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Egal wie gut oder wie schlecht aus heutiger Sicht die Zukunft aussieht, es ist nur eingeschränkt möglich, die eigene Rekonstruktion schon heute zu arrangieren - zu viele Unwägbarkeiten. Sinnvoller ist es, durch verlässliche Archivierung die Wahrscheinlichkeit seiner Rekonstruktion zu erhöhen.
Warum zukünftige Generationen motiviert sein
sollten, jemanden aus der Vergangenheit zu rekonstruieren, darüber lässt
sich vorerst nur spekulieren: |
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"Jeder Mensch ist eine Bereicherung der
Welt", heißt es. Vielleicht begründet sich allein daraus eine
Motivation. Jedenfalls ständen selbst in unserem Jahrzehnt begrenzter
Mittel ohne zu zögern Millionenbeträge zur Verfügung, sobald nur die
Chance bestände, Menschen aus früheren Jahrhunderten zu rekonstruieren. |
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Sollte eine Rekonstruktion innerhalb von 100 Jahren
möglich sein, dann könnten unter Umständen auch Verwandte motiviert
sein, diese zu veranlassen. |
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Besser wäre es jedoch, wenn sich die Auffassung
durchsetzt, dass ein vollständiger Datensatz juristisch mit einem
Komapatienten gleichzusetzen ist. Dann hätte der Anwender sogar einen
Anspruch auf seine Wiederbelebung. Gleiches gilt im Übrigen für ein
konserviertes Gehirn, solange die bewusstseinsrelevanten Strukturen
erhalten sind und der Verstorbene den Wunsch nach Wiederbelebung verfügt hatte. |
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Sicher ist der Rekonstruktionsaufwand kein
Hinderungsgrund. Mit Erreichen des technischen Entwicklungsstandes ist der
Aufwand zwar erst einmal hoch, doch wie bei allem Neuen verringert er sich
nach und nach. |
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