Wie lauten die Zielstellungen der "Anleitung zur Selbstüberlieferung"?

Welches sind die Ausgangsüberlegungen der Methode?

Wie werden die Informationen erfasst?

Genügt die Informationsmenge?

Welche Identität besitzt der Rekonstruierte?

 

Sind besondere Fähigkeiten zum Abarbeiten erforderlich?  

Mit welchen Techniken könnte eines Tages aus den Daten wieder ein Mensch werden?

Wie könnte das Erwachen nach einer Rekonstruktion ablaufen?

Wie werden Informationen zum Unterbewusstsein gewonnen?

Warum sind die technischen Anforderungen für die Videoaufzeichnungen niedrig?
    

Wie hoch ist der Zeitaufwand? 

Mit welcher Methode werden die Informationen vor Verlust gesichert?

Wer wies erstmals auf die Möglichkeit der Reanimation auf Grundlage von bewusstseinsrelevanten Informationen hin?

Gibt es Alternativen zur Selbstüberlieferung?
  

Welche Arbeitsmittel sind zum Abarbeiten notwendig und welche Kosten entstehen?

Lassen sich Verbesserungswünsche an geistige und körperliche Fähigkeiten bei der Rekonstruktion berücksichtigen?

Auf welchem Weltbild gründet die RAMCES-Methode?
  

Welche Komponenten gehören zum RAMCES-Datensatz?

Waren und sind für das Entwickeln der Anleitung besondere Fähigkeiten erforderlich?

Wie wurde auf Grundlage des noch unzureichenden Wissenstandes entschieden, welche Daten erforderlich sind?

Wie viel Rechenleistung ist für Rekonstruktion der Körperstruktur erforderlich?

Was nutzt eine Reanimation, wenn man alt und/oder gebrechlich ist?

Ist es nicht wichtiger, Zeit und Energie in die Verlängerung des Lebens zu investieren?

Wie lässt sich die Plausibilität prüfen?

 

 

 

 

Wie lauten die Zielstellungen der "Anleitung zur Selbstüberlieferung"?
 
 

 

 

Ziel ist das Erfassen und Überliefern von Informationen zu Körper und Bewusstsein des Anwenders. 

 

Im einfachsten Fall sind die Informationen zur Anfertigung eines virtuellen Vermächtnisses geeignet, im Idealfall zur Rekonstruktion von Körper und Bewusstsein(!). Nach dem biologischen Tod des Anwenders sollen sich Körper und Bewusstsein für ein Weiterleben rekonstruieren lassen. [siehe auch]  
 

 

 

 

Welches sind die Ausgangsüberlegungen der Methode?
 

 

 

1.

Alles, was einen Menschen ausmacht, hat seine Ursache in der Körperstruktur.  
 

2.

Zwischen der Körperstruktur und dem Sein eines Menschen bestehen ergründbare Kausalzusammenhänge. 
 

3.

Je mehr Informationen über Erbmasse, Bewusstsein und Umfeld eines Menschen vorliegen, um so detailliertere Rückschlüsse zu seiner Körperstruktur sind möglich. [siehe auch] 

 

 

Wie werden die Informationen erfasst?
 
 

 

 

 

Der Anwender zeichnet mittels herkömmlicher Videotechnik und der Anleitung alles auf,  was direkt und indirekt Rückschlüsse zu Erinnerungen, Wünschen, Ängsten, Vorlieben, Denkmustern, Anlagen, Fähigkeiten, Erfahrungen, Körperstruktur, Umfeld u.s.w. ermöglicht. Zudem wird eine Zellprobe beispielsweise einige Haarwurzeln mit Parafin konserviert. 
[siehe auch]   

 

 

 

Genügt die Informationsmenge?
 

 

 

 

Die mit der Anleitung gewonnenen Informationen sind – informationstheoretisch ausgedrückt – komprimierte und kodierte Daten. Hinzukommt, dass am Tag x auch alle Wissensschätze zur Verfügung stehen, die sich beispielsweise direkt und indirekt aus Archiven von Fernsehanstalten, Bibliotheken, Behörden, Museen, Instituten und den gesamten wissenschaftlichen Erkenntnissen des Rekonstruktionsjahres extrahieren lassen. 

 

Die Gesamtheit der im Datensatz enthaltenen Informationen ergibt sich durch das in Beziehung setzen aller direkten und indirekten rekonstruktions-relevanten Daten, den Erbinformationen und dem Weltwissen.
[siehe auch]   

 

 

 

 

Sind besondere Fähigkeiten zum Abarbeiten erforderlich?
 

 

 

 

Nein, wer eine Videokamera bedienen kann, sollte mit der Anleitung problemlos zurechtkommen. Jedes handelsübliche Videosystem ist geeignet. Zum Konservieren der Zellprobe ist lediglich Parafin erforderlich. [siehe auch]   

 

 

 

 

Mit welchen Techniken könnte eines Tages aus den Daten wieder ein Mensch werden?
 
 

 

 

 

Eine Vorhersage ist nicht möglich, da es mit heutiger Technik nur ansatzweise realisierbar ist, Daten in biologische Strukturen umzuwandeln - derzeit lassen sich bestenfalls Viren auf Datenbasis erstellen. Zudem eröffnet manchmal schon eine Entdeckung völlig neue Möglichkeiten. Gegenwärtig scheinen Künstliche Intelligenz (KI), Bioinformatik und Nanotechnik geeignete Rekonstruktionswerkzeuge in Aussicht zu stellen. [siehe auch]   
 

 

 

 

Wie könnte das Erwachen nach einer Rekonstruktion ablaufen?
 

 

 

 

Vermutlich ähnelt das Erwachen nach einer Rekonstruktion dem Erwachen aus einem sehr langen Koma. Allerdings gibt es im Gegensatz zum Koma keinen körperlichen Verfall oder rapiden Gedächtnisverlust. Und natürlich ist es auch ein entscheidender Unterschied, ob man nur für einige Monate "abgeschaltet war" oder sich in einem anderen Jahrzehnt oder gar Jahrhundert wiederfindet. [siehe auch]  
 

 

 

 

Wie werden Informationen zum Unterbewusstsein gewonnen?
 
 

 

 

 

Wesentliche Anteile von Informationen zu Vor- und Unbewusstem sind durch Analyse aller verfügbaren Daten extrahierbar. Übrigens gibt es schon heute Software, die allein anhand von Videoaufzeichnungen der Augenbewegungen Gefühlsregungen erkennen, denen sich der Beobachtete nicht bewusst ist.   [siehe auch] 

 

 

 

 

Warum sind die technischen Anforderungen für die Videoaufzeichnungen niedrig?
 
 

 

 

 

Mit intelligenter Bild- und Tonbearbeitungstechnik lassen sich die Aufnahmen korrigieren. Das jeweils genutzte Videosystem ist somit unwichtig. Auch verwackelte und verdrehte Aufnahmen besitzen den vollen Informationswert. Bei Arbeitspunkten, die dennoch eine höhere Auflösung erfordern, wird der Anwender angewiesen, mit der Kamera näher an das Objekt heranzugehen. [siehe auch]   

 

 

 

Wie hoch ist der Zeitaufwand?
 
 

 

 

 

Der Zeitaufwand beträgt 600 - 900 Stunden. Bei einen Grossteil läuft die Videokamera  während alltäglichen Situationen lediglich mit (beispielweise Autofahren, Saubermachen, Familienfeiern, Fernsehen, Zeitungslesen, Essen).   [siehe auch]   

 

 

 

Wie werden die Informationen vor Verlust gesichert?
 
 

 

 

 

Wegen der begrenzten Lagerfähigkeit von Videobändern müssen spätestens nach 20 Jahren die Daten auf digitale Medien kopiert werden. (Gegenwärtig befinden sich Speichermedien mit einem Fassungsvermögen von mehr als 1000 Stunden komprimierter Videodaten in Entwicklung.)

 

Da der digitalisierte Datensatz schon in wenigen Jahren nicht mehr Platz als einige Familienfotos  beansprucht, ist die Übergabe an zuverlässige Verwandte eine naheliegende Variante, um den Datensatz hinreichend lange zu überliefern. 

 

Ein Formular  mit allen erforderlichen Instruktionen und testamentarischen Verfügungen, welches zusammen mit dem Datensatz zu übergeben ist, gehört zum Lieferumfang der Anleitung. 

 

Alternativ kann der RAMCES-Datensatz auch an eine Archivierungsgesellschaft übergeben werden  [siehe auch].
 

 

 

 

Wer wies erstmals auf die Möglichkeit einer Reanimation auf Grundlage von bewusstseinsrelevanten Informationen hin?
 

 

 

 

Offenbar beschrieb der Informatiker Klaus Reinhard erstmals 1987 ein Konzept, bei dem die Reanimationsvoraussetzungen durch Aufzeichnen von bewusstseinsrelevanten Informationen geschaffen werden. Quelle: Klaus Reinhard: Wie der Mensch den Tod besiegt, Verlag Orac/Wien, Seiten 109 - 114. Das Buch befindet sich im Internet unter http://members.aol.com\klausrei\buchinh.htm   

 

 

 

Gibt es Alternativen zur Selbstüberlieferung? 

 

 

 

 

Ja gegenwärtig ist wohl die sogenannte Kryonik die einzige mit heutiger Technik realisierbare Alternative. [siehe auch] 

 

 

 

Welche Arbeitsmittel sind notwendig und welche Kosten entstehen?

 

 

 

 

Aufgrund der geringen Qualitätsanforderrungen an die Aufzeichnungen sind alle handelsüblichen Videosysteme geeignet. Auch kann in jedem Fall im Longplaymodus aufgezeichnet werden. Die Kosten hängen also wesentlich davon ab, welche Geräteklasse der Anwender bevorzugt bzw. ob schon eine Videoausrüstung vorhanden ist.

  
Sie benötigen:
eine Videokamera

600,-  DM

bis

 3.000,- DM
ein Stativ 

30,-  DM

bis

    200,- DM
ein Videorekorder 

300,-  DM

bis

 2.500,- DM
für 1000 Stunden Videobänder

500,-  DM

bis  4.000,- DM

 

 [siehe auch] 

 

 

 

 

Lassen sich Verbesserungswünsche an geistige und körperliche Fähigkeiten bei der Rekonstruktion berücksichtigen?
 
 

 

 

 

Vermutlich ist es zur Vermeidung von Identitätsproblemen von Vorteil, wenn der Körper des Reanimierten nur soweit verändert wird wie notwendig. Dagegen sind aus heutiger Sicht nachträgliche "Verbesserungen" unproblematisch. So ist das Anpassen von Wissen und Fähigkeiten genauso denkbar, wie das Beseitigen angeborener Krankheiten oder die Verringerung des biologischen Alters.  

 

 

 

 

Welche Identität besitzt der Rekonstruierte?
 
 

 

 

 

Der Begriff "Identität" hat für Psychologie, Philosophie und Mathematik verschiedene Bedeutungen. Somit gehört zur Klärung der Identitätsfrage die Klärung der hier relevanten Bedeutung. 

 

Logisch, philosophisch, physikalisch und mathematisch betrachtet, ist der Rekonstruierte mit dem Anwender nicht identisch. 

 

Dieses lässt sich besonders durch ein Gedankenexperiment verdeutlichen: Nimmt man an, dass zu Lebzeiten des Anwenders  mehrere Rekonstruktionen durchgeführt werden, dann sind offensichtlich die Rekonstruierten bestenfalls Kopien. Da es sich technisch bedingt nur um bestmögliche Rekonstruktionen handeln kann, sind es definitionsgemäß nicht einmal Kopien sondern lediglich Näherungen.  

  

Psychologisch betrachtet ist der Rekonstruierte mit dem Anwender identisch. 

 

Dieses wird wiederum deutlich, wenn man sich vorstellt, dass zu Lebzeiten mehrere Rekonstruktionen durchgeführt werden und zudem annimmt, dass der Anwender und die Rekonstruierten nicht voneinander wissen. Alle Beteiligten hätten keinen Grund an ihre Identität zu zweifeln und würden sich als legitime Existenzen begreifen. 

 

Der RAMCES-Methode liegen folgende Auffassungen zugrunde: 

  

Für den Einzelnen ist die psychologische Betrachtung relevant, da alles, was für die Identität bzw. das Identitätsgefühl wichtig ist - insbesondere das Bewusstsein -, ein Prozess darstellt. 

 

Der Mensch ist wegen ständiger Veränderungen entsprechend logischer, philosophischer, physikalischer und mathematischer Kriterien nicht einmal mit sich selbst identisch. Nur für jeweils einen theoretischen Zeitpunkt, bei dem alle energetischen Niveaus aller Elementarteilchen eines Menschen definiert sind, könnte jeweils eine Identität definiert werden. 

  

Jede Sekunde werden zirka neun Millionen Zellen ausgetauscht. Beständig verknüpfen sich neuronale Verbindungen neu - selbst der kleinste Gedanke verändert die neuronale Struktur. Innerhalb von wenigen Jahren sind fast alle Moleküle durch Stoffwechsel ausgewechselt. Sogar einzelne Nachrichten - etwa über eine lebensgefährliche Krankheit - kann Denken, Fühlen und Handeln augenblicklich grundlegend ändern. 

  

Noch drastischer können die Veränderungen nach Unfall oder Krankheit bzw. Koma ausfallen. Dennoch wird in der Regel selbst dann die Identität vom Individuum, von der Gesellschaft, noch von Behörden in Frage gestellt. Mancher könnte sich sogar ein Leben in einen völlig anderen Körper vorstellen. 

  

Vorausgesetzt wird, dass Bewusstsein ein auf den heute bekannten Naturgesetzen basierender Prozess ist. Somit lässt sich Bewusstsein potentiell analysieren, simulieren, rekonstruieren, kopieren, anhalten und nach einem beliebig langen Zeitraum fortsetzen. 

  

Bewusstsein ist als Prozess weder an einen bestimmten Körper, noch an bestimmte Atome, Moleküle oder einzelne Zellen gebunden. 

 

Anmerkung: 

  

Entsprechend den RAMCES-Vorgaben ist nur eine Rekonstruktion nach dem biologischen Tod des Anwenders vorgesehen. Die Rekonstruktion soll in "Fleisch und Blut erfolgen". Veränderungen am Körper und Bewusstsein sollten erst nach erfolgreicher Rekonstruktion durch den Rekonstruierten selbst erfolgen. 

  

Die Anleitung wurde mit dem Ziel entwickelt, dass nicht mehr als 10% der Erinnerungen bei der Rekonstruktion verloren gehen. Veränderungen an Denkmustern, Wünschen, Ängsten, Vorlieben, Anlagen, Schwächen, Fähigkeiten, Erfahrungen, Gefühlswelt, Hochsinn, Vorstellungen, Kunstsinn u.s.w. werden nur in dem Maße toleriert, wie sie im täglichen Leben auftreten. 

  

Die RAMCES-Vorgaben haben ethische Gründe und sollen Beeinträchtigungen des Identitätsgefühls vermindern. Allerdings steht es natürlich jedem Anwender frei, die RAMCES-Vorgaben für sich per Willensäußerung außer Kraft zu setzen oder neue Vorgaben hinzuzufügen. 

  

Fazit: 

  

Logisch, philosophisch, physikalisch und mathematisch Betrachtet ist der Rekonstruierte lediglich eine bestmögliche Kopie des Anwenders. 

  

Der Anwender ist mit dem Rekonstruierten jedoch physiologisch und psychologisch so identisch, wie ein Mensch vor und nach einem mehrjährigen Koma mit zirka 10% Erinnerungsverlust. Der Rekonstruierte kann sich wie der aus dem Koma Erwachte als legitime Fortführung von Existenz, Leben, Entwicklung und Identität des Anwenders betrachten. [siehe auch]
 

 

 

 

Auf welchem Weltbild gründet die RAMCES-Methode?
 

 

 

Diese Frage lässt sich am besten mit der zentralen zugrunde liegenden Annahme beantworteen. Sie lautet: Die Evolutionstheorie ist allgemeingültig. 

  

Die hier wichtige daraus resultierende Schlussfolgerung ist, dass der Evolutionsalgorithmus eine hinreichende Erklärung für die Entwicklung von Leben und Bewusstsein liefert. Mit anderen Worten: Keine wie auch immer geartete Hilfe von "oben" ist für die Entwicklung von Leben und Bewusstsein erforderlich. Die Analyse und Rekonstruktion von Lebewesen und Bewusstsein ist somit prinzipiell machbar.

 

Zumindest unter den in der Forschung arbeitenden Wissenschaftlern scheinen entmystifizierte Weltbilder immer häufiger Arbeitsgrundlage zu sein.

 

Eine kompetente Beschreibung, Analyse und Verteidigung des der Anleitung zugrundeliegenden Weltbildes, finden Sie in dem Buch "Darwins gefährliches Erbe" des bekannten Wissenschaftsphilosophen Daniel C Dennett.           
[siehe auch]
 

 

 

 

 

Welche Komponenten gehören zum RAMCES-Datensatz?
 

 

 

1. zirka 1000 Stunden Videoaufzeichnungen

2. eine in Parafin konservierte Zellprobe

3. ein Formular mit allen erforderlichen Instruktionen und testamentarischen Verfügungen für den mit der Aufbewahrung Beauftragten. [siehe auch]

  

 

 

 

 

Waren und sind für das Entwickeln der Anleitung besondere Fähigkeiten erforderlich?
 

 

 

Nein, jeder der eine moderne Datenbank bedienen kann und über psychologische Grundkenntnisse verfügt, sollte in der Lage sein, eine solche Anleitung zu entwickeln - es ist eher eine nicht enden wollende Fleißaufgabe. Alle für die Entwicklungsarbeit wichtigen Aspekte sind im Internet und der Anleitung erläutert. Auch adaptionsfähige Testverfahren sind zum großem Teil frei verfügbar. 
 

 

 

 

 

Wie wurde auf  Grundlage des noch unzureichenden Wissenstandes entschieden, welche Daten erforderlich sind?
 

 

 

Die Antwort liegt in der Zielstellung: Da nur die Voraussetzungen für eine Rekonstruktion zu schaffen sind, genügt es erst einmal, wenn sich innerhalb des Datensatzes die zur Rekonstruktion erforderlichen Informationen befinden – solange nicht bekannt ist, welche Steine zum Mosaik gehören, muss eben der ganze Berg mit. 

    

Die Entscheidung, welche Informationen wie auszuwerten sind, kann also auf die Zukunft verschoben werden, solange die entscheidenden Informationen direkt oder indirekt mit dabei sind.

 

Um zu verhindern, dass wegen unvollständiger Theorien notwendige Informationen unberücksichtigt bleiben, war es erforderlich, möglichst viele Überlegungen einzubeziehen. Dabei erhielten die Überlegungen den Vorrang, die am besten mit dem gegenwärtigen experimentell bestätigten Weltbild übereinstimmen. [siehe auch]
  

 

 

 

 

 

Wie viel Rechenleistung ist für die Rekonstruktion der Körperstruktur erforderlich?
 

 

 

Vermutlich zirka die 100-milliardenfache Rechenleistung eines 500 MHz Pentium III.  [siehe auch]
 

 

 

 

 

 

Was nutzt eine Reanimation, wenn man alt und/oder gebrechlich ist?
 

 

 

Sobald eine Reanimation auf Datenbasis machbar ist, kann auch das biologische Alter nachträglich beliebig gewählt werden, da die Anforderungen dafür erheblich geringer sind. 
 

 

 

 

 

Ist es nicht wichtiger, Zeit und Energie in die Verlängerung des Lebens zu investieren?
 

 

 

Selbstverständlich ist das Leben hier und jetzt das wichtigste. Es sollte alles unternommen werden, um es zu erhalten und zu verlängern. 

 

Selbstüberlieferung ist eine Sicherheitstechnik. Sie bietet lediglich eine weitere Option auf Leben.
  

 

 

 

 

 

Wie lässt sich die Plausibilität prüfen?
 

 

 

Einige Technikvisionen die noch vor wenigen Jahren wie unrealistische Utopien erschienen sind heute realisiert. Wir unterhalten uns über kleine Plastikschachteln, klonen Säugetiere mit ausdifferenzierten Zellen, implantieren Kleinrechner in Ohr und Auge, entziffern Erbmoleküle, experimentieren mit verschränkten Elementarteilchen.

 

Andererseits überschüttet uns Kino, Fernsehen, Presse und Buch mit Geschichten und Ideen über Zeitreisen, Geister, unsterblichen Seelen parralelwelten und Wormlöcher.

 

Das Problem ist nun, dass sich Machbares und Unmögliches selbst für Fachleute nicht immer sicher trennen lässt. Bestenfalls Logig und Naturgesetze bieten Anhaltspunkte.

 

Da sich geeignete Rekonstruktionstechnologien noch ganz am Anfang befinden, wird es zu Lebzeiten des Anwenders keinen Machbarkeitsnachweis geben. Um nun einschätzen zu können, ob auf Basis des RAMCES-Datensatzes je eine Rekonstruktion des Anwenders machbar werden könnte und ob das Preisleistungsverhältniss stimmt, bleibt wohl nur eine Methode: Selberdenken. 

 

Hilfreiche Informationsquellen finden Sie im Literaturverzeichniss und Internet

 

 

 

 

[Homepage]

 

 

 

 

 

 

 

 

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