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Sie finden hier eine erweiterte Anwendungsvariante der "Anleitung zur Selbstüberlieferung".
Ziel
der Anleitung ist das Überliefern von Informationen über Erinnerungen, Wünsche,
Vorlieben, Denkmuster, Anlagen, Fähigkeiten, Erfahrungen, Umfeld,
Gefühlswelt, Hochsinn, Glaube, Kunstsinn u.s.w.. des Anwenders.
Im einfachsten Fall sind die Informationen zur Anfertigung eines
virtuellen Vermächtnisses geeignet.
Die theoretische Grundlage ist naturwissenschaftlich. Ist sie stichhaltig und die technisch/medizinischen Fähigkeiten entwickeln sich wie bisher, kann in zirka 60 bis 90 Jahren anhand des erstellten Datensatzes die Körperstruktur und insbesondere neuronale Struktur des Anwenders so rekonstruiert werden, dass sein Selbst erhalten bleibt.
Mit anderen Worten: Der Anwender kann Jahrzehnte nach seinem biologischen Tod "rekonstruiert" werden und sein Leben so ähnlich fortsetzen, als wenn er aus einem sehr langen Koma erwacht. Beruht die Anleitung jedoch auf einem fehlerhaften Konzept, hat der Anwender Zeit und Geld umsonst investiert (bzw. lediglich die Arbeitsgrundlage für ein virtuelles Abbild seiner Person und seines Lebens erstellt). Ausführlicher >>
Der angestrebte Nutzen der Anleitung – nämlich eine realistische Chance auf Reanimation – ist im Wortsinn unglaublich hoch. Ein praktischer Beweis ist in den nächsten Jahrzehnten nicht möglich und Ideen zur Lebensverlängerung stellten sich seit Menschengedenken als Wunschtraum heraus.
Eine Reanimation auf Datenbasis erscheint auch deshalb als unmöglich. Dennoch, bitten prüfen Sie, ob auch nur ein Fakt prinzipiell(!) gegen die Machbarkeit spricht und ob ggbf. eine derartige Chance auf Existenzverlängerung für Ihr Lebenskonzept eine Bereicherung darstellen könnte! Ausführlicher >>
Antworten auf die häufigsten Fragen finden Sie unter FAQ oder im Buch zur Anleitung Ausführlicher: Der Kampf gegen die Vergänglichkeit ist wohl der wichtigste Antrieb der Evolution und somit des Individuums. Jeder, der diese Zeilen liest, ist eines der letzten Glieder einer langen Kette von Individuen, denen es gelungen ist, durch "Überlieferung" der Erbinformation einen Teilsieg über ihre Vergänglichkeit zu erringen.
Die "Anleitung zur Selbstüberlieferung" soll Ihnen ein weiteres Werkzeug gegen die eigene Vergänglichkeit sein: Es können mit ihr im Idealfall die Voraussetzungen für eine "Rekonstruktion" von Körper und Bewusstsein geschaffen werden.
Die
meisten Anwender stellen mit der Anleitung ein Vermächtnis her, doch
einigen setzen die Anleitung auch wie eine Art Versicherung ein. Zum Beispiel, um im Falle von Krankheit oder Unfall
eine weitere Option zu haben – manchmal aber auch, um sich
dagegen zu wehren, zur vermutlich letzten Generation zu
gehören, die ihre Lebenserwartung nicht selbst bestimmen kann. Auf
diesen Anwendungsfall soll hier näher eingegangen werden. Die Rekonstruktionsvoraussetzungen werden im Wesentlichen durch Videoarchivierung unzähliger digitalisierter Informationen zu Erinnerungen, Gefühlen, Wünschen, Kunstempfinden, Erfahrungen, Fähigkeiten sowie einer Zellprobe geschaffen. Spezielle Kenntnisse und Geräte sowie fremde Hilfe sind nicht erforderlich.
Sollte sich die Technik ähnlich wie in der Vergangenheit entwickeln, dann sind mit dem erstellten Datensatz eventuell schon in 60 - 100 Jahren die reale Rekonstruktion von Körper und Bewusstsein machbar. Geeignete Technologien dazu wären z.B. Künstliche Intelligenz (KI), Bioinformatik und Nanotechnik. Mit anderen Worten: Der Anwender könnte reanimiert werden und sein Leben so ähnlich fortsetzen, als wenn er aus einem sehr langen Koma erwacht.
Enthält das Konzept der Anleitung allerdings nur einen grundsätzlichen Fehler, dann verschwendet der Anwender Zeit und Geld. Ist das Konzept jedoch schlüssig, erhält der Anwender einen "Evolutionsvorteil". Genauer: Er erhält die Chance, dass sich seine Lebenserwartung drastisch erhöht. Im Gegensatz zur Kryonik bleibt diese zusätzliche Option auch bei obduktionspflichtigen Todesursachen wie Unfall und bewusstseinsvernichtenden Krankheiten wie Alzheimer erhalten.
Ein Urteil zur Plausibilität ist leider nicht einfach, da sich mit heutigen Technologien bestenfalls Viren auf Datenbasis erzeugen lassen. Auch ist der Zusammenhang zwischen bewusstseinsrelevanten Videodaten inklusive einiger Haarwurzeln und der detaillierten Körperstruktur nicht offensichtlich. Allerdings gibt es eine Reihe starker und für alle zugängliche Indizien für die Plausibilität: Es sind die Forschungsnews der letzen 36 Monate. Da außerdem bislang niemand einen haltbaren logischen Einwand gegen die Machbarkeit fand, wurde die Anleitung zur Anwendungsreife entwickelt, so dass praktisch jeder sie abarbeiten kann. An dieser Stelle noch einmal Dank an alle, die mit konstruktiver Kritik dabei halfen und helfen.
Bitte bedenken Sie, dass auch Kosten für die Videoausrüstung anfallen und dass eine Entscheidung für diese Anwendungsvariante der Anleitung eine ausgesprochen weit reichende Entscheidung ist. Bedenken Sie bitte auch, dass dann alle(!) erreichbaren Erinnerungen – z.B. auch Negatives aus der Kindheit – in Form eines Selbstinterviews aufzuzeichnen sind.
Ausführliche Erklärungen finden Sie auf dieser Homepage. Sie können den Text auch in Buchform herunterladen oder im Handel erwerben.
Sollten Sie weder Aufwand noch Konzept abhalten, würde ich mich freuen. Denn heutiges Wissen und die seit kurzem verfügbaren Datensicherungssysteme lassen jeden ungewollten Tod als Vergeudung menschlichen Lebens erscheinen. Mehr noch: Mit jedem Menschen stirbt eine Welt.
Bitte prüfen Sie das Konzept und freuen Sie sich auf die Zukunft. >>
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S e r v i c e |
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Laden Sie sich hier den Text des Buches "Anleitung zur Selbstüberlieferung herunter. >> [Wenn Sie das "gute alte" gedruckte Buch bevorzugen oder es verschenken möchten; unter: Selbstüberlieferung / ISBN: 3-89811-759-6 Preis: 19,80 DM können Sie es im Buchhandel bestellen: z.B. libri.de amazon.de buecher.de ]
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