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Wie
lauten die Zielstellungen der "Anleitung zur Selbstüberlieferung"? |
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Ziel ist das Erfassen und Überliefern von Informationen zu Körper und Bewusstsein des Anwenders.
Im einfachsten Fall sind die Informationen zur
Anfertigung eines virtuellen Vermächtnisses geeignet, im Idealfall zur
Rekonstruktion von Körper und Bewusstsein(!). Nach dem biologischen Tod des Anwenders
sollen sich Körper und Bewusstsein für
ein Weiterleben rekonstruieren lassen. [siehe auch] |
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1. |
Alles, was einen Menschen ausmacht, hat seine Ursache in der
Körperstruktur. |
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| 2. |
Zwischen der Körperstruktur und dem
Sein eines Menschen bestehen ergründbare Kausalzusammenhänge. |
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Je mehr Informationen über Erbmasse, Bewusstsein und Umfeld eines Menschen vorliegen, um so detailliertere Rückschlüsse zu seiner Körperstruktur sind möglich. [siehe auch] |
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Der Anwender
zeichnet mittels herkömmlicher Videotechnik und der Anleitung alles auf, was
direkt und indirekt Rückschlüsse zu Erinnerungen, Wünschen, Ängsten,
Vorlieben, Denkmustern, Anlagen, Fähigkeiten, Erfahrungen,
Körperstruktur, Umfeld u.s.w. ermöglicht. Zudem wird eine Zellprobe
beispielsweise einige Haarwurzeln
mit Parafin konserviert. |
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Die mit der Anleitung gewonnenen Informationen sind – informationstheoretisch ausgedrückt – komprimierte und kodierte Daten. Hinzukommt, dass am Tag x auch alle Wissensschätze zur Verfügung stehen, die sich beispielsweise direkt und indirekt aus Archiven von Fernsehanstalten, Bibliotheken, Behörden, Museen, Instituten und den gesamten wissenschaftlichen Erkenntnissen des Rekonstruktionsjahres extrahieren lassen.
Die Gesamtheit
der im Datensatz enthaltenen Informationen ergibt sich durch das in Beziehung setzen aller direkten und indirekten
rekonstruktions-relevanten Daten,
den Erbinformationen und dem Weltwissen. |
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Nein, wer eine Videokamera bedienen kann, sollte mit der Anleitung problemlos zurechtkommen. Jedes handelsübliche Videosystem ist geeignet. Zum Konservieren der Zellprobe ist lediglich Parafin erforderlich. [siehe auch] |
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Mit
welchen Techniken könnte eines Tages aus den Daten wieder ein Mensch
werden? |
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Eine
Vorhersage ist nicht möglich, da es mit heutiger Technik nur ansatzweise
realisierbar ist, Daten in biologische Strukturen umzuwandeln - derzeit
lassen sich bestenfalls Viren auf Datenbasis erstellen. Zudem
eröffnet manchmal schon eine Entdeckung völlig neue Möglichkeiten. Gegenwärtig
scheinen Künstliche Intelligenz (KI), Bioinformatik und Nanotechnik geeignete
Rekonstruktionswerkzeuge in Aussicht zu stellen. [siehe
auch] |
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Vermutlich
ähnelt das Erwachen nach einer Rekonstruktion dem Erwachen aus einem sehr
langen Koma. Allerdings gibt es im Gegensatz zum Koma keinen
körperlichen Verfall oder rapiden Gedächtnisverlust. Und natürlich ist
es auch ein entscheidender Unterschied, ob man nur für einige Monate
"abgeschaltet war" oder sich in einem anderen Jahrzehnt oder gar
Jahrhundert wiederfindet. [siehe
auch] |
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Wesentliche Anteile von Informationen zu Vor- und Unbewusstem sind durch Analyse aller verfügbaren Daten extrahierbar. Übrigens gibt es schon heute Software, die allein anhand von Videoaufzeichnungen der Augenbewegungen Gefühlsregungen erkennen, denen sich der Beobachtete nicht bewusst ist. [siehe auch]
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Warum
sind die technischen Anforderungen für die Videoaufzeichnungen niedrig? |
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Mit intelligenter Bild- und Tonbearbeitungstechnik lassen sich die Aufnahmen korrigieren. Das jeweils genutzte Videosystem ist somit unwichtig. Auch verwackelte und verdrehte Aufnahmen besitzen den vollen Informationswert. Bei Arbeitspunkten, die dennoch eine höhere Auflösung erfordern, wird der Anwender angewiesen, mit der Kamera näher an das Objekt heranzugehen. [siehe auch] |
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Der Zeitaufwand beträgt 600 - 900 Stunden. Bei einen Grossteil läuft die Videokamera während alltäglichen Situationen lediglich mit (beispielweise Autofahren, Saubermachen, Familienfeiern, Fernsehen, Zeitungslesen, Essen). [siehe auch] |
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Wegen der begrenzten Lagerfähigkeit von Videobändern müssen spätestens nach 20 Jahren die Daten auf digitale Medien kopiert werden. (Gegenwärtig befinden sich Speichermedien mit einem Fassungsvermögen von mehr als 1000 Stunden komprimierter Videodaten in Entwicklung.)
Da der digitalisierte Datensatz schon in wenigen Jahren nicht mehr Platz als einige Familienfotos beansprucht, ist die Übergabe an zuverlässige Verwandte eine naheliegende Variante, um den Datensatz hinreichend lange zu überliefern.
Ein Formular mit allen erforderlichen Instruktionen und testamentarischen Verfügungen, welches zusammen mit dem Datensatz zu übergeben ist, gehört zum Lieferumfang der Anleitung.
Alternativ
kann der RAMCES-Datensatz auch an eine Archivierungsgesellschaft
übergeben werden [siehe
auch]. |
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Wer
wies erstmals auf die Möglichkeit einer Reanimation auf Grundlage von
bewusstseinsrelevanten Informationen hin? |
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Offenbar beschrieb der Informatiker Klaus Reinhard erstmals 1987 ein Konzept, bei dem die Reanimationsvoraussetzungen durch Aufzeichnen von bewusstseinsrelevanten Informationen geschaffen werden. Quelle: Klaus Reinhard: Wie der Mensch den Tod besiegt, Verlag Orac/Wien, Seiten 109 - 114. Das Buch befindet sich im Internet unter http://members.aol.com\klausrei\buchinh.htm |
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Ja gegenwärtig ist wohl die sogenannte Kryonik die einzige mit heutiger Technik realisierbare Alternative. [siehe auch] |
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Welche Arbeitsmittel sind notwendig und welche Kosten entstehen?
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Aufgrund der geringen Qualitätsanforderrungen an die Aufzeichnungen sind alle handelsüblichen Videosysteme geeignet. Auch kann in jedem Fall im Longplaymodus aufgezeichnet werden. Die Kosten hängen also wesentlich davon ab, welche Geräteklasse der Anwender bevorzugt bzw. ob schon eine Videoausrüstung vorhanden ist.
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Lassen
sich Verbesserungswünsche an geistige und körperliche Fähigkeiten bei
der Rekonstruktion berücksichtigen? |
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Vermutlich ist es zur Vermeidung von Identitätsproblemen von Vorteil, wenn der Körper des Reanimierten nur soweit verändert wird wie notwendig. Dagegen sind aus heutiger Sicht nachträgliche "Verbesserungen" unproblematisch. So ist das Anpassen von Wissen und Fähigkeiten genauso denkbar, wie das Beseitigen angeborener Krankheiten oder die Verringerung des biologischen Alters.
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Der Begriff "Identität" hat für Psychologie, Philosophie und Mathematik verschiedene Bedeutungen. Somit gehört zur Klärung der Identitätsfrage die Klärung der hier relevanten Bedeutung.
Logisch, philosophisch, physikalisch und mathematisch betrachtet, ist der Rekonstruierte mit dem Anwender nicht identisch.
Dieses lässt sich besonders durch ein Gedankenexperiment verdeutlichen: Nimmt man an, dass zu Lebzeiten des Anwenders mehrere Rekonstruktionen durchgeführt werden, dann sind offensichtlich die Rekonstruierten bestenfalls Kopien. Da es sich technisch bedingt nur um bestmögliche Rekonstruktionen handeln kann, sind es definitionsgemäß nicht einmal Kopien sondern lediglich Näherungen.
Psychologisch betrachtet ist der Rekonstruierte mit dem Anwender identisch.
Dieses wird wiederum deutlich, wenn man sich vorstellt, dass zu Lebzeiten mehrere Rekonstruktionen durchgeführt werden und zudem annimmt, dass der Anwender und die Rekonstruierten nicht voneinander wissen. Alle Beteiligten hätten keinen Grund an ihre Identität zu zweifeln und würden sich als legitime Existenzen begreifen.
Der RAMCES-Methode liegen folgende Auffassungen zugrunde:
Für den Einzelnen ist die psychologische Betrachtung relevant, da alles, was für die Identität bzw. das Identitätsgefühl wichtig ist - insbesondere das Bewusstsein -, ein Prozess darstellt.
Der Mensch ist wegen ständiger Veränderungen entsprechend logischer, philosophischer, physikalischer und mathematischer Kriterien nicht einmal mit sich selbst identisch. Nur für jeweils einen theoretischen Zeitpunkt, bei dem alle energetischen Niveaus aller Elementarteilchen eines Menschen definiert sind, könnte jeweils eine Identität definiert werden.
Jede Sekunde werden zirka neun Millionen Zellen ausgetauscht. Beständig verknüpfen sich neuronale Verbindungen neu - selbst der kleinste Gedanke verändert die neuronale Struktur. Innerhalb von wenigen Jahren sind fast alle Moleküle durch Stoffwechsel ausgewechselt. Sogar einzelne Nachrichten - etwa über eine lebensgefährliche Krankheit - kann Denken, Fühlen und Handeln augenblicklich grundlegend ändern.
Noch drastischer können die Veränderungen nach Unfall oder Krankheit bzw. Koma ausfallen. Dennoch wird in der Regel selbst dann die Identität vom Individuum, von der Gesellschaft, noch von Behörden in Frage gestellt. Mancher könnte sich sogar ein Leben in einen völlig anderen Körper vorstellen.
Vorausgesetzt wird, dass Bewusstsein ein auf den heute bekannten Naturgesetzen basierender Prozess ist. Somit lässt sich Bewusstsein potentiell analysieren, simulieren, rekonstruieren, kopieren, anhalten und nach einem beliebig langen Zeitraum fortsetzen.
Bewusstsein ist als Prozess weder an einen bestimmten Körper, noch an bestimmte Atome, Moleküle oder einzelne Zellen gebunden.
Anmerkung:
Entsprechend den RAMCES-Vorgaben ist nur eine Rekonstruktion nach dem biologischen Tod des Anwenders vorgesehen. Die Rekonstruktion soll in "Fleisch und Blut erfolgen". Veränderungen am Körper und Bewusstsein sollten erst nach erfolgreicher Rekonstruktion durch den Rekonstruierten selbst erfolgen.
Die Anleitung wurde mit dem Ziel entwickelt, dass nicht mehr als 10% der Erinnerungen bei der Rekonstruktion verloren gehen. Veränderungen an Denkmustern, Wünschen, Ängsten, Vorlieben, Anlagen, Schwächen, Fähigkeiten, Erfahrungen, Gefühlswelt, Hochsinn, Vorstellungen, Kunstsinn u.s.w. werden nur in dem Maße toleriert, wie sie im täglichen Leben auftreten.
Die RAMCES-Vorgaben haben ethische Gründe und sollen Beeinträchtigungen des Identitätsgefühls vermindern. Allerdings steht es natürlich jedem Anwender frei, die RAMCES-Vorgaben für sich per Willensäußerung außer Kraft zu setzen oder neue Vorgaben hinzuzufügen.
Fazit:
Logisch, philosophisch, physikalisch und mathematisch Betrachtet ist der Rekonstruierte lediglich eine bestmögliche Kopie des Anwenders.
Der
Anwender ist mit dem Rekonstruierten jedoch physiologisch und
psychologisch so identisch, wie ein Mensch vor und nach einem
mehrjährigen Koma mit zirka 10% Erinnerungsverlust. Der Rekonstruierte
kann sich wie der aus dem Koma Erwachte als legitime Fortführung von
Existenz, Leben, Entwicklung und Identität des Anwenders betrachten. [siehe auch] |
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Diese Frage lässt sich am besten mit der zentralen zugrunde liegenden Annahme beantworteen. Sie lautet: Die Evolutionstheorie ist allgemeingültig.
Die hier wichtige daraus resultierende Schlussfolgerung ist, dass der Evolutionsalgorithmus eine hinreichende Erklärung für die Entwicklung von Leben und Bewusstsein liefert. Mit anderen Worten: Keine wie auch immer geartete Hilfe von "oben" ist für die Entwicklung von Leben und Bewusstsein erforderlich. Die Analyse und Rekonstruktion von Lebewesen und Bewusstsein ist somit prinzipiell machbar.
Zumindest unter den in der Forschung arbeitenden Wissenschaftlern scheinen entmystifizierte Weltbilder immer häufiger Arbeitsgrundlage zu sein.
Eine
kompetente Beschreibung, Analyse und Verteidigung des der Anleitung
zugrundeliegenden Weltbildes, finden Sie in dem Buch "Darwins
gefährliches Erbe" des bekannten
Wissenschaftsphilosophen Daniel C Dennett. |
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1. zirka 1000 Stunden Videoaufzeichnungen 2. eine in Parafin konservierte Zellprobe 3. ein Formular mit allen erforderlichen Instruktionen und testamentarischen Verfügungen für den mit der Aufbewahrung Beauftragten. [siehe auch]
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Waren
und sind für das Entwickeln der Anleitung besondere Fähigkeiten
erforderlich? |
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Nein,
jeder der eine moderne Datenbank bedienen kann und über psychologische
Grundkenntnisse verfügt, sollte in der Lage sein, eine solche Anleitung zu
entwickeln - es ist eher eine nicht enden wollende Fleißaufgabe. Alle für
die Entwicklungsarbeit wichtigen Aspekte sind im Internet und der
Anleitung erläutert. Auch adaptionsfähige Testverfahren sind zum großem
Teil frei verfügbar. |
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Wie
wurde auf Grundlage des noch unzureichenden Wissenstandes
entschieden, welche Daten erforderlich
sind? |
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Die Antwort liegt in der Zielstellung: Da nur die Voraussetzungen für eine Rekonstruktion zu schaffen sind, genügt es erst einmal, wenn sich innerhalb des Datensatzes die zur Rekonstruktion erforderlichen Informationen befinden – solange nicht bekannt ist, welche Steine zum Mosaik gehören, muss eben der ganze Berg mit.
Die Entscheidung, welche Informationen wie auszuwerten sind, kann also auf die Zukunft verschoben werden, solange die entscheidenden Informationen direkt oder indirekt mit dabei sind.
Um zu verhindern, dass wegen unvollständiger Theorien notwendige
Informationen unberücksichtigt bleiben, war es erforderlich, möglichst
viele Überlegungen einzubeziehen. Dabei erhielten die Überlegungen den
Vorrang, die am besten mit dem gegenwärtigen experimentell bestätigten
Weltbild übereinstimmen. [siehe
auch] |
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Wie viel
Rechenleistung ist für die Rekonstruktion der Körperstruktur erforderlich? |
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Vermutlich
zirka die 100-milliardenfache Rechenleistung eines 500 MHz Pentium III.
[siehe
auch] |
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Was
nutzt eine Reanimation, wenn man alt und/oder gebrechlich ist? |
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Sobald
eine Reanimation auf Datenbasis machbar ist, kann auch das biologische
Alter nachträglich beliebig gewählt werden, da die Anforderungen dafür
erheblich geringer sind. |
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Ist
es nicht wichtiger, Zeit und Energie in die Verlängerung des Lebens zu
investieren? |
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Selbstverständlich ist das Leben hier und jetzt das wichtigste. Es sollte alles unternommen werden, um es zu erhalten und zu verlängern.
Selbstüberlieferung
ist eine Sicherheitstechnik. Sie bietet lediglich eine weitere Option auf
Leben. |
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Einige Technikvisionen die noch vor wenigen Jahren wie unrealistische Utopien erschienen sind heute realisiert. Wir unterhalten uns über kleine Plastikschachteln, klonen Säugetiere mit ausdifferenzierten Zellen, implantieren Kleinrechner in Ohr und Auge, entziffern Erbmoleküle, experimentieren mit verschränkten Elementarteilchen.
Andererseits überschüttet uns Kino, Fernsehen, Presse und Buch mit Geschichten und Ideen über Zeitreisen, Geister, unsterblichen Seelen parralelwelten und Wormlöcher.
Das Problem ist nun, dass sich Machbares und Unmögliches selbst für Fachleute nicht immer sicher trennen lässt. Bestenfalls Logig und Naturgesetze bieten Anhaltspunkte.
Da sich geeignete Rekonstruktionstechnologien noch ganz am Anfang befinden, wird es zu Lebzeiten des Anwenders keinen Machbarkeitsnachweis geben. Um nun einschätzen zu können, ob auf Basis des RAMCES-Datensatzes je eine Rekonstruktion des Anwenders machbar werden könnte und ob das Preisleistungsverhältniss stimmt, bleibt wohl nur eine Methode: Selberdenken.
Hilfreiche Informationsquellen finden Sie im Literaturverzeichniss und Internet
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[Homepage]
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