie schlecht aus heutiger Sicht die Zukunft aussieht, es ist nur eingeschränkt möglich, die eigene Rekonstruktion schon heute zu arrangieren. Noch gibt es zu viele Unwägbarkeiten. Sinnvoller ist es, durch verlässliche Archivierung die Wahrscheinlichkeit seiner Rekonstruktion zu erhöhen. Warum zukünftige Generationen motiviert sein sollten, jemanden aus der Vergangenheit zu rekonstruieren, darüber lässt sich vorerst nur spekulieren. "Jeder Mensch ist eine Bereicherung der Welt", heißt es. Vielleicht begründet sich allein daraus eine Motivation. Jedenfalls ständen selbst in unserem Jahrzehnt begrenzter Mittel ohne zu zögern Millionenbeträge zur Verfügung, sobald nur die Chance bestände, Menschen aus früheren Jahrhunderten zu rekonstruieren. Sollte eine Rekonstruktion innerhalb von 100 Jahren möglich sein, dann könnten unter Umständen auch Verwandte motiviert sein, eine Rekonstruktion zu veranlassen. Besser wäre es jedoch, wenn sich die Auffassung durchsetzt, dass ein vollständiger Datensatz juristisch mit einem Komapatienten gleichzusetzen ist. Dann hätte der Anwender sogar einen Anspruch auf seine Wiederbelebung. Gleiches gilt im Übrigen für ein konserviertes Gehirn, solange die bewusstseinsrelevanten Strukturen erhalten sind und der Verstorbene den Wunsch nach Wiederbelebung zu Lebzeiten nachweislich verfügt hatte. Sicher ist der Rekonstruktionsaufwand kein Hinderungsgrund. Mit Erreichen des technischen Entwicklungsstandes ist der Aufwand zwar erst einmal hoch, doch wie bei allem Neuen verringert er sich nach und nach. Und vielleicht ist es eines Tages sogar üblich, sich - etwa beim Reisen - zu digitalisieren und am Ziel wieder zu materialisieren. -------------------------------------------------------------------------- DIE IDENTITÄTSFRAGE ------------------- Wer seine Rekonstruktionsvoraussetzungen herstellen möchte, benötigt eine überzeugende Antwort auf die Fragen, wer der Rekonstruierte ist beziehungsweise wessen Leben er führt. Ein Leser schrieb mir mal: "Der Rekonstruierte ist lediglich eine Kopie des Anwenders, die davon überzeugt ist, der Anwender zu sein und dessen Leben weiterzuführen." Auch wenn es abwertend gemeint war, es ist eine akzeptable Antwort auf die Identitätsfrage. Allerdings trifft sie, streng genommen, für jeden Menschen zu. Wir sind immer Kopien von uns selbst und manchmal sogar nicht einmal besonders genaue. Der Mensch befindet sich im ständigen Wandel. Jede Sekunde werden neun Millionen Zellen* durch ähnliche Kopien ausgetauscht; innerhalb von wenigen Jahren sind fast alle Atome durch den Stoffwechsel ausgewechselt. Sogar eine kurze Nachricht - etwa über eine Gefahr - kann unser ganzes Denken und Handeln innerhalb kurzer Zeit für immer verändern. Noch drastischer sind die Veränderungen nach einer Krankheit oder nach einem Koma. So gesehen, gibt es keinen prinzipiellen Unterschied zwischen einem aus dem Koma erwachten und einem aus der RAMCES- Rekonstruktion erwachten Menschen - beide können mit gleichem Recht davon überzeugt sein, sie selbst zu sein und ihr eigenes Leben weiterzuführen. Der Rekonstruierte sowie der aus dem Koma Erwachte haben mit ihrem vorhergehenden "Stadium" nicht nur Körperstruktur, Geschichte, Anlagen, Erinnerungen, Wünsche, Gefühlsleben und Denkweise gemeinsam, sondern sie sind vor allem einmalig. Allerdings sind die Atome, aus denen der Rekonstruierte besteht, nicht mehr identisch - bis auf einige Billionen, die man der Zellprobe entnehmen könnte. Entscheidend für eine gerechtfertigte Gleichstellung von Komapatient und Rekonstruiertem ist allerdings, dass die Rekonstruktion einmalig und nach dem biologischen Tod erfolgt. Außerdem sollten Veränderungen an Körper und Bewusstsein die im Kapitel "Zielstellung" aufgeführten Grenzen nicht überschreiten. Das heißt, außer maximal 10% Erinnerungsverlusten sollten keine Veränderungen auftreten. Theoretische Grundlage dieser Gleichstellung ist die Annahme, dass alles, was einen Menschen ausmacht, prinzipiell analysier- und kopierbar ist. Dem Menschen wird also - mit Ausnahme seiner Komplexität - keine Sonderstellung in der Natur zugebilligt. Diese Annahme wiederum wurzelt auf der Feststellung, dass es bisher keine nachvollziehbaren Beweise gibt, die prinzipiell gegen die Analysier- und Kopierbarkeit sprechen - jedenfalls sind mir keine bekannt und auch kein Kollege, Kritiker oder Leser konnte mir bisher einen nennen. Und glauben Sie mir, das liegt nicht daran, dass nur wenige interessiert sind, irgendetwas Höheres im Menschen und seinem Bewusstsein zu entdecken. Im Gegenteil, sogar Wissenschaftler, die sich mit der Entschlüsselung des menschlichen Bewusstseins beschäftigen, versuchen manchmal bei bisher ungeklärten Phänomenen zu beweisen, dass diese sich niemals erklären oder gar simulieren lassen. Der wohl aufwändigste Versuch, die Sonderstellung des Menschen beziehungsweise des Bewusstseins zu retten, berief sich auf das Gödelsche- Theorem. Es besagt im Wesentlichen: Jede auf Axiome basierende Methode hat unüberwindbare Grenzen. Doch zum halbwegs relevanten Argument würde dieses Theorem nur mit dem Beweis werden, dass menschliches Bewusstsein die gödelschen Grenzen überwinden kann. Bisher gibt es diesen Beweis nicht. Jedenfalls sind intuitiv oder gefühlsmäßig getroffene Entscheidungen höchstens ein Indiz, da sie mittels Wahrscheinlichkeitsabwägungen und evolutionären Algorithmen simulierbar sind. Besonders Forscher und Techniker, die Maschinen mit Fähigkeiten ausrüsten, welche bisher dem Menschen vorbehalten waren, stehen im Kreuzfeuer. Doch kaum ist eine These formuliert, warum dieses oder jenes niemals möglich sein wird, haben Praktiker sie schon widerlegt oder zumindest erschüttert. Beispiele aus der letzen Zeit sind Apparate, die Gefühlsregungen durch Auswertung der Gesichtszüge schneller und präziser als ein Mensch erkennen; ein Schachcomputer, der den Weltmeister schlägt und Spracherkennungssoftware, die sich selbst verbessert. Vorausgesetzt, die Wissenschaft hat nicht etwas Entscheidendes übersehen, dann existiert auch eine Seele im mystischen Sinne nur im Bewusstsein derer, die - aus welchen Gründen auch immer - daran glauben wollen oder müssen. Und daraus folgt unerbittlich: Stirbt ein Mensch, ohne geeignete Vorkehrungen für die Wiederherstellung seines Körpers und Bewusstseins zu hinterlassen, endet unwiderruflich die Gesamtheit dessen, was ihn als Menschen ausmachte. Allerdings bleiben Teile mehr oder weniger lange "lebendig" - beispielsweise seine Werke und Ideen sowie die Erinnerung an ihn, und falls er eigene Kinder erzogen hat, auch Teile seiner Denkmuster und Erbanlagen. Doch abstrakte Überlegungen sind bei der Suche nach der Identität des Rekonstruierten nur bedingt tauglich. Eventuell ist es hilfreicher, wenn Sie versuchen, mit folgenden Gedankenexperimenten aus der Ich-Perspektive eine eigene Antwort zu finden: · Angenommen, Sie fallen in ein 10-jähriges Koma. (Durch den natürlichen Stoffwechsel werden während dieser Zeit 99% ihrer Moleküle ausgetauscht.) Nach Erwachen und Rehabilitation entsprechen 95% der Eigenschaften und Fähigkeiten Ihres Körpers und Bewusstseins wieder dem Zustand vor dem Koma. Allerdings sind 10% aller Erinnerungen unwiederbringlich verloren. Frage: Handelt es sich Ihrer Meinung nach bei dem aus dem Koma Erwachten um Sie selbst und wenn ja, wäre für Sie ein Leben trotz der Veränderungen noch lebenswert? · Angenommen, Sie fallen ins Koma und es wäre heute machbar und erforderlich, Sie durch vollständige Rekonstruktion zu heilen. Dazu wird innerhalb einer Zehntelsekunde Ihr Körper schichtweise abgetragen. Gleichzeitig werden die in der Körperstruktur enthaltenen Informationen über Körper und Bewusstsein entschlüsselt und erfasst (Erbinformationen, Denkmuster, Assoziationen, Erinnerungen usw.). Auf Grundlage dieser Informationen entwickelt dann eine intelligente Maschine einen atomgenauen Bauplan und rekonstruiert damit einen Menschen. Die Eigenschaften und Fähigkeiten von Körper und Bewusstsein dieses Menschen sind zu 95% mit denen identisch, die Sie vor dem Koma besaßen. Allerdings sind 10% aller Erinnerungen unwiederbringlich verloren. Frage: Handelt es sich Ihrer Meinung nach bei dem Rekonstruierten um Sie selbst und wenn ja, wäre für Sie ein Leben trotz der Veränderungen noch lebenswert? Sie können das letzte Gedankenexperiment nun abwandeln, indem Sie annehmen, dass die Erfassung der zur Rekonstruktion erforderlichen Informationen 1 000 Stunden dauert, zu Lebzeiten erfolgt und dass die Rekonstruktion erst 50 Jahre nach Ihrem biologischen Tod erfolgt. Wenn Sie sich dann noch mit dem Rekonstruierten identifizieren können, ist für Sie die Identitätsfrage beantwortet. Übrigens sind Gedankenexperimente auch ein probates Mittel, um Fragestellungen ins Absurde zu führen. Nimmt man beispielsweise an, dass jemand aus den Daten mehr als eine Person rekonstruiert, entstehen sofort paradoxe Situationen - wer kann sich schon mit zwei Menschen gleichzeitig identifizieren? Durch diese anscheinend legitime Erweiterung verwandelt sich die Rekonstruktion in eine alptraumhafte Vervielfältigung von Körper und Bewusstsein. -------------------------------------------------------------------------- ALTERNATIVEN ------------ Ich will Unsterblichkeit nicht durch mein Werk erlangen, sondern dadurch, dass ich nicht sterbe. Woody Allen Es ist ein bestechend einfacher Gedanke, Menschen kurz nach dem Tode durch Einfrieren zu konservieren, um sie später zu reanimieren. Immerhin ist es Laboralltag, Zellen in den Kältetod zu versetzen und nach beliebig langer Zeit zu reanimieren. Aber so einfach die Idee - so schwierig die Ausführung. In vielen Ländern ist es den Anhängern der sogenannten Kryonik schon aus rechtlichen oder religiösen Gründen verboten, so mit einem Leichnam zu verfahren. Und auch wenn der Leichnam im Kryonikerjargon "Patient" heißt, bleibt er doch im juristischen Sinn tot. Das ist zumindest aus Sicht der Erben erfreulich, da sich ansonsten Lebensversicherungsgesellschaften um die Auszahlung drücken könnten. Aber auch der Einfriervorgang ist eine diffizile Angelegenheit. Um Gewebsschäden durch Eiskristalle zu verringern, entziehen Spezialisten mit raffinierten Verfahren dem Körper das Wasser und ersetzen es durch eine Art Frostschutzmittel. Das Abkühlen erfolgt dann in kleinen Schritten über mehrere Tage verteilt. Anschließend wird der Körper kopfüber in Tanks mit flüssigem Stickstoff gehängt und so bei minus 196° Celsius für den Tag-X aufbewahrt. Alternativ wird lediglich der Kopf eingefroren. Aufgrund dieser Vorgehensweise entstehen über einen unbestimmten Zeitraum Lager- und Kühlkosten. Zudem ist unklar, ob die Verbindungen zwischen den Nervenzellen so gut erhalten bleiben, dass sich die Verbindungspunkte rekonstruieren lassen. Denn ist die Nervenzellenvernetzung und damit ein wichtiger Träger der Bewusstseinsinformationen nicht mehr existent, kann bei dieser Methode keine Technik der Zukunft die Rekonstruktionsinformationen zurückgewinnen. Selbstverständlich dürfen deshalb auch keine unwiederbringlichen Zerstörungen an der Nervenvernetzung durch Unfall, Alter oder Krankheit vorliegen. Dieses ist allerdings ein Widerspruch in sich, denn oft ist genau das die Todesursache. Ein wahrer Alptraum der Kryoniker ist, wenn als Todesursache Selbstmord, Unfall oder Mord in Betracht kommt. Dann verfügen behördliche Stellen nämlich meist die Autopsie. Sollte sich herausstellen, dass stoffwechselabhängige Vorgänge sowie Strukturen innerhalb der Nervenzellen zur Rekonstruktion erforderlich sind, ergibt sich ein weiteres Problem: Da solche Informationsträger wenige Minuten nach dem Ableben, ohne eine verwertbare Spur zu hinterlassen, zerfallen könnten, müsste der Einfriervorgang wenige Minuten nach dem Tode abgeschlossen sein - und das ist bisher praktisch unmöglich. Der hingegen nur bei todkranken Kryonikern denkbare Ausweg, bereits vor dem erwarteten Ableben mit dem Einfrieren zu beginnen, ist ethisch und rechtlich höchst bedenklich. Daran ändert auch eine ausdrückliche Willenserklärung nichts. Trotz aller Einschränkungen ist meiner Einschätzung nach die Kryonik gegenwärtig die erfolgversprechendste Technologie zur Herstellung der Reanimationsvoraussetzungen. Amerikanische Gesellschaften wie die "Alcor Life Extension Foundation" in Arizona, TransTime im nordkalifornischen Oakland, BioPreservation im südkalifornischen Rancho Cucamonga und die "American Cryonics Society" (ACS) nahe San Francisco bieten dieses als Dienstleistung an und arbeiten ständig an der Verbesserung des Verfahrens. Gute Informationsquellen für Entwicklungen auf diesem Gebiet sind die Internetseiten: · www.transhumanismus.de · www.extropie.de Ein vom Prinzip her ähnliches Verfahren ist die chemische Konservierung. Bei ihr wird das im Körpergewebe befindliche Wasser durch eine Chemikalie ersetzt, die innerhalb weniger Tage die empfindlichen Eiweißmoleküle in haltbare Polymere umwandelt. Der Lageraufwand ist aber geringer, da die Kühlung entfällt. Ansonsten gelten die Einschränkungen der Einfriermethode. Andere Lösungsansätze verfolgen Verfahren, bei denen Daten zum Körper und Bewusstsein erfasst werden. Auch die RAMCES-Methode gehört dazu. Allerdings haben die mir bekannten Alternativmethoden den Nachteil, dass zur Schaffung der Rekonstruktionsvoraussetzungen heute noch nicht verfügbare Techniken erforderlich sind. Gegenwärtig sind folgende Varianten in der Diskussion: · Herunterladen des Gehirninhaltes durch neuronale Schaltkreise im oder am Gehirn · Abtasten der neuronalen Struktur mit Röntgenstrahlen · schichtweises Abtragen des Gehirns, wobei die Struktur erfasst wird · Nanoroboter, die die Gehirnstruktur analysieren Der fraglos beste Weg, Menschen eine längere Existenz zu ermöglichen, ergibt sich, wenn es gelänge, die Alterungsprozesse zu verlangsamen oder abzustellen. Noch vor 110 Jahren lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei zirka 40 Jahren. Erst bessere Lebensbedingungen und die Medizin des 20. Jahrhunderts bewirkten, dass Menschen über 80 Jahre zumindest in den Industrieländern keine Seltenheit mehr sind. Den Rekord hält wohl die Französin Jeanne Calment, die am 5. August 1997 relativ rüstig im Alter von 122 Jahren starb. Immerhin erlebte sie noch Vincent van Gogh persönlich. Alterungsprozesse sind dafür verantwortlich, dass sich die körpereigenen Eiweiß-, Fett-, Zucker- und Erbmoleküle verändern, wodurch sich die Augenlinsen eintrüben, Arterien verstopfen, Zellen absterben und Gelenke versteifen. Die zu Grunde liegenden Ursachen sind außerordentlich komplex. Trotz intensiver Forschung fand man bislang keine umfassende Erklärung für die Alterung. Gleichwohl ist es gelungen, bei Fruchtfliegen und Fadenwürmern die durchschnittliche Lebensdauer um über 300% zu erhöhen. Das geschieht unter anderem durch Zuchtauswahl und Genmanipulation. Man vermutet nun, dass die durchschnittliche Lebenserwartung höherer Lebewesen genetisch festgelegt ist. Seither identifizierte man drei Alterungsgene. Eines entdeckte 1997 ein Japanisches Forscherteam des National Institute of Neuroscience in Tokyo. Sie nannten es Klotho-Gen nach der Tochter des Gottes Zeus, die den Lebensfaden spinnt. Dieses Gen befindet sich beim Menschen auf dem langen Arm des 13. Chromosoms. Mäuse, bei denen das Klotho-Gen beschädigt ist, beginnen schon nach vier Wochen an Altersgebrechen zu leiden und sterben nach spätestens 10 Wochen. Ein weiteres, das sogenannte WRN-Gen, wurde von amerikanischen Forschern 1996 entdeckt. Es löst beim Menschen das Werner-Syndrom aus. Erkrankte leiden früh an Herzproblemen, Sehstörungen und Knochenschwund. Sie erreichen häufig nur das 45. Lebensjahr. Dieses Gen befindet sich auf dem kurzen Arm des achten Chromosoms. Nach Ansicht einiger Forscher könnten aber noch bis zu 7 000 Gene beim Alterungsprozess eine Rolle spielen. Aufgrund des zu geringen Wissensstandes und vorher zu klärender ethischer Grundfragen wird die Lebensverlängerung durch Erbgutveränderung für die meisten heute lebenden Menschen keine Bedeutung erlangen. Außerdem bleibt bei diesem Verfahren das Todesrisiko durch Unfall unberührt. Die älteste Möglichkeit und zugleich die Wurzel des Lebens scheint die Fähigkeit von Lebewesen zu sein, sich selbst durch Vermehrung zu überliefern. Bakterien haben das Problem elegant gelöst, indem sie sich durch Teilen kopieren. Geschlechtliche Lebewesen sind immerhin fähig, 50% ihrer Erbanlagen weiterzugeben. Der Mensch ist darüberhinaus in der Lage, beträchtliche Anteile von erworbenen Fähigkeiten und Wissen an seine Nachkommen und Mitmenschen weiterzureichen. So gesehen enthält der Satz: "Wir leben in unseren Kindern und Werken weiter.", eine tiefe Wahrheit. Zweifellos wird dabei aber nur eine Mischung aus Erbinformationen und Bewusstseinsbestandteilen weitergegeben. Auch geklonte Nachkommen sind kein Ausweg, da ein indentischer Körper in diesem Fall kein identisches Bewusstsein bedeutet. Somit sind Kinder eher im übertragenen Sinn eine alternative Form der Existenzverlängerung - aber mit Sicherheit die Schönste. -------------------------------------------------------------------------- EINZELHEITEN ZUR ANLEITUNG -------------------------- Arbeitstechnik Außer der Erbinformation lassen sich alle erforderlichen Rekonstruktionsdaten mit einer Videokamera in Bild- und Tondaten umwandeln. Die Qualitätsanforderung unterscheidet sich dabei nicht wesentlich von der eines Urlaubsvideos. Es ist meist bedeutungslos, wenn Aufnahmen verwackelt, unterbelichtet oder verdreht sind. Bei Arbeitspunkten, die dennoch eine hohe Bildauflösung erfordern, wird der Anwender angewiesen, bis auf wenige Zentimeter an das zu filmende Objekt heranzugehen. Heimvideoqualität genügt, da später mit intelligenter Bildbearbeitungssoftware und Weltwissen die Auflösung beliebig gesteigert werden kann. Beispielsweise lässt sich ein Bild vom eigenen Haus selbst dann hochauflösend dreidimensional rekonstruieren, auch wenn es auf einer Aufnahme nur kurz als verschwommener Umriss erkennbar ist. Möglich ist das z.B. durch Hinzuziehen von anderen Aufnahmen und Weltwissen - wie die linke untere Ecke eines leicht verwitterten Ziegelsteins über dem Kellerfenster genau aussieht, lässt sich, falls erforderlich, damit ohne Nahaufnahme rekonstruieren. Auch Aufzeichnungen, bei denen der Anwender nur spricht, sind so anzufertigen, dass parallel das Videobild mit eingeblendeten Datum und Uhrzeit vorliegt. Für die Auswertung ist der zeitliche Zusammenhang, das Umfeld sowie Körperhaltung, Gestik und Mimik von großer Bedeutung. Solche Nebeninformationen sind obendrein besonders wertvoll, weil sie in der Gesamtheit schwer zu verfälschen sind. ZEITAUFWAND ----------- Der Zeitaufwand ist von Mensch zu Mensch recht verschieden. Einen Zusammenhang zwischen Geschlecht, Bildung, Weltanschauung, Sprache und Ähnlichem konnte ich nicht feststellen. Es hat sich aber herausgestellt, dass der zentrale Teil der RAMCES-Anleitung in der Regel nach 600 bis 900 Stunden abgearbeitet ist. Um Veränderungen von Umfeld, Lebenssituation, Körper, Bewusstsein und so weiter zu berücksichtigen, ist alle zwei Monate eine ergänzende Aufzeichnung von zirka 45 Minuten anzufertigen (siehe auch Abschnitt "Genügen die Daten"). Erbinformationen Die Erbinformationen sind von zentraler und teilweise übergeordneter Bedeutung für die RAMCES-Rekonstruktion, da sie eindeutige Rückschlüsse zur atomaren Struktur einzelner Zellbausteine ermöglichen und Informationen zu Veranlagungen enthalten. Ergibt etwa die Auswertung der Erbmasse eine cholerische Veranlagung, sind alle Aufzeichnungen und Informationen anders zu bewerten, als bei einer Veranlagung zu einem ruhigen Temperament. Da die Erbinformationen in jeder Körperzelle enthalten sind, kommen beispielsweise Haut- oder Haarwurzelzellen zur Konservierung des Genoms in Frage. Zur dauerhaften Konservierung ist lediglich etwas Paraffin und eine Stunde Arbeit erforderlich. Unbewusstes ----------- Eine wesentliche Aufgabe der Anleitung ist es, Informationen zu Unbewusstem aufzuzeichnen. Diese sind aber nur indirekt zugänglich - z.B. über Körpersprache, Ton und Denkmuster. Der Begründer der Psychoanalyse, Sigmund Freud, gestand einmal, der Mensch, den er am wenigsten versteht, sei er selbst. Und tatsächlich spiegeln unsere Wahrnehmungen nur unsere individuelle Realität wider. Ursachen sind zumeist Wunschdenken und Verdrängung, aber auch, dass jeder sein eigenes Modell von der Welt entwickelt hat. Zudem scheint ein Teil unseres Bewusstseins Unaussprechliches zu beinhalten. Eine Ahnung davon beschleicht uns gelegentlich bei der Begegnung mit Kunst, Religion, Liebe und Natur. Der wohl wichtigste Grund für den hohen Anteil von Unbewusstem in unserem Denken und Fühlen ist die geringe Verarbeitungskapazität des subjektiven Bewusstseins. Mehr als drei Dinge können wir nur mit großer Mühe gleichzeitig im Bewusstsein halten. Das Gehirn erhält aber schon allein über unsere Sinne Millionen Informationen pro Sekunde. Dem Gehirn bleibt somit nichts anderes über, als die Zuarbeit für bewusste Entscheidungen im Hintergrund ablaufen zu lassen. Wahrscheinlich ist das Unterbewusstsein sogar leistungsfähiger als unser Bewusstsein. Deshalb sind schnelle nach dem Gefühl getroffene Entscheidungen nicht selten besser als wohlüberlegte. Ausgangsinformationen zu Unbewusstem werden in der Regel beiläufig mit bewährten psychologischen Testverfahren erfasst. Wenn etwa der Anwender auf die Frage, welche Vorurteile er gegen dicke Menschen hat, mit "keine" antwortet, ist das nur ein winziger Anteil der eigentlichen gesuchten Information. Weitere wichtige Informationen sind, warum der Anwender in genau dieser Gesamtsituation (Datum, Uhrzeit, Kleidung, Körperhaltung, gesellschaftliche und persönliche Situation, Zeitgeschehen usw.) gerade so und nicht anders antwortet (inklusive Mimik, Stimmfarbe, Betonung, Sprechpausen usw.). Zudem ist die Anleitung so aufgebaut, dass bei mehr als 50 weiteren Unterpunkten Rohinformationen zu diesem Thema anfallen. Einer der Strategien, um Ausgangsinformationen zu Unbewusstem aufzuzeichnen, besteht darin, ein breites Spektrum provozierender Fragen zu stellen. Schlüsselbereiche sind dabei Sexualität, Angst, Glaube, Tod und Besitz. Oft sind die verwendeten Formulierungen ausgesprochen indiskret, verallgemeinernd, widersinnig, primitiv, verletzend oder im Gegenteil betont moralisierend, intellektuell und höflich - zum Thema Sexualität im weitesten Sinne waren dabei besonders schonungslose Arbeitspunkte unvermeidlich. Da wir dazu neigen, uns manches nicht einmal selbst einzugestehen, enthalten die Reaktionen auf derartige Punkte oft nur wenig Wahrheit. Aber dennoch ergeben sich "zwischen den Zeilen" durch Vernetzung aller verfügbaren Informationen wertvolle und ansonsten nur schwer zugängliche Hinweise. So verschieden wie die Menschen, so verschieden sind natürlich die Reaktionen auf einzelne Provokationen. Während dem einen etwa zum Thema Geschwisterneid wieder ein prägender Lebensabschnitt bewusst wird, fällt dem anderen dazu rundweg nichts ein. Zudem hängt natürlich die Reaktion sehr von der Gesamtsituation ab. Es ist eben ein Unterschied, ob man gerade an einem nasskalten Tag mit Grippe kämpft oder sich quietschvergnügt im Badeurlaub befindet. Sogar wie man sitzt oder steht, ist von Bedeutung. Die wirkungsvollste Methode, dennoch möglichst lückenlose Informationskomplexe zu erhalten, ist die wiederholte Reizung der Assoziationsfelder in unterschiedlichen Situationen. Dass dabei oft die Toleranzschwelle des Anwenders überschritten wird, ist beabsichtigt. Eine weitere Strategie ist das Abarbeiten der Anleitung während besonderer Bewusstseinszustände: Beispielsweise ausgelöst durch Reizüberflutung, Reizentzug, Krankheit, Liebe, Unglück, Medikamente, Musik oder Alkohol. Gerade unter solchen Einflüssen tritt Unbewusstes und Verdrängtes deutlicher zu Tage. Die wichtigste Quelle für Informationen zu Unbewusstem sind Kindheitserinnerungen, da nach allem, was wir heute wissen in der Kindheit die Entwicklungskeime für die neuronale Vernetzung gelegt werden. Ein großer Teil der Anleitung zielt folglich auf jeden nur denkbaren Informationsschnipsel aus der Kindheit. Eine weitere Quelle zu Unbewusstem sind Informationen zu Entwicklungen. Diese werden jedoch am besten über größere Zeiträume hinweg sichtbar. Optimal ist daher, die Anleitung auf möglichst viele Jahre verteilt abzuarbeiten. Geschlechtliches Eine spezielle Anleitung für Männer beziehungsweise Frauen gibt es nicht. Obwohl Mann und Frau sicherlich nicht nur körperlich verschieden sind, kann nicht für den Einzelnen vorhergesagt werden, worin die Verschiedenheit besteht. Jeder Mensch hat eine andere Mischung in sich, die je nach Lebenssituation individuell zum Tragen kommt. Zudem hängt das, was als androgyn oder maskulin gilt, von den sich wandelnden gesellschaftlichen Maßstäben ab. Es wäre somit rundweg falsch, eine männliche und eine weibliche Version der Anleitung zu entwickeln. Allerdings hat das zur Folge, dass zusätzliche Arbeitspunkte notwendig sind, die normalerweise nur für ein Geschlecht sinnvoll erscheinen. Trotzdem sind auch diese - nach Möglichkeit - abzuarbeiten. Widersprüchliches Einige Arbeitspunkte beruhen zwar auf Überlegungen, die heute als physikalisch oder biologisch unmöglich gelten, aber da die Vergangenheit lehrte, dass es keine letzte Wahrheit gibt, wurde vorsichtshalber auch Widersprüchliches einbezogen. So sind Aspekte wie Seelenverwandschaft, Strahlungen, Felder, Sternzeichen, Bestimmung genauso berücksichtigt wie unerklärliche Zufälle, Heilungen, Ahnungen und Beobachtungen. Eine umstrittene Annahme ist beispielsweise, dass der Mensch zu erheblich höheren Sinnes- und Bewusstseinsleistungen fähig ist, als es im Alltag den Anschein hat. So ist es denkbar, dass der Geruchssinn erheblich empfindlicher ist, als bewusst wahrnehmbar. Für diese Annahme spricht zumindest, dass die Anzahl der Geruchsnerven höher als notwendig ist und bei bestimmten epileptischen Krankheiten ein übergenauer Geruchssinn als Symptom auftritt. Auch gibt es Untersuchungen, nach denen die Entscheidung, ob wir jemanden mögen, teilweise unbewusst über den hormonell bedingten Geruchstyp erfolgt. Ähnlich verhält es sich mit dem Gesichtssinn. Werbepsychologen experimentierten mit Filmen, in denen Bilder so kurz eingeblendet wurden, dass sie nicht bewusst wahrnehmbar waren. Da sich das Verhalten der Zuschauer dennoch gezielt verändern ließ, scheint das Unterbewusstsein die Bilder zu erkennen. Heute ist diese Werbetechnik verboten. Auch wird für möglich gehalten, dass selbst Menschen mit schlechtem Zahlengedächtnis und miserablen Kopfrechnenfähigkeiten unbewusst Zahlen blitzschnell umrechnen oder zuordnen können. Um den Aufwand zu verringern, erfolgt das Erfassen von Informationen zu diesen Bereichen in der Regel indirekt und beiläufig. Beispielsweise ist ein Bestandteil des Themas "Felder" der Unterpunkt "elektromagnetische Felder während der Nachtruhe". Zur Feststellung der Feldstärken sind nun keine Messungen erforderlich, sondern es genügen Informationen zur Kabelführung der Nachtischlampe, des verwendeten Weckers und Ähnliches. Die Feldstärken lassen sich mit diesen Angaben relativ genau errechnen. Kosten und Archivierung ----------------------- Der finanzielle Aufwand für das Abarbeiten der RAMCES-Anleitung ist im Verhältnis zur Einfriertechnik gering. Er ist aber schon wegen der erforderlichen Videotechnik nicht zu vernachlässigen. Die Kosten für die Speichermedien hängen dabei direkt vom Gesamtzeitaufwand ab. Eine Stunde entspricht etwa 50 Minuten Videoaufzeichnungen. Bei Verwendung von VHS-Kassetten mit 240 Minuten Laufzeit entsteht für 1 000 Stunden ein Platzbedarf von zirka 85 cm x 56 x 25 cm. Legt man einen Preis von 2,50 € je Kassette zu Grunde, fallen für diesen Teil Kosten von 600 € an. Bei Aufzeichnung im Longplayverfahren halbiert sich der Aufwand entsprechend. Videoaufzeichnungen auf Magnetband sind etwa 25 Jahre haltbar. Deshalb ist es erforderlich, die Bänder auf ein digitales Speichermedium zu überspielen. Gegenwärtig läuft die Markteinführung dazu geeigneter DVD- Rekorder. Sie sollen den heute üblichen Videorekorder ablösen. DVD-Scheiben bieten sich als Archivierungsmedium an, da sie als Konsumprodukt preiswert und leicht verfügbar sind. Sie besitzen jedoch den Nachteil, als Grundmaterial Polycarbonat zu enthalten. Im Laufe der Jahrzehnte bilden sich in diesem Material mikroskopisch kleine Risse. Infolgedessen ist ihre Lesbarkeit mit herkömmlichen Geräten nach Herstellerangaben auf zirka 100 Jahre beschränkt. Die Datenträgerschicht ist allerdings metallhaltig und dürfte wichtige Strukturmerkmale mehr als 500 Jahre behalten. Die Informationen lassen sich dann nur noch mit Geräten auslesen, die die Struktur der DVD statistisch auswerten können - was allerdings für die Technik der Zukunft kein Problem darstellen dürfte. Um Speicherplatz zu sparen, empfiehlt es sich, die Daten zu komprimieren. Für die Qualitätsanforderung der RAMCES-Methode genügt das Komprimierungsverfahren MPEG-1. Auf eine DVD passen dann je nach Typ 6 bis 25 Stunden (4,7 GByte bis 17 GByte). Die Preise für bespielbare DVD´s pegeln sich wahrscheinlich erst nach dem Jahr 2003 ein. Daher lässt sich zum finanziellen Aufwand momentan wenig sagen. Voraussichtlich werden DVD´s auf dem Niveau heutiger Videokassetten liegen. Noch besser geeignet ist die für Archive entwickelte HD-ROM*. Ihre gegenwärtige Kapazität ist mit bis zu 244 Stunden Videodaten fast zehnmal höher (165 GByte) als die der DVD. Die Lesbarkeit soll mindestens 5 000 Jahre betragen. Obendrein ist sie widerstandsfähig gegen Hitze, magnetische Felder und radioaktive Strahlung. Das ist möglich, weil die Informationen nicht mit einem relativ langwelligen Laserstrahl, sondern per Ionenstrahl in eine massive Metallscheibe gefräst werden. Problematisch ist, dass das dazu benötigten Gerät in den nächsten 10 Jahren voraussichtlich nur für Firmen und Archive erschwinglich ist. Ein Lösungsweg könnte sein, den kompletten Datensatz an eine Archivierungsgesellschaft zu übergeben - gegebenenfalls müsste dies eine Vertrauensperson übernehmen. Eventuell erübrigt sich aber schon bald eine spezielle Archivierung, denn die Kapazität von Computerspeichern erhöht sich mit ähnlichem Tempo wie die Rechenleistung der Prozessoren. So kündigte das amerikanische Unternehmen C3D Inc.* im Oktober 1999 neue optische Datenträger an, die Daten im Terabytebereich aufnehmen können. Erreicht wird diese Kapazität durch bis zu 100 Schichten fluoreszierender Partikel, die sich mit einem kurzwelligen Laser abtasten lassen. Sollte sich diese Technik durchsetzen, wären der Platzbedarf und die Kosten für die Sicherung von 1 000 Stunden Videomaterial (Heimqualität) schon in etwa 10 Jahren nicht größer, als heute für ein Foto. Dann hätten Kopien der Daten sogar in den Familienarchiven der Verwandten eine relativ hohe "Überlebenswahrscheinlichkeit". Nach der Internetveröffentlichung dieser Dokumentation erhielt ich auch Angebote von kommerziellen Gesellschaften, die darauf spezialisiert sind, Datensätze zu überspielen und in unterirdischen Archiven dauerhaft zu lagern. Wegen des erhöhten Bedarfs an zuverlässiger Langzeitarchivierung bei staatlichen Stellen, in Firmen, Museen und bei Privatpersonen ergeben sich gegenwärtig immer attraktivere Konditionen. Aber eine nichtkommerzielle Gesellschaft, die eine Rundum-sorglos-Lösung anbietet, ist mir derzeit nicht bekannt - aktuelle Informationen finden Sie unter den im nächsten Abschnitt enthaltenen Adressen. Die Archivierungssicherheit lässt sich durch Anfertigen von Sicherheitskopien weiter optimieren. Freilich sind dann auch verschiedene Stellen mit der Archivierung zu beauftragen. Besonders geeignet sind Firmen, die eine Lagerung in ausgedienten Salzbergwerk-Schächten anbieten, da dort reichlich Platz preiswert zur Verfügung steht. Wegen des geringen Platzbedarfs der RAMCES-Daten sind dort die Lagerkosten selbst bei zeitlich unbegrenzten Archivierungsaufträgen relativ gering. Außerdem wird bei Konkurs oder anderen Schließungsgründen der verwendete Schacht häufig stillgelegt, wobei der Inhalt unangetastet bleibt. So besteht zumindest die Chance, dass der Datensatz eines Tages seine Bestimmung findet. Um die praktische Durchführung zu vereinfachen, enthält die Anleitung Vordrucke - einfache Anweisungen zur Archivierung - auf alterungsbeständigem Papier. Die Vordrucke sollten zusammen mit dem Datensatz an den mit der Lagerung Beauftragten übergeben werden. Der Beauftragte könnte beispielsweise eine Vertrauensperson oder direkt eine Archivierungsfirma sein. WEITERFÜHRENDES --------------- Gegenwärtig wird an einer praktikablen Lösung gearbeitet, mit der sich die gesamte Anleitung anonym über das Internet herunterladen lässt. Wahlweise ist dann auch das Aushändigen auf dem Postweg möglich. Aktuelle Informationen dazu finden Sie im Internet unter der Adresse: www.ramces.de oder über den Suchbegriff "ramcesnews" z.B. mit der Suchmaschine "AltaVista": www.altavista.com -------------------------------------------------------------------------- -------------------------------------------------------------------------- T E S T A N L E I T U N G ------------------------- Die Unsterblichkeit ist das einzige, was keinen Aufschub verträgt. Karl Kraus Anhand der Beispiele aus dem Konditionierungsteil der Anleitung können Sie sich einen Eindruck von der Arbeitsweise verschaffen und ausprobieren, ob das Abarbeiten für Sie praktikabel ist. AUSRÜSTUNG ---------- Sie benötigen eine Videokamera mit Stativ und Bandmaterial. Es sind alle handelsüblichen Videosysteme geeignet. Die Kosten lassen sich erheblich verringern, wenn sie nur für zirka 20 Stunden Kamerakassetten bereitstellen und diese regelmäßig mit einem Videorecorder auf preiswerte VHS-Kassetten überspielen. Der RAMCES-Datensatz enthält zahlreiche sensible Informationen. Die Anleitung ist deshalb so konzipiert, dass sie sich von Anfang bis Ende ohne fremde Hilfe abarbeiten lässt. Zu Lebzeiten sollten weder der Partner noch nahe Verwandte Zugriff auf die Aufzeichnungen haben. Deshalb ist ein nur für Sie zugänglicher Platz erforderlich. ALLGEMEINE HINWEISE ------------------- 1. Arbeiten Sie nur solange Sie Lust haben. 2. Beschriften Sie jede Kassette mit Ihrem Namen und der Abkürzung RAMCES und sprechen Sie auf jeden Kassettenanfang Ihren Namen und die Formel "Verwendungszweck RAMCES". 3. Aktivieren Sie an der Videokamera immer das Einblenden von Datum und Uhrzeit. 4. In Sprechweise, Tonfall, Nebengeräuschen, Körpersprache und Hintergrund sind wichtige Informationen enthalten. Daher sollten Sie - wenn nicht anders verlangt - die Videokamera auf Weitwinkel einstellen und in zirka 1,50 Meter Abstand platzieren. Es ist unwichtig, ob die Bilder verdreht oder verwackelt sind. 5. Seien Sie so aufrichtig und tabulos zu sich, wie es Ihnen möglich ist. Anmerkung: Wenn Sie diese Anleitung ausschließlich zur Herstellung eines geistigen Vermächtnisses einsetzen, liegt es in Ihrem Ermessen, welche Informationen Sie aufzeichnen. 6. Es ist wichtig, den genauen Wortlaut der einzelnen Punkte zu lesen. Auch die Satzstellung und die Wortendungen sind von Bedeutung. Beim Abarbeiten sollten Sie hingegen jeden Gedanken nutzen, um beliebig weit abzuschweifen. Versuchen Sie dabei alles auszusprechen, auch wenn es nichts mit dem jeweiligen Thema zu tun hat. 7. Fragen, Worte und Reihenfolge der einzelnen Punkte sind darauf gerichtet, Gedankenverbindungen anzuregen. Die eigentliche Antwort ist dabei zweitrangig. 8. Auch wenn Ihnen zu einem Punkt nichts einfällt, sollten Sie erst nach einer Pause von zirka 10 Sekunden zum nächsten wechseln. 9. Einige Punkte sind provozierend. Sprechen Sie aus, was Sie ärgert! 10. Wenn Sie über einen Ort erzählen, ist eine Landkarte oft hilfreich. 11. Versuchen Sie, Beschreibungen mit Vergleichen zu verdeutlichen. So lassen sich womöglich Freunde mit Schauspielern vergleichen. 12. Das Abarbeiten der Anleitung können Sie auf einen beliebig großen Zeitraum verteilen. 13. Beginnen Sie jeden neuen Aufzeichnungstag mit einem ein- bis dreiminütigen Bericht über das, was Sie in den letzten Stunden getan haben. Schildern Sie insbesondere, wenn etwas Ärger, Trauer, Angst oder Zufriedenheit auslöste. 14. Behalten Sie immer den Grundsatz im Bewusstsein: "Je weiter ich abschweife und je detaillierter ich mich erinnere, um so besser." ARBEITSPUNKTE ------------- 1. Filmen Sie Ihre persönlichen Fotos ab und kommentieren Sie diese! · Legen Sie sich dafür alle verfügbaren Fotos griffbereit zurecht (gegebenenfalls bei Verwandten und Bekannten ausleihen)! · Stellen Sie die Videokamera auf die Position "Weitwinkel" und sorgen Sie für ausreichendes Licht! · Filmen Sie die Bilder oder Bildausschnitte im Abstand von zirka 10 Zentimetern ab! Geben Sie dabei Erläuterungen zu Ort, Zeit, Situationen, Erinnerungen und Personen! 2. Blättern Sie 30 Minuten durch Presseerzeugnisse, die Sie häufig lesen und kommentieren Sie Artikel und Anzeigen, die Ihnen auffallen! 3. Filmen Sie sich eine Stunde beim Fernsehen! · Stellen Sie den Camcorder so ein, dass Sie und der Bildschirm gleichzeitig im Bild sind! Auf eine perfekte Einstellung brauchen Sie dabei keinen großen Wert zu legen. · Der Fernsehton sollte leiser, als Ihre Stimme eingestellt sein. · Schalten Sie häufig zwischen den Sendern um und kommentieren Sie das Gesehene! 4. Legen Sie sich alle greifbaren Bücher bereit, mit denen Sie sich beschäftigt haben! Bewerten Sie diese und erzählen Sie über deren Inhalt! 5. Filmen Sie alle erreichbaren Erinnerungsstücke aus verschiedenen Perspektiven mit maximaler Vergrößerung ab! 6. Lassen Sie bei Familienfeiern gelegentlich die Videokamera im eingeschalteten Zustand so liegen, dass ein möglichst großer Bereich erfasst wird! Es ist unwichtig, ob die Kamera auf der Seite liegt. Beachten Sie aber die in Ihrem Land gültigen Persönlichkeitsrechte und Datenschutzgesetze! 7. Suchen Sie Ihre handschriftlichen Aufzeichnungen zusammen und filmen Sie diese auf die gleiche Weise wie die Fotos ab! 8. Filmen Sie sich beim Händewaschen, Zähneputzen, Kämmen und beim Kürzen der Fuß- und Fingernägel! 9. Filmen Sie sich bei der Essenszubereitung und dem Aufräumen der Küche! 10. Filmen Sie bei Gelegenheit Orte Ihrer Kindheit oder Jugend ausführlich ab! Besonders wichtig sind: Schulen, Spielplätze, Gärten, Treffpunkte, Keller, Friedhöfe, Sportanlagen, Dachböden, Kinos, Gaststätten, Hotels, Ruinen, Plätze, Krankenhäuser, Flüsse, Seen, Kirchen, Bäume, Mauern, Gassen, Brücken, Felder. 11. Filmen Sie detailliert Wohnung und Haus ab! Gehen Sie mit der Videokamera durch Ihre Wohnung und zeichnen Sie dabei jeden Winkel auf (zum Beispiel Schrankinhalt, Teppiche, Tapeten, Schränke, Badarmaturen, Fensterrahmen, Türbeschläge)! Erklären Sie das Gefilmte bei laufender Kamera! 12. Fertigen Sie eine Aufstellung mit Namen von Menschen an, die in Ihrem Leben eine Rolle spielten! · Beginnen Sie mit einem Blatt, auf dem Sie die Klassifizierungen (z.B. Verwandte, Kollegen) um den Begriff "Menschen" gruppieren! Versehen Sie jede Klassifizierung mit einer Seitenzahl! · Verwenden Sie für jede Klassifizierung ein neues Blatt und gruppieren Sie analog die Namen! Wenn der Name nicht bekannt ist oder Ihnen gerade nicht einfällt, notieren Sie Merkmale als kurze Erinnerungshilfe (beispielsweise: "der Kleine mit den kurzen Haaren")! · Vervollständigen Sie die Aufstellung, wenn Ihnen mit der Zeit weitere Personen einfallen! Verwenden Sie die Aufstellung gegebenenfalls als Gedächtnisstütze! · Alternativ können Sie auch Mindmappingsoftware verwenden. 13. Beantworten Sie die Fragen! · Wer würde ohne Sie in Schwierigkeiten geraten? · Bewahren Sie Glückwunschkarten auf? · Tanzen Sie mit jemandem besonders gern? · Sollte mindestens einmal im Jahr Fastenzeit sein? · Unternehmen Sie gelegentlich abenteuerliche Aktionen? · Welche Krankheiten fürchten Sie am meisten? · Stellen Sie die Wünsche anderer oft über die eigenen? · Kennen Sie einen besonders schönen Platz in Ihrem Wohnumfeld? · Können Sie ein Papierflugzeug falten? · Wann fühlten Sie sich zum letzten Mal einsam? · Fällt es Ihnen leicht Ängste zu zeigen? · Können Sie besser vor oder nach dem Sex auf Ihren Partner eingehen? · Für wen sind Sie eine Autorität? · Fällt Ihnen der Verzicht auf Luxus leicht? · Aus welchem Alter stammen vermutlich Ihre frühesten Erinnerungen? · Was schwächt Ihre Gesundheit am meisten? · Mögen Sie Dalmatinerhunde? · Haben Sie je die Feuerwehr angefordert? · Wer war zu Ihrer Schulzeit der Klassenclown? · Mögen Sie handwerkliche Arbeit? · Welchen Schauspieler finden Sie besonders männlich? · Auf wen können Sie sich immer verlassen? · Erinnern Sie sich an eine besonders geformte Wolke? · Bewundern Sie kontaktfreudige Menschen? · Bei welcher Gelegenheit wünschen Sie sich mehr Mut? · Können Sie sich gut Gesichter einprägen? · Erinnern Sie sich an Ihren ersten Schultag? · Fühlen Sie sich manchmal grundlos glücklich? · Wurde Ihnen in Ihrer Kindheit zu viel verboten? · Nennen Sie ein Wanderlied? · Wann überraschte Sie zum letzten Mal ein warmer Landregen? · Macht Alkohol Sie müde? · Versuchen Sie gelegentlich Gedanken zu erraten? · Welchen Beruf übt Ihr Vater aus? · Kennen Sie eine Frau, die besser kurze Haare tragen sollte? · Existieren noch Hochzeitsfotos Ihrer Urgroßeltern? · Erinnern Sie sich an Ihr erstes Fahrrad? · Sitzen Sie zu viel vor dem Fernseher? · Beschäftigen Sie sich lange mit eigenen Fehlern? · Kennen Sie ein ungewöhnlich intelligentes Kind? · Schätzen Sie, welches Lebensalter Sie erreichen könnten? · Welchen Beruf hätten Sie am liebsten ausgeübt? · Hatten Sie als Kind eine Aufziehmaus? · Wurde jemals in Ihre Wohnung eingebrochen? · Was würden Sie am liebsten in Ihrem Gesicht verändern? · Haben Sie je die Haut eines Elefanten berührt? · Welche Blumensorte mögen Sie? · Sind Sie davon überzeugt, dass jeder käuflich ist? · Wo ist der Ruhepol in Ihrem Leben? · Erwarten Sie in den nächsten Tagen Besuch? · Wie viel Zeit je Tag verbringen Sie vor dem Spiegel? · Beobachten Sie gern Fremde? · Vor welchem Politiker haben Sie Hochachtung? · Schummeln Sie gelegentlich bei der Angabe Ihres Alters? · Gehört für Sie zu gutem Wetter ein blauer Himmel? · Welche Farbe bevorzugen Sie bei Badfliesen? · Können Sie sich gut verstellen? · Haben Sie eine Lieblingsfarbe für Autos? · Welche Nachrichtensprecherin mögen Sie? 15. Beantworten Sie die Fragen! · Behalten Sie wertvolle Informationen meist für sich? · Haben Sie je eine größere Geldsumme gefunden? · Versuchen Sie, bei Zaubervorführungen den Trick herauszubekommen? · Ist der größte Erziehungsfehler keine Grenzen vorzugeben? · Haben Sie beim Lesen von Romanen eine genaue bildliche Vorstellung? · Welchen Dialekt mögen Sie? · Sind Sie schlagfertig? · Verzichten Sie auf Luxus, wenn Sie dafür weniger arbeiten müssen? · Nehmen Sie Probleme in Kauf, um anderen zu helfen? · Tragen Sie gern ausgetretene Schuhe? · Fällt es Ihnen leicht Liebe zu zeigen? · Trauen Sie sich zu, einen unglücklichen Menschen etwas aufzumuntern? · Glauben Sie, Hummeln können stechen? · Mit wem reden Sie über Partnerprobleme? · Interessieren Sie sich dafür, wie Kunstexperten Gemälde interpretieren? · Erinnern Sie sich an eine Abschiedsfeier? · Wie viel Arbeitsstunden je Wochentag halten Sie für optimal? · Nennen Sie Ihre Stärken! · Würden Sie sich hypnotisieren lassen? · Vermuten Sie, dass die meisten Lang-Verheirateten untreu würden, müssten Sie keine Angst vor Entdeckung haben? · Schalten Sie bei Fernsehwerbung um? · Wohnen Sie noch dort, wo Sie aufgewachsen sind? · Spricht Sie das Verkaufspersonal in Geschäften häufig an? · Reisen Sie allein ins Ausland? · Würden Sie gern mit einem Luftschiff in den Urlaub fliegen? · Haben Sie sich jemals auf den ersten Blick verliebt? · Können Sie nett zu jemandem sein, den Sie verabscheuen? · Mögen Sie Spaghettigerichte? · Wann ist ein Krieg gerecht? · Welcher Urlaub war für Sie bisher der angenehmste? · Telefonieren Sie gern? · Lassen Sie Handwerker unbeaufsichtigt in Ihrer Wohnung arbeiten? · Gähnen Sie häufig vor Prüfungssituationen? · Welchem Elternteil ähneln Sie am meisten? · Kennen Sie Ihre Blutdruckwerte? · Wer aus Ihrem Bekanntenkreis trennt sich mit erschreckender Beiläufigkeit regelmäßig von seinem Partner? · Was täten Sie, wenn die Welt in 24 Stunden unterginge? · Wie oft wurden Sie bisher stationär behandelt? · Haben Sie das Gefühl, dass andere Sie übergehen? · Können Sie sich an ein Märchen erinnern, das Ihnen Angst machte? · Welche Charaktereigenschaft imponiert Ihnen? · Würden Sie jemandem helfen, der Sie vor langer Zeit betrog? · Gehen Sie sparsam mit Energie um? · Verwenden Sie lieber einen Bleistift oder einen Kugelschreiber für Notizen? · Ärgern Sie sich oft über vergeudete Zeit? · Haben Sie je wegen einer Krankheit den Lebensmut verloren? · Sind Sie geduldig, wenn Sie einem älteren Menschen etwas erklären? · Nehmen Sie sich hin und wieder vor, weniger auf andere zu hören? 16. Finden Sie zu jedem Wort ohne zu zögern und ohne auf einen Zusammenhang zu achten ein weiteres Wort! · Freund Hering Lachen Jazz Crash Insel Kreuzweg Sacramento Stichtag · Staub· Sarkophag · Knick · Terra· Vera· Jäger · Heiliger· Burgherr · Treue · Wasser · Schauer· Oma · Meer· Gast· Spiel Heimleiter · Kunst · Held· Joghurt· Hund · Kätzchen· Beute· Herkules Dieb· Cocktail· Schwester · Turm· Gigant· Wunder · Poltergeist· Maus· Pauker · Hänsel· Fliege· Romanze · Afrika· Prinz· Schlacht · Blümchen· Spiegel· Feuer · Regen· Verlangen· Ärger · Fußball· Service· Nadel · Beute· Stahl· Anwalt · Faust· Wunsch· Akte · Space· Murphy· Zukunft · Göttin· Picknick· Pirat · Drosselbart· Leidenschaft· Sonne 17. Beantworten Sie sich die folgenden Fragen! · Bei welchem Thema neige ich zu Übertreibungen? · Was möchte ich eigentlich in meinem Leben noch erreichen? · In welcher Sportart wollte ich einmal erfolgreich sein? · Über welches Kompliment freue ich mich immer wieder? · Was hindert mich daran, noch einmal von vorn zu beginnen? · Wessen Meinung interessiert mich nur wenig? · Bin ich in den letzten Jahren weniger neugierig geworden? · Was ist zurzeit mein Leibgericht? · Wer bedeutet mir am meisten? · Bin ich zu selbstbewusst? · Was habe ich morgen zu erledigen? · Welcher Charakterzug ist mir bei meinem Partner wichtig? · Wen möchte ich nie wieder sehen? · Was würde ich mit einer Tarnkappe anfangen? · Wer hat den größten Anteil an meiner Erziehung? · Wo sehe ich zuerst hin, wenn ich einen attraktiven Menschen sehe? · Wurde ich als Kind bevorzugt? 18. Vervollständigen Sie die Sätze, ohne auf den Sinn zu achten! · Willst du meinen ... · Diese Art ist ziemlich ... · Die Wanderung ... · Es gilt als ... · Am Strand lagen ... · Da das kleine ... · Immer noch ... · Ich fürchte mich ... · Sie duldeten ... · Meine Träume ... · Meine Bedürfnisse ... · Ich habe etwas ... · Mein Vertrauen ... · Mein Einsatz ... · Kurze Zeit später ... · Sobald ich ... · Alles Unheil ... · In dieser Zeit ... · Glück bedeutet ... · Sie stehen neuerdings ... · Wer sich ständig ... · Englein schlagen ... · Der Wein war wieder ... · Alle echten ... · Ich fühle mich ... · Vergessen Sie bitte ... · Alles ist gut, sobald ... · Erst nach meinem ... · Euretwegen ... · Liebevoll legte ... · Nur für meine Familie ... · Ein fabrikneuer ... · Wir lernen ... · Wer nicht mindestens ... · Es ist ein gutes ... · Ihr auffallendes ... · Seine Fingernägel ... · Man kauft zuerst ... · Es schenkte mir ... · Sie sind ... · Zwingen lasse ich mich ... · Ich liebe immer noch ... · Der Kronleuchter ... · Er siegte ... · Ich meinte ... · Heutzutage ... · Alles, was du jetzt ... · Er ist außergewöhnlich ... · Ich verdanke ... · Ja, ich bin stolz ... · Nun senkte ich ... · Als Jugendlicher war ... · Vielleicht verdirbt ... · Ihr undankbaren ... · Ein heißumstrittenes ... · Denn heute ist ein ... · Wichtig ist ... · Drei Viertel meiner ... · Vorurteile sind ... · Hierfür verwendet er ... · Falls keine ... · Der etwas kleinere ... · Ich riss die ... · Er besitzt die gleiche ... · Vor Jahren ... · Meine Vorurteile ... · Als Nahrung dienen ... · Wir müssen uns ... · Ein guter Arzt ... · Die kleinen gelben ... · Mich rührt ... · Nun siehst du ... · Wie bei allen ... · Ich fühlte mich ... · Bevor ich in ... · Ich rate dir ... · Mutig sprang ... · Häufig muss ich ... · Wer mich versteht ... · Irgendwelche Leute ... · Meine Familie ist ... · Den längsten ... · Ein Schandmal ... · Je mehr ich ... · Hier wachsen sogar ... · Wir werden am Ende ... · Bitte geben Sie ... · Hätte ich doch nur ... · Für mich ist Gewalt ... · Für mich war ... · Die Leute halten mich ... · Berüchtigt sind ... · Lieber den ... · Infolge der großen ... · Manch billiger ... · Auf feuchten Böden ... · Eine der bekanntesten ... · Für ein paar ... · Ich verließ ... · Kritik an den ... · Das Klischee ... · Mein Spiegelbild ... · Schnee macht mich ... · Beispielsweise wäre ... · · Für mich muss überall ... · Ich sollte nie mein ... · Halten sie mich für ... · Solche pfiffigen ... · Mit der roten ... · Geben Sie dem ... · Es steht jedem frei ... · Arbeit ist ... 19. Beantworte die Fragen! · Hat sich ein Arzt bei dir schon einmal mit der Diagnose geirrt? · Kaufst du regelmäßig Sachbücher? · Badest du lieber in Süßwasser oder Salzwasser? · Nenne deine guten Charaktereigenschaften! · Könntest du ein Gedicht schreiben? · Werden schöne Frauen eher bevorteilt? · Wurdest du jemals porträtiert? · Benutzt du regelmäßig Parfüm? · Kannst du dich leicht auf unerwarteten Besuch einstellen? · Gehst du gelegentlich ins Theater? · Wirst du Samstagabend häufig unruhig? · Welchen Leuten erzählst du grundsätzlich nichts Persönliches? · Möchtest du gelegentlich Böses tun? · Magst du Gitarrenklänge? · Kannst du gut organisieren? · Fällt es dir leicht längere Zeit zu stehen? · Spendest du ausgediente Kleidung? · Magst du lieber Rühr- oder Spiegeleier? · Bist du nachtragend? · Verleihst du gelegentlich dein Auto? · Kennst du einen guten Friseur? · Wann wurdest du zum letzten Mal von einer Wespe gestochen? · Versuchst du einen unvermeidlichen Abschied möglichst schnell abzuwickeln? · Bist du beim Baden je in Lebensgefahr geraten? · Magst du Zartbitterschokolade? · Was erledigst du hauptsächlich freitags? · Bist du gelegentlich albern? · Kennst du eine starke Frau? · Hättest du gern öfter einen ganzen Tag nur für dich? · Bist du leicht zu durchschauen? · Zeigst du offen, wenn du für jemanden Sympathie empfindest? · Bei welchem Tier hättest du die größten Skrupel, es zur Nahrungsgewinnung zu töten? · Bist du von einem Politiker besonders enttäuscht? · Mit wem kannst du nur schwer umgehen? · Welches war die größte ungenutzte Möglichkeit in deinem Leben? · Kennst du jemanden, der die Angewohnheit hat sich überraschend zu verabschieden? · Beherrschst du eine akrobatische Fähigkeit? · Vermutest du, dass bei Menschen, die am liebsten allein sind, psychische Probleme vorliegen? · Merkt man dir sofort an, wenn du wütend bist? · Sind Unfallversicherungen sinnvoll? · Was unternimmst du bei Halsschmerzen? · Wo hast du den letzten Regenbogen gesehen? · Fühlst du dich auf dem Lande wohl? · Würdest du dich mit Akupunktur gegen Rheuma behandeln lassen? · Fällt dir die Erfüllung häuslicher Pflichten schwer? · Schläfst du oft beim Fernsehen ein? · Wer hat dir Fahrrad fahren beigebracht? · Möchtest du einmal etwas Neues anfangen? · Welche Kartenspiele beherrschst du? · Hattest du mit 12 Jahren schon genaue Zukunftspläne? · Würzt du Fleischgerichte oft nach? · Freust du dich auf deine Rentenzeit? 20. Beschreiben Sie Orte und Situationen, die Sie mit folgenden Worten verbinden! · Platzregen auf der Autobahn· Strand mit heißem Sand· schneebedeckter Berg· vernachlässigter Spielplatz · alter hohler Baum· kleiner Garten· gewaltiger Stein · überfüllter Einkaufsmarkt · startendes Flugzeug· moderne Küche· · überfülltes Bücherregal· zugefrorener See · gemütliche Gaststätte· Hufspuren im Wald· Maisfeld· überschwemmtes Bad · Schulspeiseraum· gefährliche Straßenkreuzung· Theaterbühne· See mit Bootsverleih · Stacheldrahtzaun· Gebirgsquelle· Kinokasse· holzgetäfelte Wände · weiße Kutsche· Eisfläche· Brunnen· Brosche · Flohmarkt· Trauerzug· Galerie· Zirkuszelt · Porzellanmaske· große Glaskugel· Sportplatz· Tresor · Tintenfleck· Campus· Vogelkäfig· menschliches Skelett · zerwühltes Bett· vom Wind geknickter Baum · Fabeltier· weite Ebene 21. Ordnen Sie den Eigenschaften Personen zu! · seelengut· scharfsichtig · raffiniert· optimistisch · abgebrüht · einfältig · selbstlos · unkultiviert · imposant· neunmalklug · käuflich · brutal · andersgläubig · zerbrechlich · unintelligent· schwatzhaft · erfolgssicher · arbeitsfreudig · unverschämt · übergeschnappt · humorlos· gewalttätig · empfindsam · spontan · liebevoll· zielbewusst · ängstlich· wissbegierig · wild· naiv · gehässig· hässlich · hochintelligent · großmäulig · pervers · unterwürfig · uneigennützig· erfinderisch · gebräunt · unweiblich · spindeldürr · altmodisch · scheu· nachdenklich · rücksichtslos· vorwitzig · zügellos· gutherzig · hintergründig· primitiv · langweilig· gewöhnlich · unbeherrscht· mimosenhaft · gefühlvoll· angenehm · lebensfremd· ungeduldig · sanft· brillant · garstig· unbedarft · bestechlich· abstoßend · auffällig· genial · unanständig· pfiffig · schmutzig· abgefeimt · roh· dumm 22. Welche der nachfolgenden Schauspieler kennen Sie und welche mögen Sie? · Gene Hackman · Henry Fonda · James Stewart · Lana Turner · Steve McQueen· Randolph Scott· Dennis Hopper· Rosanna Arquette · · Marilyn Monroe · Jeff Daniels · Robin Williams · Sophie Marceau · Humphrey Bogart· James Caan · Michael Ceine· Danny Kaye · David Hasselhoff· Mickey Rourke· Alec Guinness· Charles Bronson · Iris Berben · Tom Selleck · Holly Hunter · Lauren Bacall · Romy Schneider· Mario Adorf · Roy Scheider · Brigitte Bardot · Diana Rigg · Cary Grant · Stephen Rea · Mel Gibson · Jonny Rotten · Melanie Griffith · Pierce Brosnan · Kuanu Reeves · Whoopi Goldberg · Bud Spencer · Jürgen Prochnow · Rita Hayworth · Brad Pitt· Michael J. Fox· Andie MacDowell· Michael Piccoli · Andy Garcia · Sidney Poitier · Henry Fonda · Meg Ryan · Joe Pesci · Peter Falk · Terence Hill · Gregory Peck · Bridget Fonda· Bob Hoskins· Anthony Perkins· Emilio Estevez · Michael Dudikoff · Robbie Coltrane · Philippe Noiret · Kirk Douglas · Anthony Quinn · Jack Nicholson · Cameron Diaz · Kim Basinger · Gene Hackman · Jason Patric · Richard Dreyfuss · David Niven · Sam Neill · Alain Delon · Lino Ventura · Jeanne Moreau · Doris Day· Tim Robbins · Walter Matthau· Jamie Lee Curtis · Angie Dickinson· Jeff Goldblum · Paul Newman· Danny DeVito · Bruce Willis · Dean Martin · Michel Piccoli· Sophia Loren · Nicolas Cage · Spencer Tracy · Alec Baldwin · Burt Lancaster · Glenn Close· Eddie Murphy· Robert De Niro· John Travolta · Dieter Borsche · Sharon Stone · Harvey Keitel · Senta Berger · Peter Sellers · Osabelle Huppert· Paul Hogan· Charlton Heston · Robert Mitchum· John Cusack· Tom Cruse· Sandra Bullock · Hans Albers · Frank Sinatra · Heinz Rühmann · Corinna Harfouch · Woody Allen · Richard Burton · Burt Reynolds · Elliott Gould · John Malkovich · Jim Carrey · Peter Ustinov · Jack Lemmon · Pierre Richard · Bill Pullman · Richard Gere · Tyrone Power · Harrison Ford · Christopher Lee· River Phoenix · Errol Flynn · Kiefer Sutherland · Gene Kelly · Ingrid Bergman · Sam Shepard · Anthony Hopkins · Roger Moore · Sean Penn · Faye Dunaway · Clint Eastwood · Nick Nolte · Michael Douglas· Klaus Kinski · Rock Hudson · Fred Astaire · Winona Ryder · Rutger Hauer · Gérard Depardieu · Denzel Washington · Armin Mueller- Stahl · Louis de Funès · Richard Widmark· Franco Nero · Meryl Streep · Chevy Chase · Kurt Russell · Gena Rowlands · Steven Seagal · Tom Hanks · Tony Curtis · Debra Winger · Steve Martin · Joan Crawford · John Wayne · Michael Madsen· Hugh Grant· John Lithgow · Juliette Lewis· Emily Watson· Will Smith· Kevin Kline · Charlie Sheen · William Hurt · James Belushi· Rod Steiger 23. Beantworten Sie die Fragen! · Überfliegen Sie regelmäßig Zeitungsanzeigen? · Haben Sie empfindliche Zähne? · Kaufen Sie bedenkenlos genetisch veränderte Lebensmittel? · Wurden Sie schon einmal beim Spiel so richtig abgezockt? · Bei wessen Anblick verbessert sich Ihre Stimmung? · Fertigen Sie Skizzen an bevor Sie Möbel umstellen? · Erkennen Sie destruktive Kritik? · Wickeln Sie Bankgeschäfte lieber mit einem Menschen oder einem Terminal ab? · Welche wichtigen Punkte in Ihrem Leben erreichten Sie bisher? · Treten Sie selbstbewusst auf? · Vor welcher Befürchtung befreiten Sie sich in letzter Zeit? · Haben Sie jemals ein wertvolles Schmuckstück verloren? · Wen bewundern Sie wegen seiner Zivilcourage? · Lösen sich anstehende Probleme oft von allein? · Erinnern Sie sich leichter an Gesichter oder an Namen? · Fällt es Ihnen schwer, mit unsympathischen Kollegen zusammenzuarbeiten? · Wer sind Ihrer Meinung nach die größten Abkassierer im Land? · Welche Chemikalien halten Sie für absolut tödlich? · Besitzen Sie eine gute Menschenkenntnis? · Versuchen Sie, wenn Sie bei einem Spaziergang eine neue Pflanze entdecken, deren Namen herauszufinden? · Nehmen Sie gegen Kopfschmerzen Tabletten? · Wehren Sie sich, wenn jemand drängelt? · Welche Fähigkeit würden Sie gern in der nächsten Zeit verbessern? · Trauen Sie sich zu, die Qualität einer Lautsprecherbox einzuschätzen? · Sind Sie in den letzten fünf Jahren in eine körperliche Auseinandersetzung geraten? · Bei welchem Paar verstehen sie nicht, dass es noch zusammenlebt? · Wer verhält sich in letzter Zeit auffallend reserviert? · Bei welcher Gelegenheit wünschen Sie sich, aus dem Alltag auszubrechen? · Waren Sie in Ihrer Jugend von einem Genussmittel abhängig? · Nehmen Sie in einer fremden Stadt lieber einen Umweg in Kauf, als jemanden nach dem Weg zu fragen? · Durchschauen Sie in den meisten Fällen die Motivation von Politikern? · Bei welcher Gelegenheit wünschen Sie sich mehr Schönheit? · Wer aus Ihrem Bekanntenkreis verträgt keine Kritik? · Welche Eigenschaften verbinden Sie mit einer betont weiblichen Frau? · Waren Sie je Augenzeuge eines schweren Autounfalls? · Halten Sie Rentenpapiere für eine sichere Wertanlage? · Interessieren Sie sich für die Antike? · Haben Sie jemals einem Menschen das Leben gerettet? · Glauben Sie, es gibt noch unentdeckte Völker? · Fällt es Ihnen leicht, berufliche Probleme zu lösen? · An welche Verwandte versenden Sie regelmäßig Glückwunschkarten? · Wurden Sie jemals zu etwas angestiftet, was Sie in Schwierigkeiten brachte? 24. Vervollständigen Sie die Sätze, ohne auf den Sinn zu achten! · Wisst ihr denn nicht ... · Es gab keine ...· An der Schrift merkte ich ... · Da er sich am liebsten ... · Sein Verderben war, ...· Unterhaltsam war ...· Hierdurch bleibt ... · Die Verhandlungen ... · Es war mir ... · Es kommt darauf an, ...· Das Schlimme ist, ... · Für mich sind Tatsachen ... · Wir standen uns ... · Der unerschrockene ...· Als sie beinahe ... · Und damit ist ... · Ich gehe davon aus ... · Es war entschuldbar ...· Bis jetzt habe ich ... · Er war mir lange ... · Es ist gut, ... · Als ich klein war, wollte ...· Seit fast 10 Jahren ... · Manchmal befinden ... · Ich bin fast ... · Es war ein Fehler von ...· So tief werde ich ... · Nur wer ohne ... · Wieder einmal ... · Entweder werde ich ...· Mein Vermögen ... · Als ich die erste ... · Man glaubt ... · Es gibt nur eine ...· Von Zeit zu Zeit ... · Viel zu spät ... · Ich behaupte, ... · Bei der Auskunft erfuhr ...· Man fühlte ... · Ich nehme an ... · Die Umstände ... · Meine Lehrerin ...· Eine beliebte ... · Alle reden vom ... · Heute sieht man ... · Doch wer so oft ...· In den folgenden Jahren ... · Es ist überall ... · Lieber sage ich nicht, ... · Missvergnügt beobachtete ... · Mein Rechtsanwalt ... · Wenige Leute glauben .... · Nehmen Sie kein ... · Ein Gerät zum ... · Gehe in den ... · Nun warte auf die ... · Verlasse diesen ... · Meine Schulden ... · Außerdem fliegt sie ... · Als letztes Mittel ... · Alle großen ... · Heute sehe ... · Diese Wanderung war ... · Die Sicherheit ... · Ihr Körper ist ...· Ich spüre immer noch ...· Dann geht ... · Die Trockenheit tötete ... · Es wäre wohl besser ... · Für das Auge ... · Streng genommen ... · Der Stein flog ... · Ein Drittel der ... · Keiner weiß ... · Ziel meiner Erziehung ... · Es schneite seit ... · Schrecklich selbstbewusste ... · Die Willenskraft ... · Dort stehen die ... · Anschließend ... · Dazu bin ich ... · Dieser Angriff ... · Der Sand war mir zu ... · Mit 40 Jahren ... · Als ich klein war, glaubte ... · Heute bete ... · In der Tasse ... · In der Asche fand man ... · Sein Arzt suchte ... · Ein Fremder weiß ... · So abgebrüht bin ich ... · Gute Werbung ... · Das auf dem Tisch ... · Wenn jeder Fehler ... · Daraus ergibt sich ... · Kaum bemerkte ... · Alte Leute ... · Dies trifft besonders ... · Zum Schluss ... · Schütte das Gemisch ... · Am lautesten ... · Ein ausgewachsener ... · Ich fürchte ... · Ich trat voller Wut gegen ... · Es war nur eine ... · Im Heu ... · Ich werde immer ... · Wie die meisten ... · Als Kind suchte ich ... · Wortkarg bin ... · Er war vielleicht auch ... · Ich lerne am liebsten ... 25. Beantworten Sie die Fragen! · Haben Sie in Ihrer Wohnung Antiquitäten? · Verändert sich das Leben zu schnell? · Argumentieren Sie bei Streitgesprächen diplomatisch? · Fragen Sie sich bei besonders freundlichen Leuten, was diese von Ihnen wollen? · Wie oft je Woche sind Sie unter anderen Menschen? · Welche Jahreszeit mögen Sie am meisten? · Reagieren Sie auf einige Nahrungsmittel allergisch? · Liegen Sie bei anstehenden Problemen oft stundenlang wach? · Für wen sind Sie eine Autorität? · Wie sollte die ideale Armbanduhr aussehen? · Beeindruckt Sie, wenn jemand ein unabhängiges Leben führt? · Sind Sie bescheiden? · Welches Abtötungsverfahren bei Tieren finden Sie widerwärtig? · Übertreiben Sie beim Erzählen häufig? · Übernachten Sie gern in Hotels? · Erledigen Sie lieber erst die angenehmen Aufgaben? · Hat sich Ihrer Ansicht nach die Gesellschaft in den letzten Jahren entmenschlicht? · Beobachten Sie lieber Sonnenaufgänge oder Sonnenuntergänge? · In wessen Gesellschaft fühlen Sie sich wohl? · Begeistern Sie sich schnell für Neues? · Bewahrt Sie Ihr Gewissen manchmal vor schweren Fehlern? · Mögen Sie große Aquarien? · Fällt Ihnen der Umgang mit Behörden relativ leicht? · Gibt es in Ihrer Wohnung eine besonders widerstandsfähige Pflanze? · Welches Abenteuer würden Sie gern erleben? · Halten Sie Optimismus für eine nützliche Eigenschaft? · Würden Sie an einer Ballonfahrt teilnehmen? · Glauben Sie, bei Ihrer Wohnungseinrichtung einen guten Geschmack bewiesen zu haben? · Wer in Ihrem Umfeld ist ein typischer Besserwisser? · Freuen Sie sich auf Ihren Geburtstag? · Welche Fähigkeiten gehören zu einem "echten" Mann? · Halten Sie Zuvorkommenheit für eine Schwäche? · Widersprechen Sie Freunden bei heiklen Themen? · Erkennt man an der Kleidung die Persönlichkeit? · Welchen Dialekt mögen Sie nicht? · Stört Sie, wenn jemand in Ihrer Wohnung raucht? · Ziehen Sie sich zurück, wenn sie über Probleme nachdenken? · Interessieren Sie sich für die Angelegenheiten anderer Leute? · Übertreiben Sie es manchmal mit der Selbstkritik? · Bleiben Sie bei Gruppenreisen in der Nähe des Reiseleiters? · Versuchen Sie Zahnarztbesuche hinauszuzögern? · Haben Sie das Gefühl entbehrlich zu sein? · Mögen Sie logische Denkspiele? · Wer aus Ihrem Umfeld sieht für sein Alter ungewöhnlich jung aus? · Glauben Sie, manche haben unerklärlich oft Glück? · Welchen Besitz verkaufen Sie um keinen Preis? · Stellen Sie sich manchmal ein anderes Leben vor? · Hatten Sie in Ihrer Kindheit einen schweren Unfall? · Kann einer Ihrer Bekannten Akkordeon spielen? · Wen beneiden Sie um seine Schönheit? 26. Beantworte die Fragen! · Bei welcher Gelegenheit wünschst du dir, 20 Jahre jünger zu sein? · Trägst du lieber Gold- oder Silberschmuck? · Kennst du die Entstehungsgeschichte deines Familiennamens? · Hattest du als Kind Angst vor Clowns? · Benötigst du Zeit, um anderen zu vertrauen? · Was gehört für dich zu einem erfolgreichen Tag? · Bist du im Stande, ein Gedicht aus deiner Schulzeit aufzusagen? · Würdest du gefundenes Geld behalten? · Stimmt es dich traurig, wenn lieber Besuch abreist? · Hättest du lieber einen anderen Namen? · Kannst du schwimmen und wenn ja, seit wann? · Welche Sängerin gefällt dir am besten? · Durchschaust du die meisten Werbetechniken? · Wann warst du zum letzten Mal im Kino? · Bist du ein guter Verlierer? · Möchtest du deine Lebenssituation in den nächsten Jahren verbessern? · Welche Nationalität hältst du für temperamentvoll? · Fürchtest du dich in weitläufigen Wäldern? · Welche Ereignisse verderben dir die Urlaubslaune? · Bei welchem Arbeitgeber hättest du gern gearbeitet? · Wie viel Geld wäre dir eine Verjüngung um fünf Jahre wert? · Was ist das Besondere an Menschen, die dir sofort sympathisch sind? · Interessierst du dich für die Geschichte deines Ortes? · Für welche Menschen bist du wichtig? · Besitzt du noch Bücher aus deiner Kindheit? · Hattest du als Kind Haustiere? · Gab es eine Phase in deinem Leben, in der du erheblich über deine Verhältnisse gelebt hast? · Warst du je Augenzeuge bei einem schweren Verkehrsunfall? · Ärgerst du dich über langsame Menschen? · Besitzt du Gummistiefel? · Mit welchem Ereignis begann ein besonders schöner Lebensabschnitt? · Welcher deiner Freunde fällt dir zurzeit ein bisschen zur Last? · Möchtest du gelegentlich laut schreien? · Hattest du jemals eine Mundharmonika? · Gab es während der Schulzeit jemanden, vor dem du Angst hattest? · Schmerzen dir die Füße nach Strandspaziergängen? · Werden deine Bemühungen oft nicht anerkannt? · Bevorzugst du Hunde oder Katzen als Haustiere? · Besitzt du ein Poesiealbum? · Auf welchem Gebiet wünschst du dir mehr Erfahrungen? · Leidest du an Flugangst? · Welches war bislang deine schwerste Erkrankung? · Bei wem würdest du gern wissen, was dieser über dich während deiner Abwesenheit erzählt? · Bemerkst du sofort, wenn dir jemand schmeichelt? · Kennst du jemanden, der ständig zu laut spricht? · Wann hattest du deine erste eigene Wohnung? · Hättest du gern mehr Zeit zum Lesen? · Vermutest du, Geheimdienste schrecken vor Mord nicht zurück? · Wer war dein Lieblingslehrer? · Hast du je Regenwürmer gesucht? · Würdest du gern eine Ausstellung zum Thema Aktfotografie besuchen? 27. Welche Tierarten würden Sie im Zoo oder Tierfilm erkennen? · Papageitaucher · Narwal· Kugelfisch · Blindschleiche· Gaukler · Erdwolf · Hecht · Paradiesvogel· Kaiserpinguin · Eisfuchs· Eisvogel · Kaffernbüffel · Waldspitzmaus · Wildesel· Tigerpython · Jagtfasan· Walhai · Guppy · Elefantenschildkröte · Pelikan· Dachs · Riesentukan· Moschusochse · Ara · Panzernashorn· Koala · Brillenschlange · Birkhuhn · Schneeleopard· Stichling · Alligator· Flamingo · Seeotter · Bachstelze · Feldhamster· Chamäleon · Kuckuck· Guanako· Kammolch · Sattelrobbe· Lachs · Kragenechse · Stockente · Hammerhai· Nachtigall · Stachelschwein· Satansaffe · Steinkauz · Okapi · Wüstengecko· Laubfrosch · Lachmöwe· Schwertwal · Flunder · Sekretär· Tüpfelhyäne · Quastenflosser · Kohlmeise · Zwergkaninchen· Nasenaffe · Wasserbüffel· Truthuhn· Felsentaube · Komodo-Waran · Habicht· Bengalkatze · Neonfisch· Elster · Wanderalbatros · Kragenbär · Wiedehopf· Springbock · Frauenlori · Flachlandtapir· Schnabeltier · Königskobra· Blauer Pfau · Rotluchs · Schwertträger · Lederschildkröte· Graureiher 28. Was fällt Ihnen zu folgenden Namen ein? · Nelson· Reuther· Sigismund · Ditfurth· Oz· Hildegard · Jung· Tito· Wassmann · Burkhard· Petra· Zappa · Wickert· Picasso· Niemeier · Gottschall· Seifart· Lehmann · Böhme· Silke· Völler · Kowalsky· Vanderborg· Mendelsohn · Lazarus· Schäfer· Bruning · Seidel· Hayden· Heinze · Marquardt· Zander· Abdullah · Ackermann· Nolde· Roger · Nostradamus· Oppermann· Probst · Sitte· Singer· Raab · Borovsky· Morse· Stump · Pollmann· Breest· Moser · Albrecht· Otto· Karsten · Hans· Stolte· Wille · Dietrich· Barby· Held · Böttcher· Gerlach· Müller · Silvia· Birgit· Yvonne · Krüger· Jordan· Fischer · Bodo· Annemarie· Elke · Michael· Uwe· Birgit · Poppe· Ahrendt· Helmut · Herrmann· Fischer· Quitmann · Gaby· Rolf· Mike 29. Beantworten Sie die Fragen! · Sind Sie nach eigener Einschätzung sparsam? · Welche Musik bevorzugen Sie beim Auto fahren? · Sagt Ihnen die "Affäre Dreyfus" etwas? · Haben Sie das Gefühl, die meisten Dinge in Ihrem Leben lassen sich beeinflussen? · Von welcher Person würden Sie sich kein Geld leihen? · Leiden Sie manchmal unter unsäglicher Müdigkeit? · Unternehmen Sie etwas, um Ihren Blutdruck im optimalen Bereich zu halten? · Erinnern Sie sich an einen Baum, auf den Sie als Kind gern geklettert sind? · Erinnern Sie sich an Bilder im Wohnzimmer Ihrer Großeltern? · Welche Lebensziele verwarfen Sie? · Besuchen Sie regelmäßig eine Sauna? · Geraten Sie bei der Bewältigung von umfangreichen Arbeiten oft unter Zeitdruck? · Gelingt es Ihnen meistens, in Gesellschaft Spaß zu haben? · Erleben Sie kulturelle Ereignisse gern persönlich? · Lesen Sie gelegentlich Horoskope? · Behalten Sie bei größeren Anschaffungen Ihre finanziellen Möglichkeiten im Überblick? · Wurden Sie von einem Freund schwer enttäuscht? · Müssen Sie gelegentlich Ansprachen halten? · Sehen Sie zu selten in den Himmel? · Wogegen sollte Ihrer Meinung nach der Staat mehr unternehmen? · Welche Erinnerungen verbinden Sie mit einem Kaminfeuer? · Verwenden Sie einen Terminkalender? · Was ärgert Sie an Ihren Mitmenschen am meisten? · Was halten Sie für die wichtigsten Erfindungen dieses Jahrhunderts? · Versuchen Sie zu direkten Nachbarn Distanz zu bewahren? · Welches Brettspiel mögen Sie? · Unterhalten sich andere gern mit Ihnen? · Glauben Sie, Ihr Partner widmet anderen mehr Aufmerksamkeit als Ihnen? · Geben Sie sich große Mühe bei der Auswahl von Geschenken? · Fällt es Ihnen leicht, jemanden unvoreingenommen zu beurteilen? · Ekeln Sie sich vor Menschen mit Mundgeruch? · Angenommen, Sie kommen bei einer Wanderung zu einer verlassenen Scheune mit angelehntem Tor - sehen Sie hinein? · Wer aus Ihrem Umfeld verfügt über angenehme Umgangsformen? · Könnten Sie sich vorstellen, Ihr Leben noch einmal von vorn zu beginnen? · Glauben Sie, Familien mit Kindern sollten mehr Unterstützung erhalten? · Wenn Sie sich drei verspielte Kätzchen vorstellen, welche Farben hätten diese und womit spielten sie? · Was zeichnet einen attraktiven Menschen aus? · Waren Sie in Ihrer Kinderzeit heimlich verliebt? · Stellen Sie sich vor, Sie überholen bei einem Wettrennen den Zweiten. An welcher Stelle befinden Sie sich jetzt? · Haben Sie ein ungutes Gefühl, wenn Sie Sachen verleihen? · Bringen Sie Dinge, die im Haushalt defekt sind, nach Möglichkeit sofort in Ordnung? · Mögen Sie Glücksspiele? · Könnten Sie sich vorstellen, bei einer Organtransplantation eine funktionsfähige Schweineleber eingesetzt zu bekommen? · Haben Sie zurzeit das Empfinden, die Arbeit wächst Ihnen über den Kopf? 30. Bewerten oder kommentieren Sie die Sprichwörter! · Hüte dich vor einem Mann, der im Zorne lächeln kann! · Neue Besen kehren gut. Aber die alten kennen die Ecken. · Blick erst auf dich, dann richte mich! · Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. · Der Abwesende hat immer unrecht. · Wer auf Rache aus ist, grabe zwei Gräber. · Man kann niemanden überholen, in dessen Fußstapfen man tritt. · Alle wollen in den Himmel, aber niemand will sterben. · Die eigene Hand betrügt dich nicht. · Wer viel lacht und viel weint, wird sehr alt. · Wenn der Wolf erlegt ist, beißen ihn alle Hunde. · Die Zeit ist eine geräuschlose Feile. · Gelegenheit macht Liebe. · Wer allzu klug ist, findet keine Freunde. · Man kann mit der Zunge lügen, aber nicht mit den Augen. · Ein hungriger Esel läuft schneller als das satte Rennpferd. · Wer große Reisen unternimmt, bringt große Lügen heim. · Viele Hunde sind des Hasen Tod. · In eigener Sache kann niemand Richter sein. · Die Katze lässt das Mausen nicht. · Das Spiel zeigt den Charakter. · Es ist leicht geduldig zu sein, wenn man ein Schaf ist. · Man bekommt den Korb mit Reden nicht voll. · Mache Heu, solange die Sonne scheint! · Für faule Schweine ist die Erde stets gefroren. · Überfluss schafft Überdruss. · Nichts ist zählebiger als ein Provisorium. · Der Fisch beginnt meist am Kopf zu stinken. · Ein Elefant, der im Sumpf Lärm macht, wird erlegt. · Ein Tropfen Hilfe ist besser als ein Ozean voll Sympathie. · Nicht in den Worten suche die Wahrheit, sondern in den Augen. · Am schwersten trägt man an den Sorgen von übermorgen. · Was einem in den Schoss fällt, verliert man leicht. · Der einzige Beweis für Fähigkeiten sind Leistungen. · Der Pessimist findet zu jeder Lösung ein passendes Problem. · Unter Blinden ist der Einäugige König. · Ein Schlauer und ein Schlauer können einander nicht betrügen. · Nicht einmal Jupiter kann es allen Recht machen. · Wer keine Muße kennt, lebt nicht. · Der Erfolg hat viele Väter. Der Misserfolg ist eine Weise. · Jammern ist der Gruß der Kaufleute. · Faule Schäfer haben gute Hunde. · Wo ein Genie auftaucht, verbrüdern sich die Dummköpfe. · Gerüchte sind Lügen mit Widerhaken. · Hoffnung ist der Pfeiler der Welt. · Betrogene Betrüger schimpfen am lautesten. · Intelligenz ist besser als Wissenschaft. · Wer vorwärts kommen will, muss seine Frau fragen. · Affen verspotten sich gegenseitig. · Ohne Messer bekommst du den Kern nicht. · Keiner ist so taub wie der, der nicht hören will. · Die Zeit heilt alle Wunden. · Übertriebene Höflichkeit ist Unhöflichkeit. · Geld spricht alle Sprachen. · Es ist nicht alles Gold, was glänzt. · Ein Fragender ist nie unwissend. 31. Kommentieren Sie die Aussagen! · Es gibt Gegenstände, die alle schön finden. · Große Hitze belastet mich mehr als große Kälte. · Meine Meinung ist oft nicht die Mehrheitsmeinung. · Menschen ohne Schwächen bereiten mir Unbehagen. · Ich habe gelernt, so zu leben, wie ich es möchte. · Mit Büchern gehe ich sorgsam um. · Klassische Musik beruhigt mich. · Mit meiner Handschrift bin ich zufrieden. · Der einzige, auf den ich mich wirklich verlasse, bin ich selbst. · Ich kann auch Dinge beurteilen, die ich nicht beherrsche. · Meine Fitness ist mangelhaft. · Die meisten begreifen nicht, was wirklich wichtig ist. · Ich fluche nur, wenn ich allein bin. · Mit der Zeit erledigen sich die meisten Probleme von selbst. · Ich habe schon lange nicht mehr ausgeschlafen. · Manchmal bin ich bewusst unvernünftig. · Ich finde es schade, wenn sich jemand gehen lässt. · Egal wie gut ich geplant habe, am Ende kommt es doch anders. · Auf Passfotos sehe ich unvorteilhaft aus. · Ich kann mich gut anpassen. · Manche suchen sich ihre Krankheiten aus. · Ich habe keine Probleme mit Lebenszielen, weil ich keine habe. · Manchmal wundere ich mich über die Wirkung eines Lächelns. · Es ist falsch, Straßen nach Lebenden zu benennen. · Wenn ich Hunger habe, bin ich ungenießbar. · Ich habe einen Teil meiner Kindheit verpasst. · Bei Markenfirmen erhält man mehr Qualität. · Den Charakter erkennt man daran, wie jemand mit Kindern umgeht. · Ich lese selten Kontaktanzeigen. · Der Sommer vergeht zu schnell. · Meine Probleme löse ich allein. · Moral wird in jedem Land anders definiert. · Reizwäsche finde ich überflüssig. · Eine Stadt entdecke ich am liebsten allein. · Ich kenne Leute, die am liebsten über sich erzählen. · Gegensätze ziehen sich eben nicht an. · Ich könnte kein rohes Ei essen. · Ich vergesse Geburtstage. · Ein Dreitagebart sieht ungepflegt aus. · Für meine Freunde bin ich ein guter Zuhörer. · Zur moderner Malerei fehlt mir der Zugang. · Das wirkliche Leben ist spannender als Fernsehen. · Mein früheres Hobby habe ich völlig aufgegeben. · Ich wäre gern fünf Zentimeter größer. · Mir fällt es leicht, mein Handeln vor mir zu rechtfertigen. · Manche Fehler werde ich auch in Zukunft wiederholen. · Angst macht krank. · Manchmal vergesse ich die einfachsten Dinge. · Ungenauigkeit ärgert mich. · Nachrichten sind Klatsch für Intellektuelle. · Viele glauben, sie sind der Nabel der Welt. · Ich lese zwar Horoskope, aber glaube nicht daran. · Mein Arzt ist eine Bedrohung für meine Gesundheit. · Geld hilft mir glücklich zu sein. · Ich leide an Berührungsarmut. · Kunst erkenne ich daran, dass sie gut ist. 32. Welche Spielfilmtitel erscheinen Ihnen interessant? · Harte Männer · Das Ultimatum· Münchhausen · Casanova· Der lange Weg · Das letzte Ufer · Verbotene Zone · Wahn des Herzens· Haben und Nichthaben · Body Switch· Der Profi · Mr. Jones · Das Totenschiff · Endstation Sehnsucht· Speed · Misery· Indiana Jones · Ausgetrickst · Fahrenheit 451 · Die Farbe des Geldes· Blue Steel · Lautloser Regen· Seitensprung · Spion in Spitzenhöschen · Cyrano von Bergerac · Das Geld anderer Leute· Die Maske · Sommergefühle· Zwei rechnen ab · Black Rain · Das große Finale · Marine Fighter· Evita Perón · Men at Work· Ohne Warnung · Eine Leiche zum Dessert · Mann ohne Gesetz · Tempel des Todes· Die Schuldigen · Kinderlieb· Lethal Waepon · Heißes Blut · In der Hölle · Die Profis· Copkiller · Zwei rechnen ab · Duell in den Wolken· Nachrichtenfieber · Madame Bovary· Harem · Full House · Eine Wahnsinnsfamilie· Der Bienenzüchter · Cypher · Die Glücksritter · Die Mächte des Wahnsinns· Meisterschaft im Seitensprung · Sturmhöhe· Alles Gold dieser Welt · Weites Land · Farben der Gewalt · Tod eines Killers· Jenseits der Dunkelheit · Das Leben ist süß· Die Traumtänzer · Frau ohne Gewissen · Hard to Kill · Der Partyschreck· Wehrlos · Der Untergang der Titanic· Stadt in Angst · Blutige Scheidung · Ein Vater sieht rot · Zurück aus der Hölle· Himmel über der Wüste · True Romance· Flammendes Inferno · Der Einzelgänger · Arzt und Dämon · Verhängnisvolle Leidenschaft· Zwischen den Fronten · Flüchtige Begegnung· Am wilden Fluss· Time Bandits · Liebe mit Hindernissen · Manche mögen´s heiß· Leben und Sterben in L.A. · Der eiskalte Engel· Aus Mangel an Beweisen · Verräterische Bilder · Der Texaner · Erbarmungslos· Das nackte Gesicht · Das Feld· Alles Glück dieser Erde · Solange die Liebe lebt · The Game · Der Chaoten-Cop· Duell in den Wolken · Der Indianer· Mörder im Kinderzimmer · Botschafter der Angst · Die Unbarmherzigen · Das Verhör· Amistad · Brutale Schatten· Die Akte Jane· Antonias Welt 33. Beantworten Sie die Fragen! · Wünschen Sie sich manchmal mehr Hilfe von Freunden? · Sind Sie neugierig? · Welches ist Ihr ältestes Möbelstück? · Wäre Reichtum für Sie ein Problem? · Ärgert es Sie, wenn jemand etwas zweimal erzählt? · Befindet sich eine Gaststätte in Ihrem Wohnbereich? · Geben Sie zu, wenn Sie etwas nicht verstehen? · Wünschen Sie sich mehr Rechtskenntnisse? · Sind sie gern in der Sonne? · Geraten Sie häufig in peinliche Situationen? · Fragen Sie gelegentlich andere nach deren politischen Ansichten? · Erledigen Sie kleine Reparaturen selbst? · Welche Schwäche verringert Ihr Selbstvertrauen? · Sind Sie ein Vieltelefonierer? · Welches alkoholische Mixgetränk mögen Sie? · Welcher Partei wünschen Sie mehr Erfolg? · Geht die Polizei mit Straftätern zu zimperlich um? · Erleben Sie im Urlaub regelmäßig unliebsame Überraschungen? · Beschreiben Sie ein wichtiges Geschenk aus Ihrer Kindheit! · Von wem haben Sie die meisten Informationen über Ihre Vorfahren? · Welche Musikinstrumente mögen Sie? · Erinnern Sie sich an ein besonderes Weihnachtsgeschenk? · Hat jemand schon einmal Ihr Leben bedroht? · Hat Sie jemals ein Tier angegriffen? · Über welche Menschen besitzen Sie Macht? · Gibt es jemanden, der Ihnen gleicht? · Macht Sie Stress aggressiv? · Haben Sie auf Veranstaltungen oft das Gefühl, angestarrt zu werden? · Wo verbrachten Sie den größten Teil Ihrer Jugend? · Was fällt Ihnen beim Wort "Arbeit" zuerst ein? · Treffen Sie sich gelegentlich mit Freunden aus der Kindheit? · Legen Sie Wert auf guten Körpergeruch? · Ist jemand aus Ihrem Bekanntenkreis verschollen? · Sprechen Sie gelegentlich über Ihre Gefühle? · Hat Ihnen der Chemieunterricht Schwierigkeiten bereitet? · Gehen Sie bisweilen zu Konzerten? · Auf welcher Automarke machten Sie Ihren Führerschein? · Gibt es in Ihrem Wohnbereich einen Abenteuerspielplatz? · Legen Sie Wert auf gepflegte Fingernägel? · Wann waren Sie zum letztem Mal schadenfroh? · Verbessert Alkohol Ihre Stimmung? · Ärgern Sie sich oft über verschenkte Zeit? · Wissen Sie manchmal nicht, warum Sie eine Person nicht mögen? · Vertreten Sie die Meinung, jeder Mensch ist gleich wertvoll? · Lassen Sie sich alljährlich ärztlich untersuchen? · Denken Sie jugendlich? · Mussten Sie je den ärztlichen Notfalldienst in Anspruch nehmen? · Ärgert es Sie, wenn jemand ständig im Mittelpunkt steht? · Sind Sie der Meinung, Politiker haben eine mühevolle Arbeit? · Haben Sie jemals Blut gespendet? · Was wüssten Sie gern über Ihre Mutter? · Geben Sie sich oft Mühe, gut gelaunt zu erscheinen? · Durchschauen Sie juristische Texte? · Beeinflusst Ihr Sternzeichen Ihr Leben? · Wie viel Zeit bringen Sie morgens mit Körperpflege zu? · Bei welchen Themen können Sie überhaupt nicht mitreden? 34. Beantworte die Fragen! · Kannst du dich mit Kompass und Karte orientieren? · Was stört dich morgens vor dem Spiegel? · Hattest du je Angst, dein Augenlicht zu verlieren? · Ist Steuerhinterziehung verzeihlich? · Gibt es ein Gemälde, welches dich besonders beeindruckt? · Vergisst du beim Lesen oft deine Umgebung? · Haben es blonde Frauen leichter? · Welche Farbe bevorzugst du bei Pullovern? · Absolvierst du regelmäßig Fitnessübungen? · Verbreitet jemand Lügen über dich? · Welches sind deine Lebensregeln? · Hat Musik für dich einen hohen Stellenwert? · Befindest du dich in einem besonderen Lebensabschnitt? · Erinnerst du dich an deinen ersten Kuss? · Hast du in deiner Kindheit Pflanzen gesammelt? · Erledigst du angenehme Dinge zuerst? · Hast du jemals dein Leben mit Absicht riskiert? · Bist du anpassungsfähig? · Gehst du nur widerwillig zu Betriebsfeiern? · Wer hilft dir bei Geldnot? · Beschäftigst du dich oft mit den Problemen anderer? · Überprüfst du deine Ansichten gelegentlich? · Wurdest du jemals in Narkose versetzt? · Unternimmst du gelegentlich Aktionen, die man auch als Abenteuer bezeichnen könnte? · Welche Frage deiner Mitmenschen erträgst du nicht mehr? · Kaufst du gelegentlich Lebensmittel direkt vom Bauernhof? · Fällt dir Treppensteigen leicht? · Kannst du dich an eine Melodie erinnern, die du als Kind auf einem Instrument erlernt hast? · Fällt es dir leicht, jemandem eine Bitte abzuschlagen? · Kannst du gut erklären? · Verbringst du deinen Urlaub manchmal allein? · Gibt es in deiner Familie einen Lebenskünstler? · Fällt es dir leicht, schlagfertige Antworten zu geben? · Arbeitest du lieber allein? · Wer ist dein ärgster Feind? · Gibt es einen Sportler, den du bewunderst? · Lachst du auch über Witze, die du kennst? · Ziehst du gelegentlich Vorteile aus eigenen Schwächen? · Warst du je beim Pferderennen? · An welches Ereignis denkst du oft zurück? · Würdest du gern in einem früheren Jahrhundert gelebt haben? · Welche Vorteile hat es, allein zu leben? · Bist du besonders ordnungsliebend? · In welcher Straße deines Ortes möchtest du auf keinen Fall wohnen? · An welchem Wochentag gehst du am liebsten einkaufen? · Welche Jungtiere findest du besonders niedlich? · Kochst du gelegentlich nach Buch? · Bist du an warmen Sommertagen schnell erschöpft? · An wen denkst du am häufigsten? · Was würdest du durch eine Schönheitsoperation an dir verändern? · Möchtest du gern eine sinnvollere Arbeit? · Zu welchen Männern findest du Goldketten passend? · Benötigt dein Körper vermutlich mehr Vitamine? · Welche Pilzarten kannst du zuverlässig identifizieren? · Hast du Angst vor Armut? 35. Bewerten Sie die Annahmen! Anmerkung: Diese Beispiele sind Teile von Arbeitspunkten, die für diejenigen zusammengestellt wurden, die sich intensiver, als von der Sache her erforderlich, mit dem theoretischen Hintergrund der RAMCES-Methode beschäftigen. Auch wenn Sie eventuell mit einem großen Teil nichts anfangen können, sollten Sie zumindest versuchen, diese kurz mit wahr oder falsch zu bewerten. · Wenn sich Evolution simulieren lässt, ist alles simulierbar. · Die lineare Physik beschreibt die seltenen Fälle der nichtlinearen Physik. · Emergenzphänomene sind kein Beleg für Indeterminismus. · Mathematische Unentscheidbarkeit ist weit häufiger als Gödels Theorem vermuten lässt. · Komplexität ist ein Evolutionsvorteil, da sie mehr Optionen eröffnet. · Das Problem des Handelsreisenden wird mit der Verfügbarkeit von Quantencomputern nicht mehr die Grenze dessen sein, was mit Hilfe von logischen Algorithmen behandelbar ist. · Die Beschreibung einer Messung ist eine Messung auf höherer Ebene. · Nicht alle Prozesse auf Quantenniveau sind irreversibel. · Die im Genom enthaltenen Informationen genügen nicht, um alle Proteine einer Zelle zu spezifizieren. · Erst wenn wir die Narturkonstanten aus einer Theorie herleiten können, lässt sich das anthropische Prinzip bestätigen oder widerlegen. · Die Systemtheorie ist keine Unterdisziplin der Kybernetik. · Gödels Unvollständigkeitstheorem definiert einen Sonderfall formaler Systeme. · Picotechnologie hat, im Unterschied zur Nanotechnologie, keinen Durchführbarkeitsbeweis. · Zeit ist quantifiziert. · Für eine Simulation gelten die internen Gesetze der simulierten Wirklichkeit. · Die transfinite Mathematik verfügt gegenwärtig über den präzisesten Formalismus, um Vorgänge der Natur zu beschreiben. · Die Vermutung, dass die Evolution ein letztes Ziel hat, ist nicht zu belegen. · Jede Quantenentscheidung verläuft in Richtung größtmöglicher Stabilität · Unser Weltbild ist ein dynamisches Interpretationssystem für die Umwelt. · Die Sätze der Evolution gelten auf allen Komplexitätsebenen · Die Evolution beschleunigt sich mit der Organisationshöhe. · Veränderte Bedingungen sind Katalysatoren für Neues. · Aus der Annahme, dass alles eine Ursache hat, folgt nicht, dass es etwas gibt, das die Ursache von allem ist. · Die Sprache bestimmt die Grenze unseres Weltbildes. · Die Nichtlokalität ist bereits im Kern der Quantenmechanik enthalten. · DNA-Moleküle sind in geringem Umfang anpassungsfähig. · Dass ein Lichtquant statistisch den "schnellsten" Weg findet, ist ein Indiz dafür, dass es die anderen Wege getestet hat. · Sterblich zu sein, ist ein Evolutionsvorteil. · Die optimale Mutationsrate scheint zwischen 0,02 und 1,5 Prozent zu liegen. · Die Biosphäre hat nur Raum für eine bestimmte Variationsbreite von Organismen. · Hierarchien sind die zweitbeste Organisationsform. · Die Gesetze des Universums sind evolutionsfähig. · Gefühle, einschließlich sexuelle, können genauso intelligente Ergebnisse vollbringen wie analytisches Denken. · Zentraler Bestandteil des menschlichen Bewusstseins ist die Summe der subjektiven Bilder, Simulationen und Bewertungen der Welt, des eigenen Körpers und des Ichs. · Das Bewusstsein ist nicht materiell, hat aber eine materielle Ursache. · Alle Empfindungen und Gedanken können mit allen anderen assoziativ verbunden sein. So kann ein Geruch eine Farbassoziation hervorrufen und ein Wort körperliche Schmerzen. · Ein einflussreicher Teil der Erbinformationen befindet sich im Zellplasma. · Erinnerungen können sich gegenseitig verdecken. · Gedächtnis- und Denkleistungen sind voneinander abhängig. · Déjà-vu-Erlebnisse sind eventuell Erinnerungen an Erlebnisse oder Fantasievorstellungen, bei denen Bestandteile der Orts- und Zeitinformationen fehlen. · In der Mimik und Gestik sind Informationen zu verschiedenen Bewusstseinsebenen enthalten. · Es ist nahezu unmöglich, sich selbst objektiv zu beurteilen. · Sprache ermöglicht indirekt Rückschlüsse auf das Denken. · Zeitempfinden ist situationsabhängig. · Auch nebensächliche Kindheitserinnerungen, Erlebnisse und Einflüsse können einen prägenden Einfluss haben. · Freie Assoziationen sind überwiegend nicht zufällig. · Der Mensch kann Triebe und Bedürfnisse auf nahezu jede beliebige Art abwandeln und umlenken. · Kindheitserinnerungen sind zuweilen Hilfskonstrukte. · Jeder Erklärungsversuch für das Verhalten eines Menschen ist eine Näherung. · Der überwiegende Anteil von Sinneseindrücken wird unbewusst verarbeitet. · Jeder Mensch bildet in sich ein eigenes Modell von der Welt ab. · Positive Anreize bestimmen vorzugsweise das Handeln. · Der Bedeutungsgehalt eines Wortes muss für jeden Menschen neu analysiert werden. · Es ist nahezu unvorhersehbar, wie ein Mensch in einer Situation mit mehreren für ihn gleichwertigen Möglichkeiten reagiert. · Die zirka 100 Millionen Nervenzellen des Magens könnten stärker auf Vorgänge im Gehirn einwirken als bisher vermutet - zumal sie stammesgeschichtlich zu den ältesten Nervenzellen gehören. · Das Bewusstsein ist bei der Geburt kein "unbeschriebenes Blatt". · Die gegenwärtigen Bewertungsmethoden für Intelligenz sind lediglich bei spezifischen Anwendungsgebieten sinnvoll. · Die Verkürzung des akustischen Horizonts verursacht Stress. · Ein wahrgenommener Kontrollverlust kann tiefgreifende Wirkungen - zum Teil lebensverkürzende - auf den Körper haben. · Der Neurotransmitter Dopamin wird von bestimmten Nervenzellen bei allen Situationen ausgesendet, die erhöhte Aufmerksamkeit erfordern. Weitere Arbeitspunkte finden Sie auf der RAMCES-Homepage: www.ramces.de LITERATURHINWEISE ------------------ Zum Abarbeiten der Anleitung ist zwar kein Fachwissen nötig, dennoch sind die theoretischen Grundlagen denkbar komplex. Diese Aufstellung mit zum Teil konträren Thesen soll Ihnen bei der Meinungsbildung helfen. Die vier ersten Bücher möchte ich Ihnen besonders empfehlen, da sie sich durch Praxisnähe und widerspruchsfreie Argumentation auszeichnen. Exzellente Literatur finden Sie auch bequem im Internet. Ein meiner Meinung nach hervorragender Ausgangspunkt mit einer Vielzahl kompetenter Texte ist das Internetmagazin "Telepolis": www.heise.de/tp Dennett, Daniel C.: Darwins gefährliches Erbe Hoffmann & Campe 1997 Der Wissenschaftstheoretiker Daniel C. Dennett beschreibt ein schlüssiges, auf der Evolutionstheorie aufbauendes Weltbild. Kurzweil, Ray: Homo sapiens Kiepenheuer & Witsch 1999 Atemberaubende und fundierte Visionen über die Entwicklungen der nächsten Jahrzehnte. Ray Kurzweil ist nicht nur ein hervorragender Theoretiker, sondern auch ein erfolgreicher Praktiker. Jaynes, Julian: Der Ursprung des Bewußtseins durch den Zusammenbruch der bikameralen Psyche Rowohlt Verlag GmbH 1988 Eine umstrittene, aber durchdachte Theorie über die Entstehung des Bewusstseins. Lassen Sie sich vom Titel nicht abschrecken, das Buch ist verständlich geschrieben. Daniel L. Alkon: Gedächtnisspur Klett-Cotta Stuttgart 1995 Ein persönlicher Bericht über die Suche nach den molekularen Ursachen des Lernens und Bewusstseins. Affolter, Felicie: Wahrnehmung, Wirklichkeit und Sprache. Neckar Pädagogik 1989 Allman, William F: Menschliches Denken, Künstliche Intelligenz. Droemersche V.-A. 1990 Arzt, V: Haben Tiere ein Bewußtsein? Bertelsmann Verlag 1993 Bader, Franz: Simulation einer relativistischen Welt, Schroedel Verlag GmbH; Bartsch, Renate: Grundzüge der Sprachtheorie. Max Niemeyer 1983 Baudrillard, Jean: Die Illusion und die Virtualität. Benteli Verlag 1994. Bauer, Michael: Raum-zeitliches Chaos in neuronalen Netzen. Verlag Deutsch Harri 1994 Bauriedl, Thea: Die Wiederkehr des Verdrängten. Piper R. u. Co 1988 Becker, Jan: Versteckte Dynamik neuronaler Prozesse. Verlag Deutsch Harri 1994 Benecke, Mark: Der Traum vom ewigen Leben. Verlag Kindler 1998 Brockmann, John: Die dritte Kultur. Goldmann 1996 Calvin, William: Die Symphonie des Denkens. Verlag Hanser Carl, 1993 Casti, John: Szenarien der Zukunft. Klett-Cotta 1992 Dalley, Stephanie (Hrsg.).: Myths form Mesopotamia. Oxford 1991 Daniel, M.: Künstliche Intelligenz, Expertensysteme. Westdeutscher Verlag 1993 Dawkins, Richard: Das egoistische Gen. Spektrum Akademischer Verlag 1994 Dennett, Daniel C.: Einsicht ins Ich. Klett-Cotta, 1991 Dennett, Daniel C.: Philosophie des menschlichen Bewußtseins. Hoffmann & Campe 1994 Descarte, René: Abhandlung über die Methode des richtigen Vernunftgebrauchs. Philipp Reclam Stuttgart 1637 Deutsch, Helene: Selbstkonfrontation. Fischer-TB. 1994 Ebon, Martin:Können wir in die Zukunft sehen? Ullstein Taschenbuchverlag 1987 Eccles, John C.: Gehirn und Seele. Piper Verlag GmbH 1991 Elhardt, Siegfried: Tiefenpsychologie. Kohlhammer Verlag 1994 Engelkamp, Johannes: Das menschliche Gedächtnis. Hogrefe Vlg. GmbH 1991 Feynman, Richard: Kümmert Sie, was andere Leute denken. Piper München 1996 Frey, Gerhard: Theorie des Bewußtseins. Alber Karl 1987 Friederici, A: Neuropsychologie der Sprache. Kohlhammer Verlag Genesereth, Michael: Logische Grundlagen der Künstlichen Intelligenz. Vieweg Verlag 1989 Gerstner, W.: Kodierung und Signalübertragung in Neuronalen Systemen. Verlag Deusch Harri 1993 Goeppert, S: Sprache und Psychoanalyse. Westdeutscher Vlg. 1973 Granzow, S: Das autobiographische Gedächtnis. Quintessenz Verlags-GmbH 1994 Greve, J: Untersuchung fraktaler Bilder mit Hilfe Neuronaler Netze. Verlag Deusch Harri 1993 Groß, Michael: Expeditionen in den Nanokosmos. Birkhäuser 1995 Hamilton, Patrick: Künstliche neuronale Netze. VDE Verlag 1993 Hartmann, Heinz: Ich-Psychologie. Klett-Cotta 1972 Henrich, Dieter: Der Grund im Bewußtsein. Klett-Cotta 1992 Hoffmann, N.: Simulation neuronaler Netze. In Vieweg Verlag, 1992 Horney, Karen: Selbstanalyse. Fischer-TB. 1986 Jouvet, Michael: Die Nachtseite des Bewußtseins. Rowohlt Taschenbuch VLG 1994 Kaku, Michio: Zukunftsvisionen. Lichtenberg, M 1998 Kelly, Kevin: Die zweite Schöpfung. Fischer (TB) Frankfurt 1999 Klatzky, Roberta: Gedächtnis und Bewußtsein. Klett-Cotta 1988 Koselleck, Reinhart: Vergangene Zukunft. Suhrkamp Verlag KG 1989 Kuhn, Helmut: Der Weg vom Bewußtsein zum Sein. Klett-Cotta 1981 Kummer, Christian: Evolution als Höherentwicklung des Bewußtseins. Alber Karl 1987 Lang, Hermann: Die Sprache und das Unbewußte. Suhrkamp Verlag KG 1993 Lawrence, Jeannette: Neuronale Netze. Rowohlt-Systhema 1992 Leidlmair, Karl: Künstliche Intelligenz und Heidegger. Verlag Wilhelm Fink 1991 Douglas B. 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München 1982 Propping, Peter: Psychiatrische Genetik. Springer-Verlag 1989 Pühler, Alfred Hrsg.: Genetic Engineering of Microorganisms. VCH Verlagsgesellschaft 1993 Reinhard, Klaus: Wie der Mensch den Tod besiegt. Orac/Wien, 1987 Rigoll, Gerhard: Neuronale Netze. Expert Verlag 1994, Rojas, Raul: Theorie neuronaler Netze. Springer-Verlag 1993 Roth, G.: Das Gehirn und seine Wirklichkeit. Suhrkamp Verlag 1994 Schleichert, H.: Der Begriff des Bewußtseins. Klostermann Vittorio 1992 Schulenburg, Mathias: Nanotechnologie. Insel Verlag 1996 Searle, John: Die Wiederentdeckung des Geistes. Artemis und Winkler München 1993 Seraphin, M: Neuronale Netze und Fuzzy-Logik. Franzis-Verlag, 1994 Sherman, Barrie: Virtuelle Realität. Scherz Verlag GmbH 1993 Sigmund, Karl: Spielpläne - Zufall, Chaos und Strategien der Evolution. Hoffmann und Campe 1995 Simon, Herbert: Die Wissenschaften vom Künstlichen. Springer-Verlag Berlin 1994 Snow, C: Zukunftsvisionen der Menschheit, Ariston 1991 Sombe, Lea: Schließen bei unsicherem Wissen in der Künstlichen Intelligenz. Vieweg Verlag 1991 Strachan, Thomas: Das menschliche Genom. Spektrum Akadem. Verlag 1994 Waelder, R.: Die Grundlagen der Psychoanalyse. Klett Schulbuch 1983 Wienholt, Willfried: Entwurf neuronaler Netze. Deutsch Harri Verlag GmbH 1996 Winnacker, Ernst: Gene und Klone. VCH Verlagsgesellschaft 1990 Woolley, Benjamin: Die Wirklichkeit der virtuellen Welten. Verlag Birkhäuser Zell, A: Simulation Neuronaler Netze. Addison-Wesley VLG. 1993 ************* www.ramces.de